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VfB Stuttgart
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Der VfB Stuttgart, offiziell Verein fĂźr Bewegungsspiele Stuttgart 1893 e. V., ist ein Sportverein aus der baden-wĂźrttembergischen Landeshauptstadt Stuttgart. Der im Stadtbezirk Bad Cannstatt beheimatete Verein hat 126.000 Mitglieder (Stand: 1. Juli 2025),cite-ref-mitglieder-1-1[1] womit er der grĂśĂte Verein in Baden-WĂźrttemberg ist. In der Liste der mitgliederstärksten Sportvereine Deutschlands liegt er auf Platz 9 und weltweit auf Rang 14. Bekannt ist vor allem seine FuĂballabteilung, die 2017 in die VfB Stuttgart 1893 AG ausgegliedert wurde, welche mehrheitlich dem Verein gehĂśrt.
Die erste Mannschaft wurde fĂźnfmal Deutscher Meister (1950, 1952, 1984, 1992 und 2007), auĂerdem gewann sie viermal den DFB-Pokal (1954, 1958, 1997, 2025). Der VfB ist einer der 16 GrĂźndungsvereine der Bundesliga, der er seit der Erstaustragung 1963 mit Ausnahme von vier Spielzeiten angehĂśrt. In der Ewigen Tabelle der Bundesliga belegt er den vierten Platz.
Die U19-JugendfuĂballmannschaft ist deutscher Rekordmeister, die U17 war es bis 2024. Daneben unterhält der VfB Stuttgart verschiedene Amateursport-Abteilungen. Sportler der Leichtathletik-Abteilung gewannen zahlreiche Titel und Medaillen.cite-ref-2[2] Hockey bildet die zweitgrĂśĂte Abteilung des Vereins.cite-ref-0-3-0[3] Im Faustball errang der VfB um das Jahr 2005 mehrfach deutsche Meisterschaften im Seniorenbereich.cite-ref-4[4] Zudem existieren die Abteilungen fĂźr FuĂballschiedsrichter und Tischtennis. DarĂźber hinaus gibt es mit der VfB-Garde eine nicht-sportliche Traditionsabteilung.
Die erste FuĂballmannschaft des VfB bestreitet ihre Heimspiele in der MHPArena im Neckarpark. Direkt neben dem Stadion, hinter der UntertĂźrkheimer Kurve auf der gegenĂźberliegenden Seite des Fritz-Walter-Wegs, befindet sich das Vereinsgelände mit dem Robert-Schlienz-Stadion, Trainingsplätzen und dem Clubhaus.
Contents
⢠Geschichte
⢠Organe des e. V.
⢠Profimannschaft
⢠Geschichte
⢠Strategie
⢠GrĂśĂte Erfolge
⢠Sßdderby
⢠Kooperationen
⢠Sponsoren
⢠Freundeskreis
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Anmerkungen
⢠Einzelnachweise
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Geschichte
Um das Jahr 1865, als FuĂball noch Rugby glich, trafen sich englische SchĂźler, unter ihnen William Cail,cite-ref-5[5] wĂśchentlich zu einem Spiel in Cannstatt, wo wegen der internationalen Beliebtheit als Heilbad auch Internate entstanden waren.cite-ref-6[6] Einheimische SchĂźler lebten die âenglische Krankheitâ in den 1880er-Jahren zum Ărger mancher Lehrer und Anwohner auf einer Wiese aus, wo später ein StraĂenbahndepot erbaut wurde, in dem sich heute das StraĂenbahnmuseum Stuttgart befindet. Es entstanden viele FuĂballvereine in Stuttgart, darunter im Jahr 1890 der Nordstern von Anwohnern der AlexanderstraĂe in Stuttgart-Mitte und der Cannstatter FuĂballclub. Im Jahr 1912 entstand aus dem Cannstatter FC Krone und dem FuĂballverein Stuttgart 1893 der VfB Stuttgart.cite-ref-7[7]
1893 bis 1912: Von den Anfängen zur Fusion
Beide Vereine waren hauptsächlich von Schßlern, die zumeist ihre Wurzeln im kaufmännischen Bßrgertum hatten, gegrßndet worden.cite-ref-brustring-vorwort-8-0[8]
FV Stuttgart
Der FuĂballverein Stuttgart wurde am 9. September 1893 im Gasthaus Zum Becher in der KernerstraĂe (heute UrbanstraĂe) gegrĂźndet und hatte 20 GrĂźndungsmitglieder.cite-ref-9[9]
Der Stuttgarter FV trug regelmäĂig Trainingsspiele gegen den Cannstatter FuĂball-Club aus.cite-ref-heineken-10-0[10] Noch im Jahr 1893 wechselte Philipp Heineken, damals Sportler und Autor von BĂźchern Ăźber den Sport, später auch Vizepräsident des Deutschen FuĂball-Bunds und Funktionär im Reichsausschuss zur Vorbereitung auf Olympische Spiele, vom Cannstatter FuĂballclub zum Stuttgarter FuĂballverein und wurde dessen Mannschaftskapitän.cite-ref-11[11] Der FV hatte seine Heimstätte auf der StĂśckach-Eisbahn und zog 1894 auf den Cannstatter Wasen um. Schon im Jahr 1895 spielte der FV Stuttgart in der Schweiz.cite-ref-12[12] Die Mannschaft setzte sich hauptsächlich aus SchĂźlern der Stuttgarter Realschulen und Gymnasien zusammen und errang schnell erste Erfolge: 1909 wurde der FV deutscher Vizemeister im Rugby, als die Mannschaft erst im Endspiel Hannover 1897 mit 3:6 Punkten unterlag.cite-ref-13[13] Verschiedene Spieler kamen zu internationalen Einsätzen; so gewann Hugo Betting mit der ansonsten ausschlieĂlich aus Frankfurter Spielern bestehenden deutschen Rugby-Auswahl bei den Olympischen Spielen 1900 die Silbermedaille.cite-ref-14[14] Dennoch verlor Rugby gegenĂźber FuĂball, damals Rugby Football gegenĂźber Association Football, zusehends an Boden. Das Spiel war vielen Zuschauern zu kompliziert. Nachdem die Militärverwaltung immer seltener dem FV Benutzungszeiten auf dem Cannstatter Wasen zugestanden hatte, mussten die Spieler immer Ăśfter auf den StĂśckachplatz ausweichen, bis dem Verein die Benutzung des Wasens schlieĂlich endgĂźltig untersagt wurde. Der FV warf deshalb dem Militärgouvernement vor, die Turnvereine, deren Sportart damals als disziplinierter bekannt war, zu bevorzugen. Nun konnten die Spieler nur noch auf dem schiefen StĂśckachplatz spielen, der nach der Aussage vieler Spieler des FV damals offenbar vĂśllig untauglich war. So pachtete der Verein von der Stadt ein Feld auf dem Adelsberg, welches beim FV als Rugbyfeld bekannt war.cite-ref-dauer-im-wandel-15-0[15]
Nach einer Initiative junger Spieler im Jahr 1907 trat der Verein dem SĂźddeutschen FuĂball-Verband bei.cite-ref-16[16] Die Mannschaft wurde gleich der sĂźddeutschen B-Klasse zugeteilt, obwohl inzwischen auch eine C-Klasse existierte. Schon im zweiten Jahr wurde der FV ausgerechnet gegen den punktgleichen späteren Fusionspartner, den Kronenklub Cannstatt, in einem Endspiel Bezirksmeister. Den Aufstieg erreichten die FuĂballer nach einer Niederlage im Spiel um die Gaumeisterschaft gegen den FV Zuffenhausen nicht. Erst im folgenden Jahr gelang schlieĂlich nach geltenden Bestimmungen der Aufstieg, da die Mannschaft Gaumeister und B-SĂźdkreismeister wurde. Da der Verbandstag die Bestimmungen änderte und die GrĂźndung einer neuen SĂźdkreisliga als oberste Spielklasse SĂźddeutschlands beschlosscite-ref-17[17], war der Aufstieg nicht gesichert. Die entscheidenden Spiele entschied der FV nicht mehr allein fĂźr sich, denn vor den Aufstiegsrundenspielen gegen den FV Germania Beiertheim und den FC MĂźhlburg war die Fusion mit dem Kronenklub Cannstatt bereits vollzogen.cite-ref-hardy-gr-ne-18-0[18]
Kronenklub Cannstatt
Im Cannstatter FuĂballclub verlor der FuĂball nach wenigen Jahren an Bedeutung,cite-ref-heineken-10-1[10] und so bildete sich 1897 aus ehemaligen Mitgliedern dieses Vereins der FC Krone, der bald allgemein Kronenklub genannt wurde.cite-ref-19[19] Dort spezialisierte man sich zunächst auf den FuĂball und trieb später auch Leichtathletik.cite-ref-20[20]
Nachdem der SĂźddeutsche FuĂballbund den Kronenklub 1903 der unteren von zwei bestehenden sĂźddeutschen Spielklassen zugeordnet hatte, spielte die FuĂballmannschaft bereits 1904 um den Aufstieg in die erste sĂźddeutsche Spielklasse, wo die FuĂballer gegen die zweite Mannschaft der Stuttgarter Kickers antraten. Der vorgesehene Schiedsrichter erschien zu diesem Spiel nicht, sodass sich der VerbandsschriftfĂźhrer Scivessy bereit erklärte, das Spiel zu leiten. Der Kronenklub gewann, doch wurde anschlieĂend ein Wiederholungsspiel angeordnet, welches verloren wurde.cite-ref-21[21]
In den kommenden Jahren spielte die Mannschaft in der B-Klasse oben mit, ohne je wieder ein Entscheidungsspiel um den Aufstieg zu erreichen. Der Kronenklub Cannstatt besaĂ in Stuttgart-MĂźnster einen eigenen FuĂballplatz, der bis heute besteht. Inzwischen spielt dort die TSVgg Stuttgart-MĂźnster 1875/99.
Fusion und Sieg im Entscheidungsspiel
FĂźr Ligaspiele war das Rugbyfeld auf dem Adelsberg wenig geeignet, sodass beim FV die Idee einer Fusion mit dem 1897 gegrĂźndeten Kronenklub Cannstatt aufkam. Da der Kronenklub sportlich nur begrenzte Aussichten hatte und der FV Stuttgart, der gerade gute Chancen hatte, den Aufstieg in die sĂźddeutsche A-Klasse zu schaffen, Ăźber eine Mannschaft mit guter Perspektive verfĂźgte, kamen sich die Verantwortlichen schlieĂlich näher. Am 2. April 1912 vereinigten sich beide Klubs zum Verein fĂźr Bewegungsspiele Stuttgart 1893 e. V. der dank der B-SĂźdkreismeisterschaft des Stuttgarter FV gleich um die Qualifikation fĂźr die neue SĂźdkreisliga antrat. Die Fusionsversammlung fand im Cannstatter Hotel Concordia statt.cite-ref-22[22] Erster Vorsitzender wurde Wilhelm Hinzmann. Die ersten Pflichtspiele nach der Fusion bestritt der VfB Stuttgart in der Aufstiegsrunde zur SĂźdkreisliga, fĂźr die sich der Verein als FV Stuttgart qualifiziert hatte. Am 25. August 1912 besiegte der VfB in seinem ersten Pflichtspiel nach der Fusion den FV Germania Beiertheim mit 4:3 und erreichte somit ein entscheidendes Spiel um den Aufstieg gegen den FC MĂźhlburg.cite-ref-hardy-gr-ne-18-1[18] In diesem Entscheidungsspiel um den Aufstieg am 1. September 1912 in Karlsruhe-Durlach siegte der VfB gegen MĂźhlburg mit 1:0 durch einen Kopfballtreffer in den letzten Minuten von CopĂŠ Wendling.cite-ref-hardy-gr-ne-18-2[18] Somit war der VfB von Anfang an erstklassig und spielte in der SĂźdkreisliga, der damals hĂśchsten deutschen Spielklasse.
1912 bis 1933: Erster Weltkrieg und erste Titel
| Saison [ 23 ] | Platz | â
{\displaystyle \varnothing } Zuschauer |
|---|---|---|
| 1912/13 | 6/ 0 8 | |
| 1913/14 | 7/ 0 7 | |
| 1914/15 | 7/ 0 8 | |
| 1919/20 | 5/10 | |
| 1920/21 | 5/10 | |
| 1921/22 | 2/ 0 8 | |
| 1922/23 | 6/ 0 8 | |
| 1923/24 | 1/ 0 7 2/ 0 5 | |
| 1924/25 | 5/ 0 8 | |
| 1925/26 | 2/ 0 8 | 0 7.400 [ 24 ] |
| 1926/27 | 1/10 5/ 0 6 | 10.111 [ 24 ] [ 25 ] |
| 1927/28 | 3/ 0 9 4/ 0 8 | 0 4.230 [ 24 ] [ 25 ] |
| 1928/29 | 3/ 0 8 5/ 0 8 | 0 5.142 [ 24 ] [ 25 ] |
| 1929/30 | 1/ 0 8 5/ 0 8 | 11.375 [ 24 ] [ 25 ] |
| 1930/31 | 4/ 0 8 | 0 4.833 [ 24 ] |
| 1931/32 | 2/10 8/ 0 8 | 0 7.375 [ 25 ] |
| 1932/33 | 3/10 | 0 5.688 [ 24 ] |
In den kommenden beiden Jahren spielte der VfB in der SĂźdkreisliga nur um die unteren Plätze und war der Gefahr ausgesetzt, wieder abzusteigen. Der Erste Weltkrieg brachte das Vereinsleben fast zum Erliegen. Am 1. August 1914 traf man sich zum letzten Mal zu einem Freundschaftsspiel. Nachdem die meisten Spieler und Verantwortlichen bereits ihre Einberufung erhalten hatten, gab es in der Altdeutschen Bierstube eine Abschiedsfeier. Der Rugby-Platz am Karl-Olga-Krankenhaus wurde dem Roten Kreuz zur VerfĂźgung gestellt, das dort gleich ein Lazarett errichtete. Danach trafen sich vor allem Jugendliche am MĂźnster-Platz. Nachdem der Präsident Wilhelm Hinzmann eingezogen worden war, kĂźmmerten sich vor allem die nun Verantwortlichen Julius Lintz, der Hinzmann als Präsident vertrat und Ernst Grimm um die Jugendspieler. Erst im Oktober 1914 bekam der Verein wieder eine Elf zusammen. Nach einer Woche waren nur noch sieben Spieler verblieben. Der Verband schaffte nun die Pflichtrunde ab und fĂźhrte Spiele um den Eisernen FuĂball ein.
FĂźr diese durfte man sich mit anderen Vereinen zu Kriegsmannschaften zusammenschlieĂen, und so bildete der VfB kurzfristig mit dem FV Die Blauen Elf eine Mannschaft.cite-ref-26[26] Ein Jahr später stellte der Verein, nach der RĂźckkehr von Verwundeten und Genesenden, schon wieder drei eigene Kriegsmannschaften. Am Ende des Jahres 1917 hatte der Klub sogar wieder fĂźnf Mannschaften beisammen. Ernst Grimm stellte einen Kriegsausschuss zusammen, der den Verein am Leben hielt, obwohl drei Viertel der Mitglieder eingezogen waren. So verhinderte der Ausschuss die Umwandlung des MĂźnster-Platzes, des einzigen verbliebenen FuĂballplatzes, in ein Kartoffelfeld.cite-ref-chronik-1917-18-27-0[27] Wilhelm Hinzmann Ăźbernahm nach seiner RĂźckkehr einen intakten Verein; wenig später, 1918, Ăźbergab er seinen Posten an Gustav Schumm. Noch heute wĂźrdigt eine Ehrentafel, die 1925 enthĂźllt wurde, 90 Gefallene aus den Reihen des VfB.
1923 wurde Karl-Adolf Deubler Präsident des Vereins, er hatte das Amt bis 1931 inne.
In den 1920ern stieg die Mitgliederzahl schnell Ăźber 1000 â vor allem Jugendliche waren im Verein aktiv. Allerdings erwies sich der Platz in MĂźnster als ungeeignet fĂźr den VfB, da er fernab der Anhängerschaft gelegen war. Da das Rugbyfeld im Ersten Weltkrieg landwirtschaftlich genutzt wurde und ebenfalls als Spielfeld ausfiel, benĂśtigte der Verein dringend einen Platz. Als der Exerzierplatz auf dem Cannstatter Wasen nach dem Krieg nicht mehr benĂśtigt wurde, entstand die Idee einer RĂźckkehr nach Bad Cannstatt. 1919 wurde der Platz bei den drei Pappeln auf dem Cannstatter Wasen erĂśffnet.cite-ref-chronik-1917-18-27-1[27] Er blieb bis zur ErĂśffnung der heutigen MHPArena 1936 Heimspielstätte des VfB. Nach Kriegsende versuchte der Verband sofort, den Spielverkehr wieder in geregelte Bahnen zu fĂźhren. So beschloss der Verbandstag die GrĂźndung einer WĂźrttembergischen Liga mit acht Vereinen. Der VfB gehĂśrte dieser Liga an, da er vor dem Krieg in der SĂźdkreisliga ebenfalls erstklassig war. Bis 1922 spielte die FuĂballmannschaft in dieser Liga immer oben mit, wurde allerdings nie Meister. 1923 wurde dann vom Verbandstag ein neues Spielsystem eingefĂźhrt, welches eine neue Bezirksliga WĂźrttemberg/Baden als hĂśchste Spielklasse vorsah.cite-ref-28[28] Um sich fĂźr die hĂśchste Spielklasse zu qualifizieren, hätte der VfB in der Saison 1922/23 unter den ersten vier Vereinen der WĂźrttembergischen Liga landen mĂźssen. Dies gelang nicht, sodass die Mannschaft in der darauffolgenden Saison 1923/24 in der IL Klasse der neu gegrĂźndeten Kreisliga antreten musste, wo der VfB sofort Kreismeister Cannstatts wurde und sich somit fĂźr die Aufstiegsspiele qualifizierte. Dort erreichte man im ersten Anlauf den Aufstieg in die WĂźrttemberg-badische Bezirksliga und damit die sofortige RĂźckkehr in die Erstklassigkeit. Im entscheidenden Spiel besiegten die FuĂballer am 1. Juni 1924 den bereits qualifizierten SC Freiburg mit 5:3.
Durch die gute Jugendarbeit gelang dem VfB in der Zwischenkriegszeit der Aufbau einer erfolgreichen ersten Mannschaft, die mit Spielern wie Richard âMollyâ Schauffele (später u. a. Präsident der Stuttgarter Kickers) 1927 wĂźrttembergisch-badischer Meister wurde. Die Endrunde um die deutsche Meisterschaft erreichte die Mannschaft nicht. Im selben Jahr beschloss der Verbandstag in Mainz eine Aufteilung der jungen Bezirksliga in die Abteilungen WĂźrttemberg und Baden. Ernst Blum wurde 1928 der erste deutsche Nationalspieler des VfB, als er unter Reichstrainer Otto Nerz gegen Dänemark debĂźtierte.cite-ref-29[29] Sowohl 1928 als auch 1929 erreichte der Verein die Trostrunde der Zweiten und Dritten der Bezirksligen. 1929 kam es zu einem Eklat: Durch Zuwendungen an die Spieler hatte der VfB gegen die Amateurstatuten verstoĂen.cite-ref-30[30] Den Spielern war schon damals bewusst, dass sie die Zuschauereinnahmen positiv beeinflussen konnten und waren der Meinung, dass ihnen ein Anteil daran zusteht. So war der Verein vorerst bereit, die Forderungen der Spieler zu erfĂźllen, doch mit der Zeit konnte es sich der Klub nicht mehr leisten, Spieler unter der Hand zusätzlich zu bezahlen. Nach einer Selbstanzeige wurde der Verein vom Verband mit einer hohen Strafe belegt. Die betreffenden Spieler wurden vom VfB nicht mehr berĂźcksichtigt, weshalb der VfB als Abstiegskandidat galt. Dennoch gelang einer tiefgreifend verjĂźngten Mannschaft unter dem damaligen Trainer Lajos KovĂĄcs 1929/30 die WĂźrttembergische Meisterschaft, und sie erreichte erstmals die sĂźddeutsche Meisterrunde, an der das Team 1932 allerdings erfolglos teilnahm.
1933 bis 1945: UnterstĂźtzung des Nationalsozialismus
| Saison | Platz | â
{\displaystyle \varnothing } Zuschauer |
|---|---|---|
| 1933/34 | 3/ 0 9 1/ 0 4 | 5.437 [ 25 ] |
| 1934/35 | 1/10 1/ 0 4 | 8.500 [ 25 ] |
| 1935/36 | 3/10 | 5.000 |
| 1936/37 | 1/10 1/ 0 4 | 7.500 [ 25 ] |
| 1937/38 | 1/10 3/ 0 4 | 7.090 [ 25 ] |
| 1938/39 | 2/10 | 6.857 |
| 1939/40 | 1/ 0 6 2/ 0 4 | 4.220 [ 24 ] [ 25 ] |
| 1940/41 | 2/12 | 5.100 [ 24 ] |
| 1941/42 | 2/10 | |
| 1942/43 | 1/10 | |
| 1943/44 | 4/10 | |
Die Zeit des Nationalsozialismus gehĂśrt zu den dunklen Kapiteln der Vereinsgeschichte. Auch beim VfB konnten einige der Verantwortlichen die sogenannten âDemĂźtigungenâ durch den Versailler Vertrag nur schwer akzeptieren.cite-ref-dauer-im-wandel-15-1[15] Im Jahr 1919 kurz nach dem Ende des Ersten Weltkriegs geschriebenen Vereinslied erklang der Wunsch nach einem starken Deutschland; so steht im Text des Liedes in Bezug auf das deutsche Vaterland: â⌠dass es neu und stark ersteh, dafĂźr spielt der VfB!â Der ehemalige Präsident Egon Reichsgraf von Beroldingen legte Wert auf die Feststellung: âDer VfB hatte schon von jeher Deutschland auf dem Panier!âcite-ref-dauer-im-wandel-15-2[15] Zudem pflegte der Verein schon immer gute Beziehungen zu militärischen Kreisen.cite-ref-brustring-vorwort-8-1[8]
Vom aufkommenden Nationalsozialismus versprachen sich viele beim VfB einen Neubeginn. Willig stellten die Vereinsoberen 1932 ihren damaligen Platz an den drei Pappeln fĂźr NSDAP-Kundgebungen zur VerfĂźgung. Die Stadt kĂźndigte dem VfB daraufhin sofort den Platz. Nach der Machtergreifung der NSDAP in Stuttgart wurde diese Entscheidung wieder rĂźckgängig gemacht. Der neue, von der NSDAP eingesetzte OberbĂźrgermeister lobte den VfB als âschon vor dem Umbruch dem Nationalsozialismus wohlgesonnenen Vereinâ.cite-ref-31[31] Die offiziellen Verlautbarungen der VereinsfĂźhrung lieĂen keinen Dissens zu den Zielen der NSDAP erkennen, diese Ziele wurden offenbar mitgetragen.cite-ref-dauer-im-wandel-15-3[15]
Der damalige Vereinspräsident Hans Kiener war schon 1932 der NSDAP beigetreten und erklärte, der VfB sei ein âHort nationaler Gesinnungâ und eine âTrutzburg gegen alles Undeutscheâ.cite-ref-hardy-gr-ne-18-3[18] Kiener wurde von nun an VereinsfĂźhrer genannt und âvon obenâ mit kommissarischen Vollmachten ausgestattet. Auf Drängen des ReichssportfĂźhrers und des Verbandes Wehrsport gab es im VfB nun auch einen SA-Sturm. Bereits 1933 nahm der VfB als einer der ersten Vereine des Deutschen Reichs die Arisierung vorweg und schloss sämtliche jĂźdischen Mitglieder aus,cite-ref-stz-2012-14-06-32-0[32] selbst diejenigen, die groĂe Verdienste um den Verein vorzuweisen hatten.cite-ref-hardy-gr-ne-18-4[18]
âUns einen nicht nur Spiele, nicht nur die Freudâ am Sport, Was unsere Freundschaft bindet, das sagt ein ander Wort: Wir wollen Kameraden sein, erprobt in Freud und Leid, Es sei verbannt aus unsern Reihân die Missgunst und der Neid Die Parole heiĂt zum Wohl und aus Lieb zum Vaterland, Ihm zur Ehr, immer mehr, stählen wir uns unverwandt Und bei jedem frischen, frohen Spiel, denken wir an unser hĂśchstes Ziel Dass es neu und stark erstehâ, dafĂźr âspieltâ der VfB!â
â
Melodie:
O Deutschland hoch in Ehren
Neue MÜglichkeiten erÜffnete zusätzlich die 1933 zum Deutschen Turnfest errichtete Adolf-Hitler-Kampfbahn. Da die Stadt das alte VfB-Gelände fßr das Cannstatter Volksfest benÜtigte, musste der Verein sich wieder eine neue Heimspielstätte suchen. Die weitgehende Identifikation mit den neuen Machthabern ermÜglichte dem VfB nun eine kontinuierliche Fortentwicklung auf sportlichem Gebiet. Damals wurden Gauligen eingefßhrt, in denen die jeweiligen Gaumeister ermittelt wurden.
1933 wurde der Verein SĂźddeutscher Pokalmeister, 1935 wieder WĂźrttembergischer Meister. Somit waren die FuĂballer erstmals fĂźr die Endrunde um die deutsche Meisterschaft qualifiziert. Nachdem die Mannschaft die ersten beiden Gruppenspiele verloren hatte, schien die Situation aussichtslos zu sein. Im letzten und entscheidenden Gruppenspiel gegen den direkten Konkurrenten SpVgg FĂźrth erreichte der VfB noch das Halbfinale, wo der VfL Benrath bezwungen wurde. Und so drang die Mannschaft zum ersten Mal bis ins Endspiel um die deutsche Meisterschaft vor, in dem der Finalist in KĂśln den Ăźberlegenen Schalkern mit 4:6 unterlag. Doch auch als Vizemeister wurden die Spieler bei der RĂźckkehr nach Stuttgart von tausenden Fans gefeiert.
Spieldaten des Endspiels um die deutsche Meisterschaft 1935
1937 folgte die dritte wĂźrttembergische Meisterschaft und die Mannschaft qualifizierte sich erneut fĂźr die Endrunde um die deutsche Meisterschaft. Nachdem die FuĂballer die Gruppenphase souverän als Gruppensieger Ăźberstanden hatten, unterlag der Klub im Halbfinale wieder dem FC Schalke 04 und siegte im Spiel um Platz 3 gegen den Hamburger SV. 1938 verteidigte der VfB den wĂźrttembergischen Meistertitel, schied jedoch diesmal in der Gruppenphase der Meisterschaftsendrunde als Gruppendritter aus. 1939 wurde die Mannschaft WĂźrttembergischer Vizemeister. Der Zweite Weltkrieg hatte gravierende Auswirkungen auf das Vereinsleben. Sehr häufig war Stuttgart Ziel von Bombenangriffen. Auch das Vereinsgelände das VfB wurde schwer getroffen, nachdem viele Sprengladungen militärische Ziele wie die anvisierte Eisenbahnlinie oder das Daimler-Benz-Werk verfehlt hatten. Doch trotz der Kraterlandschaft, in die sich die Heimat des VfB verwandelte, und obwohl Spieler und Vereinsfunktionäre immer Ăśfter durch die Kriegshandlungen starben, konnten die Verantwortlichen das Vereinsleben erhalten.cite-ref-chronik-1944-34-0[34] 1939/40 wurde lediglich eine Kriegsmeisterschaft im engsten Rahmen ausgetragen, in der die FuĂballer die Qualifikation fĂźr die Meisterschaftsendrunde am Ende nicht schafften. In der wieder regelmäĂig laufenden Gauliga erreichte der VfB 1941 und 1942 die Vizemeisterschaft, wurde 1943 zum letzten Mal Gaumeister und schied in der Vorrunde der deutschen Meisterschaft im K.-o.-System gegen TSV 1860 MĂźnchen aus, ehe im März 1945 die Gauliga WĂźrttemberg durch den Krieg endgĂźltig zum Erliegen kam. Dem VfB verblieben immer genug Spieler, um ohne die Hilfe anderer Vereine Kriegsmannschaften zu stellen. Allerdings nutzte der Verein viele âGastspielerâ sowohl aus dem Inland, als auch aus dem Ausland. Auch Spieler aus besetzten Ländern kamen freiwillig, da sie als FuĂballer leichter Akzeptanz finden konnten. Unter ihnen waren prominente Spieler wie zum Beispiel Rudolf Gellesch.
Als der âVereinsfĂźhrerâ Hans Kiener 1944 durch einen Bombenangriff schwer verletzt wurde, Ăźbernahm nach dessen Evakuierung der zweite Vorsitzende Fritz Walter die Verantwortung.cite-ref-chronik-1944-34-1[34] Am 2. April 1945 bestritt der VfB das letzte Spiel vor Kriegsende, welches zwischenzeitlich wegen Fliegerangriffen unterbrochen werden musste.
Später versuchte Walter die offenkundige Nähe des Vereins zum NS-Regime zu relativieren und die Arisierung zu rechtfertigen, indem er erklärte: âDas hat man halt machen mĂźssen, sonst wäre vielleicht der Verein am Ende gewesen.âcite-ref-35[35] Offenkundig ist jedoch, dass der VfB dem Regime weit mehr als Ăźblich und weit schneller als nĂśtig entgegenkam, wodurch der Verein eine aktive Rolle in der Durchsetzung der nationalsozialistischen Agenda erlangte. So rechnete der Stuttgarter Historiker Nils Havemann, der sich intensiv mit der Rolle der FuĂballvereine im Dritten Reich beschäftigte, den VfB neben dem FC Schalke 04, Werder Bremen und dem TSV 1860 MĂźnchen zu den vier nationalsozialistischen Vorzeigevereinen.cite-ref-stz-2012-14-06-32-1[32]cite-ref-36[36]
1945 bis 1963: Wiederaufbau und Erfolge
| Saison | Platz | â
{\displaystyle \varnothing } Zuschauer |
|---|---|---|
| 1945/46 | 0 1/16 | 10.264 |
| 1946/47 | 0 6/20 | 11.658 |
| 1947/48 | 0 5/20 | 17.895 |
| 1948/49 | 0 6/16 | 13.600 |
| 1949/50 | 0 2/16 | 18.000 |
| 1950/51 | 0 4/18 | 13.353 |
| 1951/52 | 0 1/16 0 1/ 0 4 | 19.467 |
| 1952/53 | 0 2/16 0 1/ 0 4 | 20.067 |
| 1953/54 | 0 1/16 0 2/ 0 3 | 15.133 |
| 1954/55 | 13/16 | 13.933 |
| 1955/56 | 0 2/16 0 3/ 0 4 | 21.266 |
| 1956/57 | 0 4/16 | 17.167 |
| 1957/58 | 0 9/16 | 16.767 |
| 1958/59 | 0 5/16 | 16.100 |
| 1959/60 | 0 7/16 | 14.633 |
| 1960/61 | 0 7/16 | 11.000 |
| 1961/62 | 0 5/16 | 13.833 |
| 1962/63 | 0 6/16 | 19.447 |
Der Zweite Weltkrieg stellte eine Zäsur fßr den Verein dar. Die eigenen Sportanlagen waren weitestgehend zerstÜrt, viele Vereinsmitglieder waren im Krieg gefallen. Dem VfB-Torwart Ernst Schnaitmann gelang es, den Stadtkommandanten davon zu ßberzeugen, dem VfB eine Spielgenehmigung zu erteilen. Gegen eine Cannstatter Auswahl trug der VfB Stuttgart am 15. Juli 1945 sein erstes Spiel nach Kriegsende aus.cite-ref-37[37] Bereits am 13. Oktober 1945 wurde im Gasthaus Krone in Fellbach unter entscheidender Mitwirkung von VfB-Präsident Fritz Walter die sßddeutsche Oberliga gegrßndet. Auf dem Kohlenwagen musste der VfB-Verantwortliche Gustav Sackmann reisen, um ßber vorige Gaugrenzen und damalige Zonengrenzen hinweg fßr die Grßndung der neuen Liga in Sßddeutschland zu werben.cite-ref-dauer-im-wandel-15-4[15] Es gelang dem VfB, in der am 4. November 1945 unter dem Vorsitz von Walter gestarteten Oberliga gleich die erste sßddeutsche Meisterschaft der Nachkriegszeit und damit auch die Amerikanische Zonenmeisterschaft zu gewinnen. Robert Schlienz war mit 42 Treffern zugleich erster TorschßtzenkÜnig der neuen Liga. Eine deutsche Meisterschaft wurde damals aufgrund der unterschiedlichen Bestimmungen in den verschiedenen Besatzungszonen nicht ausgetragen.
Die Oberliga wurde bei den Fans schnell populär und so kam Geld in die Kassen des Vereins, der so die zerstĂśrte Infrastruktur wieder aufbaute. Der VfB erlangte nun eine wichtige regionale Bedeutung, und fĂźr den VfB spielen zu kĂśnnen, wurde das Ziel von vielen Jugendlichen. Auch nach der EinfĂźhrung des Vertragsspielerstatuts 1948 konnten die Spieler des VfB von den BezĂźgen, die ihnen ihre Spielerverträge bescherten, nicht leben, und so fĂśrderte der Klub bei den Spielern die Selbständigkeit. So fĂźhrte Robert Schlienz nebenbei ein Sportartikelgeschäft, Karl Barufka ein Spirituosengeschäft und Erich Retter eine Tankstelle.cite-ref-dauer-im-wandel-15-5[15] Beim VfB versuchten die Verantwortlichen immer, den Spielern dabei zu helfen, FuĂball und Beruf vereinbaren zu kĂśnnen.
In den folgenden Jahren tummelten sich die FuĂballer zunächst nur im Mittelfeld der Oberliga und landete erst 1950 als Zweiter wieder weit oben in der Tabelle. Damals begann die erfolgreichste Ăra des Vereins, der nun den Stadtkonkurrenten Stuttgarter Kickers endgĂźltig als Nummer 1 in der Stadt ablĂśste. Die sĂźddeutsche Vizemeisterschaft berechtigte den VfB, an der K.-o.-Runde zur deutschen Meisterschaft teilzunehmen. Dort zog der VfB zum zweiten Mal in ein Endspiel um die deutsche Meisterschaft ein, das er in Berlin gegen Kickers Offenbach mit 2:1 gewann. Die erste deutsche Meisterschaft des VfB war erreicht. Danach wurde dem VfB als erstem FuĂballverein Ăźberhaupt von Bundespräsident Theodor Heuss das Silberne Lorbeerblatt verliehen.cite-ref-38[38] Bei ihrer Ankunft am Stuttgarter Bahnhof wurde die Mannschaft euphorisch gefeiert und unter anderem von der Endspielelf von 1935 empfangen.
Spieldaten des Endspiels um die deutsche Meisterschaft 1950
Als der Deutsche FuĂball-Bund 1950 wieder Länderspiele austragen durfte, wurden schlieĂlich Spieler vom damaligen deutschen Meister, wie zum Beispiel Karl Barufka, berufen. 1951 verpasste der amtierende Meister die Endrunde der Meisterschaft als Vierter der Oberliga SĂźd knapp. Doch 1952 wurde der VfB wieder SĂźddeutscher Meister, nachdem die Mannschaft den 1. FC NĂźrnberg noch im letzten Spiel durch einen Sieg im direkten Duell abgefangen hatte. Durch den Sieg in der Gruppenphase erreichte der VfB zum dritten Mal das Endspiel um die deutsche Meisterschaft, das der Klub in Ludwigshafen gegen den 1. FC SaarbrĂźcken gewann. Die Mannschaft entsprach in weiten Teilen der Meistermannschaft von 1950. Mercedes-Benz stellte dem VfB damals Wagen zur VerfĂźgung, mit denen die Mannschaft eine Rundfahrt durch die Region machte, wobei sie wieder euphorisch gefeiert wurde.
Spieldaten des Endspiels um die deutsche Meisterschaft 1952
In der kommenden Saison erreichte der VfB nach einem schwachen Saisonstart doch noch die sĂźddeutsche Vizemeisterschaft und bekam so die Chance, den Meistertitel zu verteidigen. Inzwischen war Erich Retter Nationalspieler geworden. Nachdem die Mannschaft diesmal nur knapp aufgrund des direkten Vergleichs in der Vorrunde nach einem Sieg im letzten Spiel gegen Borussia Dortmund den Gruppensieg geholt hatte, erreichte der FuĂballmeister zum zweiten Mal in Folge das Endspiel. Karl Barufka war nach seiner Verletzung aus dem Spiel gegen Dortmund im Finale gegen den 1. FC Kaiserslautern nicht einsatzfähig. Nach der blutigen Niederschlagung des Arbeiteraufstandes am 17. Juni 1953 in Berlin wurde schon Ăźber eine Verschiebung des Spielorts nachgedacht. Der DFB hielt trotzdem am Berliner Olympiastadion als Austragungsort fest. Die Titelverteidigung gelang nicht, die Mannschaft unterlag gegen den mit Stars aus der späteren Weltmeistermannschaft von 1954 gespickten 1. FC Kaiserslautern mit 1:4. Ein Positiverlebnis hatte lediglich Karl BĂśgelein, der zu Beginn einen Elfmeter gegen die spätere FuĂballlegende Fritz Walter hielt. Letzterer fĂźhrte den FCK trotzdem zum deutlichen Sieg.
Spieldaten des Endspiels um die deutsche Meisterschaft 1953
In der folgenden Saison wurde der VfB wieder SĂźddeutscher Meister. Jedoch schied der VfB diesmal in der Vorrunde der deutschen Meisterschaft als Gruppenzweiter nach einer 1:3-Niederlage gegen Hannover 96 aus. Der SaisonhĂśhepunkt des Jahres 1954 war das Endspiel eines anderen Wettbewerbs. Zum ersten Mal erreichten die FuĂballer das Finale des DFB-Pokals und trafen auf den 1. FC KĂśln. Erwin Waldner erzielte damals nach einer Vorlage von Robert Schlienz das entscheidende Tor an diesem Karsamstag. So wurde der VfB in dem Jahr zum ersten Mal DFB-Pokalsieger, in dem Deutschland zum ersten Mal FuĂballweltmeister wurde.
Spieldaten des Endspiels um den DFB-Pokal 1954
1955 rutschte der amtierende Pokalsieger in der Oberliga auf einen enttäuschenden dreizehnten Platz ab. Doch 1956 wurde der VfB sĂźddeutscher Vizemeister und erreichte wieder die Meisterschaftsendrunde, nachdem die Mannschaft in der Qualifikation zur Endrunde TuS Neuendorf bezwungen hatte. Diesmal schied der VfB als Gruppendritter in der Gruppenphase aus. Es war die letzte Teilnahme an der Meisterschaftsendrunde. 1956/57 begann der VfB die Saison mit guter FrĂźhform, Schweinfurt 05 wurde 7:0, der Wiederaufsteiger Bayern MĂźnchen mit 5:0 besiegt, und Erwin Waldner war bis zu seinem Platzverweis gegen Augsburg der Garant des Erfolges. Danach kam die Tormaschine ins Stottern, und der VfB beendete die Saison auf Platz 4 der Oberliga. 1957 wurde die EinfĂźhrung der Bundesliga und des ProfifuĂballs beschlossen, und der VfB gehĂśrte zu den BefĂźrwortern. Er hatte nämlich zwei talentierte junge Nationalspieler verpflichtet, Rolf Geiger von den Stuttgarter Kickers und Rudolf Hoffmann von Aschaffenburg, die wegen VerstoĂes gegen die Amateurregeln erst einmal gesperrt wurden. Am Ende des Jahres 1958 erreichte der VfB zum zweiten Mal das Endspiel des DFB-Pokal, diesmal gegen Fortuna DĂźsseldorf. Gegen die Mannschaft um den späteren Bundestrainer Jupp Derwall gewann der Klub mit den beiden Neuzugängen, aber wieder erst in der Verlängerung durch den entscheidenden Treffer von Lothar Weise.
Spieldaten des Endspiels um den DFB-Pokal 1958
In den kommenden Jahren spielte der VfB keine bedeutende Rolle im sĂźddeutschen FuĂball und landete bis zur GrĂźndung der Bundesliga immer zwischen Platz fĂźnf und Platz sieben. 1959/60 sah es zwar bis zum Sieg gegen den amtierenden Meister Eintracht Frankfurt so aus, als ob die Endrunde um die Meisterschaft erreicht werden kĂśnnte, aber dann begann der Absturz. Es war das Jahr, in dem Schlienz erstmals nicht mehr zum Einsatz kam. Georg Wurzer wollte die Mannschaft mit Talenten aus der eigenen Jugend verjĂźngen, mit der Folge von Leistungsschwankungen. 1959/60 gingen dann Trainer Wurzer, Erwin Waldner wechselte nach ZĂźrich, und der neue Trainer Baluses versuchte es mit KampffuĂball statt spielerischer Finesse. Als Ergebnis blieben die Fans aus, und es war fraglich, ob der VfB mit diesen Leistungen die Qualifikation zur Bundesliga erreichen wĂźrde. Vor der letzten Oberligasaison 1962/63 wechselte auch noch Rolf Geiger nach Italien, dafĂźr besaĂ man mit Entenmann, Sieloff und Pfisterer eine namenlose, aber talentierte Läuferreihe. Die Saison wurde zur Zitterpartie, in der man zwischenzeitlich bis auf Platz 14 abrutschte und die Bundesligaqualifikation in weite Ferne geriet. Am Ende erreichten die Stuttgarter den sechsten Platz. Wegen der ZwĂślfjahreswertung war lange ungewiss, ob der VfB der neuen Bundesliga angehĂśren wĂźrde. Erst ein Telegramm bestätigte am 6. Mai 1963 endgĂźltig die ZugehĂśrigkeit des VfB zur Bundesliga. Zuvor wurde von der Presse vermeldet: Karlsruhe (419 Qualifikationspunkte), Stuttgart (408) und Offenbach (382) sind als gleichwertig anzusehen, weswegen der diesjährige Tabellenstand ausschlaggebend ist.cite-ref-hardy-gr-ne-18-5[18] Somit war es mĂśglicherweise entscheidend, dass der VfB punktgleich aufgrund der besseren Tordifferenz 1962/63 in der Oberliga SĂźd einen Platz vor den Kickers Offenbach lag.
1963 bis 1976: Vom GrĂźndungsmitglied zum Absteiger
| Saison | Platz | â
{\displaystyle \varnothing } Zuschauer |
|---|---|---|
| 1963/64 | 0 5/16 | 40.459 |
| 1964/65 | 12/16 | 31.167 |
| 1965/66 | 11/18 | 27.190 |
| 1966/67 | 12/18 | 30.558 |
| 1967/68 | 0 8/18 | 25.948 |
| 1968/69 | 0 5/18 | 21.440 |
| 1969/70 | 0 7/18 | 20.735 |
| 1970/71 | 12/18 | 18.654 |
| 1971/72 | 0 8/18 | 21.352 |
| 1972/73 | 0 6/18 | 15.185 |
| 1973/74 | 0 9/18 | 25.533 |
| 1974/75 | 16/18 | 26.504 |
| 1975/76 | 11/20 | 11.330 |
1963 zählte der VfB zu den 16 GrĂźndungsmitgliedern der Bundesliga. Mit Fritz Walter hatte der Verein damals einen Präsidenten, der keine finanziellen Risiken eingehen wollte und lieber auf ehrenamtliche Arbeitskräfte setzte als auf ein bezahltes professionelles Management und eine Mannschaft, die nur aus Vollprofis besteht. Dennoch konnte sich die Mannschaft, als nun ProfifuĂball erlaubt war, mit den Heimkehrern Rolf Geiger und Erwin Waldner verstärken. Dazu kam noch Hans Arnold aus Mannheim. In der ersten Bundesligasaison konnte so ein fĂźnfter Platz erreicht werden. Doch nachdem die FuĂballmannschaft sich bis 1968 nur noch im Mittelfeld befunden hatte, forderten immer mehr ein modernes Management beim VfB, welches sich bei den erfolgreichen Vereinen der Liga bereits bewährt hatte. Walter war dazu nicht bereit und so trat Hans Weitpert, der an der Spitze derer stand, die eine neue Einkaufspolitik forderten, dessen Nachfolge an. Es dauerte nicht mehr lange, bis mit GĂźnter Sawitzki 1971 der letzte Spieler des VfB, der nebenbei einen Beruf ausĂźbte, seine Karriere beendete.cite-ref-dauer-im-wandel-15-6[15]
Prominente Trainer in den ersten Bundesligajahren waren Rudi Gutendorf, Albert Sing und Branko Zebec. Nachdem die FuĂballer 1969 wieder FĂźnfter geworden waren, verloren die Stuttgarter in den folgenden Jahren den Anschluss zur Spitze und spielten die kommenden Jahre hauptsächlich im Mittelfeld der Liga. Nur 1973 erreichte die Mannschaft den UEFA-Pokal und konnte 1974 erstmals das Halbfinale erreichen. Dort schied der VfB gegen Feyenoord Rotterdam aus. Im April 1975 räumte Weitpert, der mit seiner offensiven Einkaufspolitik gescheitert war, seinen Präsidentenposten. Gerhard Mayer-Vorfelder wurde zum neuen Präsidenten des Vereins gewählt. Mayer-Vorfelders vorige Aufgabe als Vorsitzender des Verwaltungsrats Ăźbernahm das bisherige Vorstandsmitglied Heinz Bandke. Der VfB befand sich zu dieser Zeit auf einem Abstiegsplatz. Am Ende der Saison stieg der VfB aus der Bundesliga ab. Zuvor war der VfB nur 1923/24 fĂźr eine einzige Saison zweitklassig gewesen.
Die folgende Saison wurde zu einem der schwächsten sportlichen Kapitel der VfB-Geschichte â der Verein belegte in der 2. Liga lediglich Platz 11. Den Tiefpunkt bildete das Heimspiel gegen den SSV Reutlingen 05 vor 1.200 Zuschauern, das mit 2:3 verloren ging.
1976 bis 1992: Aufstieg und RĂźckkehr an die Spitze
| Saison | Platz | â
{\displaystyle \varnothing } Zuschauer |
|---|---|---|
| 1976/77 | 0 1/20 | 22.689 |
| 1977/78 | 0 4/18 | 53.567 |
| 1978/79 | 0 2/18 | 41.297 |
| 1979/80 | 0 3/18 | 33.405 |
| 1980/81 | 0 3/18 | 30.073 |
| 1981/82 | 0 9/18 | 26.126 |
| 1982/83 | 0 3/18 | 27.526 |
| 1983/84 | 0 1/18 | 31.076 |
| 1984/85 | 10/18 | 22.648 |
| 1985/86 | 0 5/18 | 21.638 |
| 1986/87 | 12/18 | 20.699 |
| 1987/88 | 0 4/18 | 26.313 |
| 1988/89 | 0 5/18 | 26.895 |
| 1989/90 | 0 6/18 | 24.684 |
| 1990/91 | 0 6/18 | 28.987 |
| 1991/92 | 0 1/20 | 33.553 |
Zur Saison 1976/77 verpflichteten Gerhard Mayer-Vorfelder und sein neuer GeschäftsfĂźhrer Ulrich Schäfer JĂźrgen Sundermann als VfB-Trainer. Aus finanziellen Zwängen musste der VfB vor allem auf junge Spieler setzen. Mit dem damaligen Hundert-Tore-Sturm gelang dem VfB die RĂźckkehr ins FuĂball-Oberhaus. Dabei erzielte Ottmar Hitzfeld im Heimspiel gegen den SSV Jahn Regensburg sechs Treffer (Endstand 8:0). Dieser Rekord hat bis heute Bestand.
In der Saison 1977/78, der ersten Saison nach der RĂźckkehr in die Bundesliga, erreichte der VfB den vierten Tabellenplatz. Dabei stellte er mit einem Zuschauerschnitt von fast 54.000 einen fast 20 Jahre gĂźltigen Bundesliga-Rekord auf. In den Folgejahren konnte sich der VfB in der Bundesligaspitze etablieren.
Spieler in dieser Zeit waren u. a. Hansi MĂźller, Karlheinz und Bernd FĂśrster, Karl AllgĂśwer, Dieter HoeneĂ, Hermann Ohlicher und Helmut Roleder. Bis 1980 qualifizierte sich die Mannschaft in jeder Saison nach dem Aufstieg fĂźr den UEFA-Pokal. 1979/80 erreichte das Team zum zweiten Mal das Halbfinale des UEFA-Pokals, als der VfB gegen Borussia MĂśnchengladbach nach einem 2:1-Heimsieg und einer 0:2-Niederlage auswärts knapp ausschied.
Die Infrastruktur wurde zu Beginn der 1980er-Jahre angepasst: 1981 bezog der VfB nach knapp zweijähriger Bauzeit sein neues Clubzentrum (Kostenaufwand damals: ca. 5,2 Millionen Euro). Nachdem der Verein 1982 auf den neunten Platz abgerutscht war, qualifizierten sich die FuĂballer 1983 mit einem dritten Platz fĂźr den UEFA-Pokal. Im Sommer desselben Jahres nahm der VfB Stuttgart an dem Turnier der Hundertjahrfeier von Girondins Bordeaux teil und besiegte dort nach einem Halbfinalsieg gegen den FC Nantes den Gastgeber aus Bordeaux, der sich im Halbfinale gegen den FC Barcelona durchgesetzt hatte.cite-ref-39[39] 1984 erreichte der Verein unter Trainer Helmut Benthaus seine dritte deutsche Meisterschaft. Als die Mannschaft am 32. Spieltag punktgleich mit dem Hamburger SV an der Spitze lag, drohte ein Endspiel am 34. Spieltag im Neckarstadion gegen den HSV. Doch da der VfB selbst gegen Werder Bremen siegte und der HSV gegen Eintracht Frankfurt gleichzeitig unterlag, stand fest, dass der HSV mit 5 Toren Vorsprung im direkten Duell in Stuttgart hätte gewinnen mĂźssen, um deutscher Meister zu werden. Der HSV erzielte lediglich in den letzten Minuten, als die VfB-Fans schon die Meisterschaft feierten, den 1:0-Siegtreffer. Erstmals im Europapokal der Landesmeister vertreten, scheiterte der VfB in der ersten Runde gegen Levski Spartak Sofia.
1985 erreichte der VfB den 10. Platz. 1986 erreichte der Verein unter den Trainern BariÄ und Entenmann zum dritten Mal ein DFB-Pokal-Finale, das der FC Bayern MĂźnchen mit 5:2 gewann. Trotzdem trat der VfB als FĂźnfter der Bundesligasaison in der folgenden Saison nicht im UEFA-Pokal, sondern im Europapokal der Pokalsieger an, weil der FC Bayern als Meister bereits im Europapokal der Landesmeister spielte.
Spieldaten des Endspiels um den DFB-Pokal 1986
1986/87 schied der VfB bei der ersten Teilnahme im Europapokal der Pokalsieger im Achtelfinale gegen Torpedo Moskau aus. Ende der 1980er-Jahre qualifizierte sich der VfB mit Spielern wie Buchwald, JĂźrgen Klinsmann, Sigurvinsson oder Immel und Trainer Arie Haan 1988 und 1989 wieder fĂźr den UEFA-Pokal. In die Chronik des Vereins eingegangen ist dabei vor allem das UEFA-Pokal-Finale von 1989 gegen den SSC Neapel. Auf Klinsmann musste die Mannschaft wegen einer Gelbsperre aus dem Halbfinale im Hinspiel verzichten. Nach einer fragwĂźrdigen Schiedsrichterleistung hatte der VfB das Hinspiel in Neapel mit 1:2 gegen Napoli verloren. Beim 1:1 nahm Diego Maradona den Ball mit der Hand mit und der Handelfmeter zum 1:2 war ebenfalls nach einstimmiger Meinung der FuĂballexperten nicht berechtigt. Zudem wurde Kapitän Guido Buchwald durch eine gelbe Karte fĂźr das RĂźckspiel in Stuttgart gesperrt. Der griechische Schiedsrichter Gerasimos Germanakos aus dem Hinspiel wurde danach von der UEFA gesperrt, was keine Auswirkungen hatte, da der Schiedsrichter ohnehin zurĂźckgetreten war.cite-ref-40[40] Stefano Bizzotto und Roberto Beccantini berichteten, dass sie den Schiedsrichter und die Linienrichter in der Nacht nach dem Spiel in Neapel mit weiblichen Begleitungen auf dem Weg zum Hotel Excelsior gesehen hätten. Dadurch kam es in Italien zu Spekulationen darĂźber, ob ein Zusammenhang mit Methoden des damaligen Neapel-Managers Luciano Moggi bestehen kĂśnnte.cite-ref-41[41] Ein 3:3 im RĂźckspiel reichte dann nicht mehr zum Titelgewinn.
Spieldaten der Endspiele um den UEFA-Cup 1989
| Saison | Platz | â
{\displaystyle \varnothing } Zuschauer |
|---|---|---|
| 1992/93 | 0 7/18 | 26.872 |
| 1993/94 | 0 7/18 | 27.434 |
| 1994/95 | 12/18 | 30.547 |
| 1995/96 | 10/18 | 29.087 |
| 1996/97 | 0 4/18 | 38.661 |
| 1997/98 | 0 4/18 | 36.700 |
| 1998/99 | 11/18 | 29.034 |
| 1999/00 | 0 8/18 | 28.971 |
| 2000/01 | 15/18 | 24.124 |
1990 kamen Christoph Daum als Trainer und Dieter HoeneĂ, der von Ulrich Schäfer die Aufgaben des Sportmanagers Ăźbernahm, zum VfB. 1992 wurde der VfB unter Daum unter anderem mit Guido Buchwald, Fritz Walter und Matthias Sammer zum vierten Mal Deutscher Meister. In einem Herzschlag-Finale setzten sich die Stuttgarter durch einen Treffer in der 86. Minute des letzten Spieltags (2:1-Sieg in Leverkusen) im Fernduell gegen Eintracht Frankfurt (1:2 bei Hansa Rostock) und Borussia Dortmund (1:0 beim MSV Duisburg) durch; Fritz Walter wurde TorschĂźtzenkĂśnig. Der VfB war damals vor dem letzten Spieltag lediglich zweimal TabellenfĂźhrer gewesen.
1992 bis 2001: Von der Spitze Ăźbers Magische Dreieck in den Abstiegskampf
In der Folgesaison unterlief Trainer Daum in der ersten Runde des Europacups gegen Leeds United am 30. September 1992 ein folgenschwerer Fehler: Er wechselte mit Jovica SimaniÄ einen damals nicht gestatteten vierten Ausländer ein. Das Spiel wurde gegen den VfB gewertet und der Verein schied, nach einem Entscheidungsspiel in Barcelona vor gerade einmal 15.000 Fans, bereits zum zweiten Mal in seiner Geschichte in der ersten Runde des Europacups der Landesmeister aus. Damit verpasste der VfB die Teilnahme an der Champions League. In den kommenden drei Jahren qualifizierte sich die Mannschaft nicht mehr fĂźr den Europacup und schaffte es wie schon 1984 zunächst nicht, sich als Meister an der Spitze zu halten. Nachdem der Verein sich im Dezember 1993 vom Meistertrainer Daum getrennt hatte, entlieĂ Gerhard Mayer-Vorfelder zusammen mit dem Daum-Nachfolger JĂźrgen RĂśber im April 1995 auch den Manager Dieter HoeneĂ.
Unter Rolf Fringer spielte in der Saison 1995/96 erstmals das sogenannte Magische Dreieck zusammen, das aus den Spielern Krassimir Balakow, Giovane Ălber und Fredi Bobic bestand. Dennoch wurde der VfB nur Zehnter, und so legte der VfB Fringer keine Steine in den Weg, Schweizer Nationaltrainer zu werden. Erst unter Joachim LĂśw, der von Fringers Co-Trainer zum Interimstrainer und schlieĂlich zum Cheftrainer wurde, knĂźpfte der VfB wieder an frĂźhere Erfolge an. Das Magische Dreieck sorgte in der Bundesliga fĂźr Furore und gewann 1997 durch einen 2:0-Sieg im Finale in Berlin gegen den damaligen Regionalligisten Energie Cottbus den DFB-Pokal. Dabei hatte die Mannschaft im Viertelfinale nur durch ein ElfmeterschieĂen gegen den SC Freiburg das Halbfinale erreicht, in dem die Mannschaft den Hamburger SV mit 2:1 bezwang. Von den 78 Bundesliga-Saisontoren 1996/97 schossen Bobic, Ălber und Balakow alleine 49, nur 10 weniger als die gesamte Mannschaft in der Vorsaison erzielte. Doch so schnell das Magische Dreieck sich einspielte, so schnell trennten sich die Wege der drei auch wieder: Die zwei entscheidenden Tore von Giovane Ălber im Pokalfinale waren seine beiden letzten fĂźr den VfB, dann wechselte er zum FC Bayern MĂźnchen.
Spieldaten des Endspiels um den DFB-Pokal 1997
Ein Jahr später stand der VfB im Finale des Europapokals der Pokalsieger, das er in Stockholm unglßcklich mit 0:1 gegen Chelsea London verlor, nachdem der eingewechselte Gianfranco Zola mit seinem ersten Ballkontakt das entscheidende Tor erzielt hatte. Danach ging mit Fredi Bobic der zweite Spieler des magischen Dreiecks, er wechselte zu Borussia Dortmund. Nur Krassimir Balakow blieb bis zu seinem Karriereende beim VfB.
Spieldaten des Endspiels um den Europapokal der Pokalsieger 1998
Doch trotz der Erfolge verlängerte der Verein unter der Leitung von Gerhard Mayer-Vorfelder, der im März 1998 Karlheinz FÜrster als neuen Sportdirektor eingestellt hatte, den am Saisonende 1998 auslaufenden Vertrag mit LÜw nicht. Stattdessen wurde nun Winfried Schäfer verpflichtet. Vor allem bei den Fans war diese Entscheidung sehr unpopulär, da Schäfer vom Erzrivalen Karlsruher SC kam, wo er sich einen Namen gemacht hatte. Der Trainerwechsel erwies sich schnell als Fehler, und so wurde Schäfer noch im selben Jahr wieder entlassen. Innerhalb eines Kalenderjahres wurden fßnf Trainer beschäftigt (Joachim LÜw, Winfried Schäfer, Wolfgang Rolff, Rainer Adrion und Ralf Rangnick).
Die folgenden Jahre brachten mehr sportlichen Misserfolg als Erfolg. Finanzielle Probleme, die vor allem auf die riskante Transferstrategie unter Gerhard Mayer-Vorfelder und seinem geschäftsfĂźhrenden Vorstandsmitglied Ulrich Schäfer zurĂźckzufĂźhren waren, wurden gegen Ende des 20. Jahrhunderts auch vereinsintern kritisch gesehen.cite-ref-42[42]cite-ref-43[43] Schon allein der von Mayer-Vorfelder mit DuĹĄan Bukovac ausgehandelte Rentenvertrag von Krassimir Balakow belastete den VfB. Dieser hoch dotierte Vertrag (geschätzte 3 Mio. Euro Jahresgehalt) konnte durch das Ziehen einer Option von Balakow fristlos verlängert werden und wurde nach harten Verhandlungsrunden zwischen Mayer-Vorfelders Nachfolger Manfred Haas und Bukovac erst 2003 beendet. Zudem litt der Verein unter einigen teuren Einkäufen von Spielern, die gar nicht oder kaum fĂźr den Verein aufliefen. Beispiele sind Didi, Srgjan Zaharievski, Mitko Stojkovski oder SaĹĄa MarkoviÄ. Im Juni 1999 sprach der Aufsichtsrat des VfB Gerhard Mayer-Vorfelder das Misstrauen aus und kĂźndigte an, eine Wiederwahl des Präsidenten im folgenden Jahr nicht mitzutragen.cite-ref-44[44] Der Aufsichtsratsvorsitzende Heinz Bandke, der seit Beginn der Präsidentschaft Mayer-Vorfelders dessen Entscheidungen meist mitgetragen hatte, etablierte im September 1999 mit Hansi MĂźller im Vorstand ein Gegengewicht zum Vereinspräsidenten.cite-ref-45[45] Als Mayer-Vorfelder, kurz bevor er den Verein im Oktober 2000 wegen seiner anstehenden Aufgabe als Präsident des DFB freiwillig verlieĂ, den Verein weiter finanziell ins Risiko stĂźrzen wolltecite-ref-46[46], setzten sich Hansi MĂźller und sein Vorstandskollege Karlheinz FĂśrster, die stattdessen auf junge Spieler setzen wollten, gegen den scheidenden Präsidenten durch. Manfred Haas wurde im Oktober 2000 zum Nachfolger von Gerhard Mayer-Vorfelder gewählt.
Unter Trainer Ralf Rangnick wurde ein sportlicher Konsolidierungsprozess eingeleitet. Wegen Kompetenzstreitigkeiten untereinander traten der Sportdirektor Karlheinz FĂśrster und sein Vorstandskollege Hansi MĂźller im Januar 2001 innerhalb von einer Woche zurĂźck.cite-ref-47[47] Das Erreichen des UEFA-Pokals durch den erstmaligen Gewinn des UI-Cups 2000 war nun eher ein Hindernis im Abstiegskampf. Nachdem der Verein im Februar 2001 auf den 17. Tabellenplatz abgestĂźrzt war, Ăźberzeugte FĂśrsters Nachfolger Rolf RĂźssmann Trainer Ralf Rangnick davon, das Traineramt zur VerfĂźgung zu stellen.cite-ref-48[48] Rangnicks Nachfolger wurde Felix Magath. Unter Magath schaffte der VfB am vorletzten Spieltag gegen Schalke 04 durch ein Tor von Balakow kurz vor dem Spielende den Klassenerhalt.
2001 bis 2009: âJunge Wildeâ, Meisterschaft 2007 und zwei Champions-League-Teilnahmen
| Saison | Platz | â
{\displaystyle \varnothing } Zuschauer |
|---|---|---|
| 2001/02 | 8/18 | 26.097 |
| 2002/03 | 2/18 | 31.251 |
| 2003/04 | 4/18 | 41.728 |
| 2004/05 | 5/18 | 38.350 |
| 2005/06 | 9/18 | 36.266 |
| 2006/07 | 1/18 | 45.439 |
| 2007/08 | 6/18 | 50.899 |
| 2008/09 | 3/18 | 51.979 |
Aufgrund der finanziellen Engpässe musste der VfB wie Mitte der 1970er-Jahre auf die eigene Jugend setzen â Spieler wie Andreas Hinkel, Kevin KurĂĄnyi, Timo Hildebrand oder Aljaksandr Hleb bildeten ein Team, das sich hervorragend entwickelte und in den Medien den Beinamen âdie jungen Wildenâ erhielt. Der VfB qualifizierte sich 2002 Ăźber den UI-Cup fĂźr den UEFA-Pokal 2002/03. Im Oktober 2002 wurde der Aufsichtsratsvorsitzende Heinz Bandke nach 27 Jahren in diesem Amt von Dieter Hundt abgelĂśst.cite-ref-49[49] Am Ende der Saison 2002/03 war die Mannschaft Ăźberraschend Vizemeister hinter Bayern MĂźnchen und qualifizierte sich damit erstmals fĂźr die Champions League. Der Verein wurde wegen seiner fĂźr die Region wichtigen Bedeutung mit dem Hans-Peter-Stihl-Preis ausgezeichnet. In der Champions League Saison 2003/04 zeigte die Mannschaft ihre Klasse u. a. durch einen 2:1-Sieg gegen Manchester United sowie durch das Erreichen des Achtelfinals. Dort war erneut der FC Chelsea Endstation, nachdem sich der VfB durch ein Eigentor von Fernando Meira im Hinspiel selbst um die Chance auf den Einzug ins Viertelfinale gebracht hatte (0:1 zuhause, 0:0 auswärts).
2003 wurde Erwin Staudt neuer Präsident. Er wurde der erste hauptamtliche Präsident des VfB Stuttgart und trug mit seiner Mitglieder-Kampagne mit dem Titel âWir packen Schalkeâ entscheidend dazu bei, die Mitgliederzahl innerhalb von zwei Jahren mehr als zu verdreifachen. Zudem Ăźberzeugte er Rudi Häussler, direkt neben dem Gottlieb-Daimler-Stadion mit dem Carl Benz Center einen Multifunktionskomplex zu errichten. Vom Bau des Gebäudes profitiert der VfB als Hauptmieter am meisten. Im Sommer 2004 wechselte Trainer Magath zum FC Bayern MĂźnchen, sein Nachfolger in Stuttgart wurde Matthias Sammer. Magaths Aufgaben in der sportlichen Leitung Ăźbernahmen Jochen Schneider und Herbert Briem. Zwar erreichte der VfB in der Saison 2004/05 einen UEFA-Cup-Platz, allerdings verspielten die FuĂballer mit einem schwachen Saisonfinale eine bessere Platzierung. Daher trennte sich der Verein nach Saisonende von Sammer. Sein Nachfolger wurde im Sommer 2005 Giovanni Trapattoni.
Vor der Saison 2005/06 kam es zu groĂen personellen Wechseln beim VfB; Leistungsträger wie Kevin KurĂĄnyi (fĂźr etwa 7 Mio. zu Schalke 04), Philipp Lahm (war ausgeliehen von Bayern MĂźnchen) und Aljaksandr Hleb (wechselte fĂźr geschätzte 15 Millionen zum FC Arsenal) verlieĂen den VfB, neu verpflichtet wurden u. a. Thomas Hitzlsperger (Aston Villa) und Jon Dahl Tomasson (AC Mailand). Durch die hohen TransfererlĂśse konnte der Verein zwar seine Verbindlichkeiten (die vor der Saison noch 8,21 Millionen Euro betrugen) deutlich reduzieren, doch hinkte die Mannschaft ihren eigenen sportlichen AnsprĂźchen hinterher. Anfang Februar 2006 trennte sich der VfB von Giovanni Trapattoni, dessen Taktik und Spielweise bei Fans und Spielern immer mehr in die Kritik geraten war.
Die Schwaben verpflichteten daraufhin Armin Veh als neuen Cheftrainer, der zu Beginn vom Aufsichtsratsvorsitzenden Dieter Hundt als ĂbergangslĂśsung bis zur Sommerpause bezeichnet wurde. Der Wunschkandidat des zur Winterpause als Manager verpflichteten Ex-Spielers Horst Heldt konnte sich dennoch als Trainer fĂźr die kommende Saison durchsetzen. Nach der sportlich enttäuschenden Saison 2005/06 gab es vor der Saison 2006/07 wieder einige tiefgreifende personelle Ănderungen. Nach zehn Jahren beim VfB beendete Kapitän Zvonimir Soldo seine Karriere und nach 14 Jahren verlieĂ Andreas Hinkel den Verein.
Wie schon in frĂźheren Jahren macht der VfB teils aus der Not eine Tugend und setzte zur Saison 2006/07 wieder auf junge Spieler. Der Verein hat mit Mario GĂłmez, Serdar TaĹçĹ und Sami Khedira einige Talente aus der eigenen Jugend in der Mannschaft. Da der VfB inzwischen zu den reicheren Vereinen der Liga gehĂśrt, konnte der Klub sich mit neuen Spielern wie z. B. PĂĄvel Pardo, Ricardo Osorio oder AntĂ´nio da Silva verstärken. Nach einem eher schwachen Saisonstart 2006/07 wurde Armin Veh vom Aufsichtsratsvorsitzenden Hundt erneut kritisiert, worauf in den Medien Veh zunächst als Favorit auf die nächste Trainerentlassung gehandelt wurde. Jedoch gelang es dem VfB, mit einer sehr jungen Mannschaft wieder an die Erfolge der Jahre 2002 bis 2004 anzuschlieĂen. Am 12. November 2006 Ăźbernahm der VfB mit einem 2:1-Sieg bei Hannover 96 erstmals seit fast zwei Jahren wieder die Tabellenspitze. Ăber den kompletten weiteren Verlauf der Saison hielt sich der Verein unter den ersten vier Vereinen der Bundesliga. Von den Medien bekam die Mannschaft aufgrund ihrer offensiven und erfolgreichen Spielweise den Beinamen âdie jungen Wilden IIâ. Am vorletzten Spieltag der Saison Ăźbernahm der VfB zum zweiten Mal die Tabellenspitze und ging als TabellenfĂźhrer mit zwei Punkten Vorsprung vor FC Schalke 04 in den letzten Spieltag. Der VfB gewann das letzte Heimspiel gegen Energie Cottbus mit 2:1 und wurde damit Deutscher Meister 2007.
Nach Siegen gegen Alemannia Aachen II, den SV Babelsberg 03, den VfL Bochum, Hertha BSC und den VfL Wolfsburg stand die Mannschaft um Armin Veh nach genau zehn Jahren wieder im Endspiel um den DFB-Pokal im Berliner Olympiastadion. Dort verlor man am 26. Mai 2007 gegen den 1. FC Nßrnberg mit 3:2 nach Verlängerung.
Spieldaten des Endspiels um den DFB-Pokal 2007
In der Champions League 2007/08 spielte der VfB gegen die Glasgow Rangers, gegen den FC Barcelona und gegen Olympique Lyon. Von den sechs Spielen in der Champions-League-Vorrunde gewann der VfB eines (3:2 im Heimspiel gegen die Glasgow Rangers). Aufgrund der weiteren fĂźnf Niederlagen schied die Mannschaft als Gruppenletzter aus dem Europapokal aus. Parallel dazu durchschritt der VfB in der Bundesligasaison 2007/08 eine Talsohle. Als amtierender Deutscher Meister rutschte man nach einigen Niederlagen zu Saisonbeginn tief in die untere Tabellenhälfte und rangierte nach zehn Spieltagen mit lediglich 10 Punkten auf Platz 14 der Tabelle. Ab dem elften Spieltag arbeitete der VfB sich in der Tabelle weiter nach oben. Die Saison schloss der VfB als Sechster ab und konnte sich Ăźber den UI-Pokal fĂźr den UEFA-Pokal 2008/09 qualifizieren. Im DFB-Pokal schied der VfB im Viertelfinale zu Hause gegen den Vorletzten der 2. Bundesliga Carl Zeiss Jena durch ein 6:7 nach ElfmeterschieĂen aus.
Nachdem der VfB in der Saison 2008/09 nach dem vierzehnten Spieltag mit 18 Punkten auf dem elften Tabellenplatz gestanden war, wurde der Trainer Armin Veh entlassen und durch Markus Babbel ersetzt. Unter Babbels Leitung belegte die Mannschaft in der Abschlusstabelle den 3. Platz, der zur Teilnahme an der Qualifikation fĂźr die Champions League 2009/10 berechtigte. Im DFB-Pokal schied man im Achtelfinale durch eine deutliche 1:5-Heimniederlage gegen Bayern MĂźnchen aus. Im UEFA-Cup kam nach Ăźberstandener Gruppenphase das Aus gegen den Titelverteidiger Zenit St. Petersburg.
2009 bis 2019: Niedergang, Ausgliederung und zwei Abstiege
| Saison | Liga | Platz | â
{\displaystyle \varnothing } Zuschauer |
|---|---|---|---|
| 2009/10 | Bundesliga | 0 6/18 | 41.065 |
| 2010/11 | Bundesliga | 12/18 | 39.041 |
| 2011/12 | Bundesliga | 0 6/18 | 55.089 |
| 2012/13 | Bundesliga | 12/18 | 50.054 |
| 2013/14 | Bundesliga | 15/18 | 50.498 |
| 2014/15 | Bundesliga | 14/18 | 50.801 |
| 2015/16 | Bundesliga | 17/18 | 50.693 |
| 2016/17 | 2. Bundesliga | 0 1/18 | 50.423 |
| 2017/18 | Bundesliga | 0 7/18 | 56.278 |
| 2018/19 | Bundesliga | 16/18 | 54.625 |
Der Abgang von Mario Gomez im Juni 2009 bedeutete den Verlust des besten Stuttgarter Torjägers der letzten Jahre. Um ihn zu ersetzen, wurde der russische NationalstĂźrmer Pawel Pogrebnjak verpflichtet. Zudem gelang es dem VfB, Aliaksandr Hleb nach vier Jahren, die er beim FC Arsenal und dem FC Barcelona verbracht hatte, auf Leihbasis nach Stuttgart zurĂźckzuholen. In der Europapokalsaison 2009/10 setzte sich der VfB zunächst im August 2009 in der Playoff-Runde der Champions-League-Qualifikation gegen den rumänischen Vertreter FC TimiČoara durch und zog dadurch zum dritten Mal innerhalb von sechs Jahren in die Gruppenphase der KĂśnigsklasse ein. Dort bekam man den FC Sevilla, die Glasgow Rangers und Unirea Urziceni als Gruppengegner zugelost. Der VfB Stuttgart wurde Gruppenzweiter und erreichte das Achtelfinale, in dem er Titelverteidiger FC Barcelona mit 1:1 und 0:4 unterlag. Der Pokalwettbewerb 2009/10 war fĂźr den VfB bereits im Achtelfinale beendet, als man gegen die SpVgg Greuther FĂźrth ausschied. Die Bundesligasaison 2009/10 verlief ähnlich wie die vorangegangene Saison 2008/09: Die Hinrunde war weitestgehend von enttäuschenden Leistungen geprägt. Nach dem 15. Spieltag, als der VfB fast auf einem Abstiegsrang stand, wurde Markus Babbel entlassen; sein Nachfolger wurde der erfahrenere Schweizer Christian Gross. In der Winterpause verlieĂen Thomas Hitzlsperger, Ludovic Magnin und Jan Ĺ imĂĄk den Verein, Cristian Molinaro wurde von Juventus Turin ausgeliehen. Als beste RĂźckrundenmannschaft konnte der VfB noch das obere Tabellendrittel erreichen und sich fĂźr die Teilnahme an der Europa League 2010/11 qualifizieren.
Zum Beginn der Bundesligasaison 2010/11 wechselte der Vorstand Sport Horst Heldt zum FC Schalke 04. Als Ersatz wurde der frĂźhere VfB-StĂźrmer Fredi Bobic als Sportdirektor verpflichtet. Auch auf dem Platz kam es zu einem grĂśĂeren personellen Umbruch: Den Abgängen Jens Lehmann, Sami Khedira, Aljaksandr Hleb, Ricardo Osorio und Roberto Hilbert standen als Neuverpflichtungen Christian Gentner, Mauro Camoranesi, Philipp Degen, Martin Harnik und Johan Audel gegenĂźber. Nach Angaben der VereinsfĂźhrung konnten die laufenden Personalkosten so um 15 Mio. Euro gesenkt werden. Nachdem der VfB nach den ersten 7 Spieltagen nur 3 Punkte hatte einfahren kĂśnnen und somit den 18. Tabellenplatz belegt hatte, wurde der Cheftrainer Christian Gross am 13. Oktober 2010 von seinen Aufgaben entbunden. Der bisherige Co-Trainer Jens Keller wurde danach neuer Cheftrainer.cite-ref-50[50] Auch unter Jens Keller blieb der Erfolg aus, so dass er im Dezember 2010 ebenfalls von seinen Aufgaben entbunden wurde. Neuer Cheftrainer wurde am 12. Dezember 2010 Bruno Labbadia, der die Mannschaft auf Platz 17 Ăźbernahm und mit ihr die Saison auf Platz 12 beendete.
Am 20. Mai 2011 gab Erwin Staudt bekannt, er stßnde fßr eine weitere Amtszeit als Vereinspräsident nicht zur Verfßgung. Darauf schlug der Aufsichtsrat Gerd E. Mäuser als einzigen Kandidaten fßr die Nachfolge Staudts vor. Zwei Tage später kßndigte Helmut Roleder seine Gegenkandidatur an.cite-ref-51[51] Ohne eine Satzungsänderung mit einer Mehrheit von 75 Prozent war es jedoch nicht mÜglich, gegen den Kandidaten des Aufsichtsrats anzutreten. Nachdem die entsprechenden Satzungsänderungsanträge abgelehnt worden waren, wurde Gerd E. Mäuser auf der Mitgliederversammlung am 17. Juli 2011 mit einer Mehrheit von 58,7 Prozent zum neuen Vereinspräsidenten gewählt. Auf derselben Mitgliederversammlung wurde ein Antrag auf die Abberufung des Aufsichtsratsvorsitzenden Dieter Hundt durch eine Mehrheit von 65,3 Prozent der stimmberechtigten Mitglieder auf die Tagesordnung gesetzt und scheiterte bei einer Befßrwortung durch 50,7 Prozent an der erforderlichen Mehrheit von 75 Prozent.cite-ref-52[52]
In der zum reinen FuĂballstadion umgebauten Mercedes-Benz-Arena, deren Betrieb der Verein zum Beginn der Saison 2011/12 gegen eine Pacht von Ăźber 5 Millionen Euro jährlich komplett Ăźbernahm,cite-ref-53[53]cite-ref-54[54] und mit Neuzugängen wie William Kvist, Maza und Ibrahima TraorĂŠ erreichte der VfB zur Winterpause im Dezember 2011 22 Punkte. Nachdem der Verein im Januar 2012 Vedad IbiĹĄeviÄ und GĹtoku Sakai verpflichtet hatte, qualifizierte sich der VfB Stuttgart am Saisonende mit insgesamt 53 Punkten als Tabellensechster fĂźr die Playoffs der UEFA Europa League 2012/13.
Durch Siege gegen den SV Falkensee-Finkenkrug, den FC St. Pauli, den 1. FC KĂśln, den VfL Bochum und den SC Freiburg qualifizierte sich der VfB fĂźr das Endspiel des DFB-Pokals 2013, in dem man dem FC Bayern MĂźnchen mit 2:3 unterlag. Durch die Meisterschaft und damit verbundene Qualifikation fĂźr die UEFA Champions League des Finalgegners FC Bayern MĂźnchen stand dadurch auch die Teilnahme an der UEFA Europa League 2013/14 fest. In der Bundesliga belegten die Stuttgarter am Ende Platz zwĂślf. In der Europa League Ăźberstand man die Gruppenphase, schaltete dann den KRC Genk aus und schied im Achtelfinale gegen Lazio Rom aus.
Am 10. April 2013 erklärte der Präsident Gerd E. Mäuser nach weniger als zwei Jahren im Amt seinen Rßcktritt zum 3. Juni 2013. Zugleich wurde Fredi Bobic als Vorstand Sport in den Vereinsvorstand berufen.cite-ref-55[55] Am 17. Juni 2013 legte der bisherige Aufsichtsratsvorsitzende Dieter Hundt sein Mandat als Mitglied des Aufsichtsrats mit sofortiger Wirkung nieder.cite-ref-56[56] Am folgenden Tag wurde Hundts bisheriger Stellvertreter Joachim Schmidt von den verbliebenen Aufsichtsratsmitgliedern zum neuen Vorsitzenden des Gremiums gewählt.cite-ref-57[57]
Spieldaten des Endspiels um den DFB-Pokal 2013
Am 2. Juli 2013 schlug der Aufsichtsrat des VfB Stuttgart Bernd Wahler den Mitgliedern zur Wahl zum Vereinspräsidenten bei der Mitgliederversammlung am 22. Juli 2013 vor.cite-ref-58[58] Dort wurde dieser mit 97,4 % der Stimmen zum neuen Vereinspräsidenten gewählt. AuĂerdem wurde beschlossen, dass das sogenannte Traditionswappen, das bereits von 1949 bis 1994 offizielles Vereinswappen war, zur Saison 2014/15 erneut zum offiziellen Vereinsemblem wird. DarĂźber hinaus wurde entschieden, dass dies auch in der Vereinssatzung verankert wird.cite-ref-mv2013-59-0[59] Nach einem Fehlstart mit drei Niederlagen an den ersten drei Spieltagen der Bundesligasaison 2013/14 trennte sich der VfB am 26. August 2013 von seinem Cheftrainer Bruno Labbadiacite-ref-60[60] und ernannte noch am selben Tag Thomas Schneider, den bisherigen U-17-Trainer, zu seinem Nachfolger.cite-ref-61[61] Im DFB-Pokal schied der VfB in der zweiten Runde mit einem 1:2 gegen den SC Freiburg aus, nachdem man in der ersten Runde den BFC Dynamo ausgeschaltet hatte.cite-ref-62[62] Auch in der Europa League lief es nicht besser. Nach dem Ăberstehen der dritten Qualifikationsrunde gegen Botev Plovdiv, kam das Aus in den Playoffs gegen den HNK Rijeka.cite-ref-63[63] Am 9. März 2014 wurde Trainer Thomas Schneider einen Tag nach dem 2:2-Unentschieden gegen den Tabellenletzten Eintracht Braunschweig entlassen und durch Huub Stevens ersetzt. Zuvor war der VfB durch eine Serie von acht Niederlagen in Folge in Abstiegsgefahr geraten. Unter Stevens setzte sich der VfB von den Konkurrenten um den Abstieg ab, wodurch der Klassenerhalt und der 15. Tabellenplatz am vorletzten Spieltag feststand.
Fßr Stevens, der nur einen Vertrag bis Saisonende besaà und diesen nicht verlängern wollte, wurde zur neuen Saison Armin Veh verpflichtet, der den Verein bereits von Februar 2006 bis November 2008 trainiert hatte und mit ihm 2007 Deutscher Meister geworden war. Nach vier Spieltagen stand die Mannschaft mit einem Punkt auf dem letzten Tabellenplatz, woraufhin sich der Verein von Sportvorstand Fredi Bobic trennte.cite-ref-64[64] Zwei Monate später zog Armin Veh nach neun Punkten aus zwÜlf Spielen persÜnliche Konsequenzen und trat als Cheftrainer des VfB zurßck.cite-ref-65[65] Am 25. November 2014 kehrte Vehs Vorgänger Huub Stevens zu den Schwaben zurßck. Robin Dutt wurde am 6. Januar 2015 als neuer Vorstand Sport des Vereins vorgestellt. Nachdem die Mannschaft sich die gesamte Rßckrunde auf Abstiegsplätzen befunden hatte, konnte sie sich mit dem dritten Sieg in Folge beim Mitkonkurrenten SC Paderborn am letzten Spieltag noch auf Rang 14 retten.
Zur Saison 2015/16 verpflichtete der VfB Alexander Zorniger als neuen Cheftrainer. Am 13. Spieltag stand man nach einer 0:4-Heimniederlage gegen den Abstiegskonkurrenten FC Augsburg mit 10 Punkten auf Platz 16 der Tabelle. Daraufhin wurden Alexander Zorniger und sein gesamter Trainerstab beurlaubt, und der bisherige U-23-Trainer Jßrgen Kramny zum Interims- und später zum Cheftrainer ernannt.cite-ref-66[66] Obwohl der VfB nach einer Siegesserie zwischenzeitlich den 10. Platz erreicht hatte, stßrzte die Mannschaft auf den 17. Platz ab und stieg somit zum zweiten Mal in seiner Vereinsgeschichte ab. Gleichzeitig konnte auch die zweite Mannschaft des VfB in der 3. Liga die Klasse nicht halten.
Mit dem Abstieg endete der Cheftrainervertrag von Kramny automatisch. Präsident Bernd Wahler trat zurĂźck, zudem trennte sich der Verein von Sportvorstand Robin Dutt.cite-ref-67[67] Am 17. Mai 2016 nahm der VfB Stuttgart Jos Luhukay als Cheftrainer zur Saison 2016/17 unter Vertrag. Am 8. Juli wurde mit Jan Schindelmeiser ein neuer Sportvorstand verpflichtet.cite-ref-68[68] Nach Meinungsverschiedenheiten mit Schindelmeiser bezĂźglich Spielerverpflichtungen trat Luhukay am 15. September 2016 zurĂźck.cite-ref-69[69] Sein Nachfolger wurde Hannes Wolf, nachdem zuvor Olaf JanĂen die Mannschaft als Interimstrainer fĂźr zwei Spiele betreut hatte.cite-ref-70[70]
Nach Ende der Hinrunde befand sich der VfB Stuttgart auf dem dritten Rang, der zu den Relegationsspielen fĂźr den Aufstieg berechtigt. Die Saison beendete der VfB schlieĂlich auf dem ersten Tabellenplatz und stieg am 21. Mai 2017 nach einem 4:1-Erfolg Ăźber die WĂźrzburger Kickers wieder direkt in die Bundesliga auf.
Bei einer auĂerordentlichen Mitgliederversammlung am 1. Juni 2017 in der Mercedes-Benz-Arena stimmten die Mitglieder mit 84,2 % fĂźr eine Ausgliederung der FuĂballsparte vom Hauptverein in eine Aktiengesellschaft. Erforderlich war eine Dreiviertel-Mehrheit. Bereits im Vorfeld hatte die Daimler AG zugesagt, 11,75 Prozent der Anteile fĂźr den Preis von 41,5 Millionen Euro zu Ăźbernehmen.cite-ref-71[71]cite-ref-72[72]
Nach dem Aufstieg spielte der VfB in der Saison 2017/18 wieder in der Bundesliga. Am 4. August 2017 wurde Sportvorstand Jan Schindelmeiser von seinen Aufgaben entbunden.cite-ref-73[73] Nachfolger wurde Michael Reschke, der zuvor Technischer Direktor beim FC Bayern MĂźnchen gewesen war.cite-ref-74[74] Am 28. Januar 2018, nach zuvor acht Niederlagen in neun Pflichtspielen, wurde Trainer Hannes Wolf entlassen.cite-ref-75[75] Einen Tag später verpflichtete der Verein Tayfun Korkut als Cheftrainer mit einem Vertrag bis 2019.cite-ref-76[76] Auf Grund der mäĂigen Erfolge von Tayfun Korkut bei seinen frĂźheren Trainerstationen wurde er bei seinem Amtsantritt von den Anhängern des VfB Stuttgart Ăźberwiegend kritisch betrachtet.cite-ref-77[77] Am 31. Spieltag gelang der vorzeitige Klassenerhalt. Mit einem 4:1-Auswärtssieg beim FC Bayern MĂźnchen im letzten Saisonspiel beendete der VfB Stuttgart die Saison nach dem Wiederaufstieg mit 51 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz und verfehlte damit die Qualifikation fĂźr die Europa League wegen der anschlieĂenden Niederlage des FC Bayern im DFB-Pokalfinale nur knapp.
Im ersten Pflichtspiel der Saison 2018/19 schied der VfB in der 1. Runde des DFB-Pokals 2018/19 gegen den Drittligisten Hansa Rostock nach einem 0:2 aus. Nach dem siebten Spieltag, als die Mannschaft mit fßnf Punkten auf dem letzten Tabellenplatz stand, trennte sich der Verein von Trainer Tayfun Korkut.cite-ref-78[78] Nachfolger wurde Markus Weinzierl. Am 12. Februar 2019 wurde Michael Reschke als Sportvorstand abberufen und durch Thomas Hitzlsperger ersetzt.cite-ref-79[79] Im Mai 2019 wurde Sven Mislintat als Sportdirektor verpflichtet.cite-ref-80[80] Nach der 0:6-Niederlage beim FC Augsburg wurden Weinzierl sowie die Co-Trainer am 20. April 2019 freigestellt. Bis zum Saisonende ßbernahm der seitherige Jugendtrainer Nico Willig die Mannschaft.cite-ref-81[81]cite-ref-82[82] Die Punkterunde beendete der VfB auf dem 16. und damit dem Relegationsplatz, den man seit dem 16. Spieltag ununterbrochen belegt hatte. In der Relegation stieg der VfB Stuttgart gegen den 1. FC Union Berlin nach einem 2:2 im Heimspiel und einem 0:0 im Auswärtsspiel wegen der Auswärtstorregel zum dritten Mal nach 1975 und 2016 aus der Bundesliga ab. Neuer Trainer wurde Tim Walter.
Seit 2019: Erneuter Wiederaufstieg bis zu Vizemeisterschaft und Pokalsieg
| Saison | Liga | Platz | â
{\displaystyle \varnothing } Zuschauer | BL-Kader |
|---|---|---|---|---|
| 2019/20 | 2. Bundesliga | 0 2/18 | 51.657 [ Anm. 1 ] | BL-Kader |
| 2020/21 | Bundesliga | 0 9/18 | 0 8.750 [ Anm. 2 ] | BL-Kader |
| 2021/22 | Bundesliga | 15/18 | 31.247 [ Anm. 3 ] | BL-Kader |
| 2022/23 | Bundesliga | 16/18 | 46.430 | BL-Kader |
| 2023/24 | Bundesliga | 0 2/18 | 55.118 | BL-Kader |
| 2024/25 | Bundesliga | 0 9/18 | 59.265 | BL-Kader |
Auf der Mitgliederversammlung am 14. Juli 2019 stand ein Antrag zur Abwahl von Präsident Wolfgang Dietrich auf der Tagesordnung. Nach der Aussprache konnte die Abstimmung wegen technischer Probleme nicht stattfinden, woraufhin die Versammlung abgebrochen wurde. Am folgenden Tag trat Dietrich zurßck.cite-ref-86[83] Am 15. Dezember 2019 wurde Claus Vogt zum neuen Präsidenten des VfB Stuttgart gewählt. Nachdem die Vorrunde mit dem hÜchsten Etat aller Zweitligisten auf dem dritten Platz abgeschlossen worden war, trennte sich der Verein von Trainer Walter. Neuer Cheftrainer wurde ab Dezember 2019 Pellegrino Matarazzo.
Nach einem 6:0-Auswärtssieg gegen den 1. FC Nßrnberg am vorletzten Spieltag der Zweitligasaison 2019/20 war der VfB Stuttgart mit drei Punkten Vorsprung vor dem 1. FC Heidenheim und einer deutlich besseren Tordifferenz nur noch theoretisch einholbar. Daher erreichte die Mannschaft auf dem zweiten Platz trotz einer Niederlage zum Saisonabschluss gegen den SV Darmstadt 98 den direkten Wiederaufstieg.
datenaff-c3-a4redatenaff-reIm September 2020 verĂśffentlichte das Sportmagazin kicker einen Artikel unter dem Titel VfB: E-Mails mit Mitgliederdaten an Dritte.cite-ref-87[84] Demnach sollen VfB-Kommunikationschef Oliver Schraft und weitere leitende Mitarbeiter dem PR-Unternehmer Andreas K. Schlittenhardt bzw. dessen Agentur Mitgliederdaten zur VerfĂźgung gestellt haben, um mit Hilfe dieser und ohne Wissen der Mitglieder âGuerilla-Marketingâ zu betreiben und die BemĂźhungen der Club-FĂźhrung um eine erfolgreiche Ausgliederung der Lizenzspieler-Abteilung in eine AG zu unterstĂźtzen. Begonnen hätten diese Aktivitäten im FrĂźhjahr 2016 unter dem damaligen VfB-Präsidenten Bernd Wahler und dessen Projektleiter fĂźr die Ausgliederung Rainer Mutschler. Sowohl der Verein unter Präsident Claus Vogt als auch die AG unter dem Vorstandsvorsitzenden Thomas Hitzlsperger beauftragten in separaten Mandaten die Berliner Kanzlei esecon mit der Aufklärung der Affäre. Im Zuge dieser kam es zu massiven Differenzen zwischen Vogt und Hitzlsperger. Diese mĂźndeten in einer Kandidatur von Hitzlsperger fĂźr das Amt des Präsidenten.cite-ref-88[85] Zur BegrĂźndung fĂźr seine Kandidatur warf Hitzlsperger dem amtierenden Präsidenten in einem offenen Brief zahlreiche Versäumnisse vor, denen dieser, ebenfalls in einem offenen Brief, widersprach.cite-ref-89[86] Hitzlsperger entschuldigte sich später fĂźr den Ton seiner VorwĂźrfe und zog seine Kandidatur in der Folge zurĂźck. Der Vereinsbeirat, der zwei Kandidaten fĂźr die Präsidentenwahl vorschlagen muss, informierte Mitte Januar die Mitglieder darĂźber, dass er selbst nach weiteren Kandidaten fĂźr das Amt suche. Die Stuttgarter Zeitung verĂśffentlichte Teile des Zwischenberichts von esecon, aus denen hervorging, dass die FĂźhrung der AG um Hitzlsperger, Marketingvorstand Jochen RĂśttgermann und Finanzvorstand Stefan Heim die Ermittlungen behindert und verzĂśgert hätten.cite-ref-90[87] Die Mitgliederversammlung des VfB Stuttgart e. V. wurde zunächst fĂźr den 28. März 2021 terminiert, nachdem Vogt versucht hatte, den ursprĂźnglichen Termin vom 18. März auf einen deutlich späteren Zeitpunkt zu verschieben. Am 13. Februar 2021 wurden Heim und RĂśttgermann von ihren Vorstandsämtern abberufen.cite-ref-91[88] Einen Tag später wurde Vogt vom Vereinsbeirat als Präsidentschaftskandidat fĂźr die Mitgliederversammlung nominiert.cite-ref-92[89] Nach dieser Entscheidung legten die beiden weiteren Präsidiumsmitglieder Rainer Mutschler und Bernd Gaiser ihre Mandate nieder.cite-ref-93[90]cite-ref-94[91] Zur Sicherung der rechtlichen Handlungsfähigkeit des Vereins wurde daraufhin das Aufsichtsratsmitglied Rainer Adrion vom Vereinsbeirat in das Präsidium entsandt.cite-ref-95[92] Um eine Mitgliederversammlung als Präsenzveranstaltung zu ermĂśglichen, verschob das Präsidium schlieĂlich die Mitgliederversammlung auf den 18. Juli 2021.cite-ref-96[93] Bei dieser Mitgliederversammlung wurde Vogt schlieĂlich fĂźr weitere vier Jahre wiedergewählt.cite-ref-97[94]
Die Bundesligasaison 2020/21 verlief fĂźr den VfB Stuttgart sportlich ruhig. Die Mannschaft erreichte in der ersten Saison nach dem Wiederaufstieg den neunten Rang.
Am 15. September 2021 gab der VfB ohne Nennung von GrĂźnden bekannt, dass Thomas Hitzlsperger seinen Vertrag als Vorstandsvorsitzender und Sportvorstand nicht verlängern wird.cite-ref-98[95] Am 21. März 2022 Ăźbernahm Alexander Wehrle diese Ămter von Hitzlsperger.cite-ref-hitzlsperger-99-0[96]
In der Bundesligasaison 2021/22 startete der VfB nach einem 5:1-Sieg gegen Greuther Fßrth am 1. Spieltag als Tabellenfßhrer, fand sich aber im Laufe der Saison im Tabellenkeller wieder und kämpfte bis zum letzten Spieltag um die Relegation bzw. den direkten Klassenerhalt. Letzterer gelang am 34. Spieltag mit einem 2:1-Sieg gegen den 1. FC KÜln durch ein Tor von Kapitän Wataru EndŠin der 92. Minute. Zeitgleich gewann Borussia Dortmund mit 2:1 gegen Hertha BSC. Aufgrund des besseren Torverhältnisses sicherte sich der VfB den direkten Klassenerhalt als Tabellenfßnfzehnter, während Hertha BSC als Sechzehnter in die Relegation musste.
Nachdem von den ersten neun Spielen der Saison 2022/23 kein einziges gewonnen worden war, wurde Matarazzo am 10. Oktober 2022 als VfB-Trainer entlassen.cite-ref-100[97] Michael Wimmer Ăźbernahm als Interimstrainer.cite-ref-101[98] Am 30. November 2022 wurde der bis Juni 2023 laufende Vertrag von Sportdirektor Sven Mislintat vorzeitig aufgelĂśst.cite-ref-102[99]cite-ref-103[100] Am 3. Dezember 2022 wurde Fabian Wohlgemuth neuer Sportdirektor.cite-ref-104[101] Als neuen Cheftrainer verpflichtete man am 5. Dezember 2022 zum zweiten Mal in der VfB-Geschichte Bruno Labbadia.cite-ref-105[102] Nachdem unter ihm nur eines von elf Bundesligaspielen hatte gewonnen werden kĂśnnen, wurde er am 3. April 2023 entlassen und durch Sebastian HoeneĂ ersetzt.cite-ref-106[103] Am Ende der Saison musste der VfB als Tabellensechzehnter in die Relegationsspiele gegen den Tabellendritten der 2. Bundesliga, den Hamburger SV, die der VfB nach Hin- und RĂźckspiel insgesamt mit 6:1 fĂźr sich entschied. Nach der Saison verlieĂen Leistungsträger wie Borna Sosa, Konstantinos Mavropanos oder Kapitän Wataru EndĹ den VfB.
In der Saison 2023/24 war der VfB die Ăberraschungsmannschaft der Liga. Nach acht Spieltagen befanden sie sich mit sieben Siegen auf Platz 2 noch vor dem FC Bayern. Besonders Serhou Guirassy stach hervor, der mit 14 Toren bis zum achten Spieltag einen neuen Bundesliga-Rekord aufstellte,cite-ref-107[104] anschlieĂend fiel er allerdings fĂźr die nächsten Spiele verletzungsbedingt aus. Die Saison war von groĂer Konstanz geprägt; der VfB befand sich an 26 von 34 Spieltagen auf dem dritten Tabellenplatz. Am letzten Spieltag gelang es dem VfB, den FC Bayern zu Ăźberholen und die Vizemeisterschaft zu erreichen.
Damit verbunden war die Qualifikation zur UEFA Champions League 2024/25. Dort holte der Verein aus den acht Spielen in der Ligaphase drei Siege und insgesamt zehn Punkte und belegte am Ende Platz 26. Ein Punkt fehlte am Ende auf eine Platzierung, die zur Teilnahme an den Playoffs zum Achtelfinale berechtigt â die Champions-League-Saison war damit fĂźr Stuttgart nach der Ligaphase beendet.cite-ref-108[105] Die Bundesligasaison 2024/25 verlief fĂźr den amtierenden Vizemeister wechselhaft. Stand der VfB nach dem Ende der Hinrunde noch auf dem fĂźnften Platz, konnte am Saisonende nur Platz 9 erreicht werden. Im DFB-Pokal 2024/25 konnte der VfB erstmals seit 2013 in das Finale in Berlin einziehen und mit 4:2 gegen Arminia Bielefeld gewinnen.
Spieldaten des Endspiels um den DFB-Pokal 2025
Auf der Mitgliederversammlung am 28. Juli 2024 wurde Präsident Claus Vogt mit 86 Prozent der Stimmen abgewählt. Vizepräsident Rainer Adrion trat zurĂźck, nachdem 70 Prozent der anwesenden Mitglieder fĂźr seine Abwahl gestimmt hatten.cite-ref-109[106] AnschlieĂend wurde Dietmar Allgaier vom Vereinsbeirat zum Interimspräsidenten ernannt. Am 22. März 2025 wurde er von der Mitgliederversammlung zum regulären Präsidenten gewählt.cite-ref-110[107]
LigazugehĂśrigkeit
Vereinswappenhistorie
Der gelbe sechszackige und umrahmte Stern als Vereinswappen des FV Stuttgart wurde von 1893 bis 1909 verwendet.
Die Vereinsfarben des 1897 gegrĂźndeten Kronenklub Cannstatt waren schwarz-weiĂ-grĂźn.
Die wĂźrttembergischen
Hirschstangen
auf gelbem Grund wurden erstmals 1909 durch die Leichtathleten des FV 93 verwendet und diente fortan als Vereinswappen. Es wurde vom VfB Stuttgart, zu dem sich der FV und der Kronenklub am 2. April 1912 zusammenschlossen, Ăźbernommen und bis 1949 verwendet. Die Vereinsfarben wurden auf Rot und WeiĂ festgelegt.
Das Vereinswappen mit der traditionellen VfB-
Frakturschrift
und der Jahreszahl 1893 wurde von 1949 bis 1994 verwendet. Die VfB-Frakturschrift selbst, die vom Kunstmaler und VfB-Spieler Hermann Stammler kreiert wurde, fand bereits ab 1924 Verwendung. Erstmals wurde diese 1924 auf dem Titelblatt der VfB-Vereinszeitung
Nachrichten aus dem Leben
und später auch auf BriefbÜgen verwendet.
1994 wurde das Wappen durch eine Vereinfachung der Frakturschrift, Begradigung der Umrandung der Hirschstangen sowie durch einen schwarzen Rahmen geändert.
1998 wurde das Vereinswappen weiter verändert. Dabei wurde die Frakturschrift erneut vereinfacht, darunter das âVâ geĂśffnet, die Hirschstangen stark vereinfacht und die GrĂźndungsjahreszahl 1893 durch den Stadtnamen ersetzt. Als BegrĂźndung fĂźr die erneute Veränderung wurde genannt, dass die Herkunft aus Stuttgart ausgedrĂźckt werden soll, um die internationale und mediale Präsenz zu erhĂśhen.
Als die 2010 gestartete Initiative mit dem Namen âPro altes VfB-Wappenâ, die von Ultragruppierungen federfĂźhrend getragen wurde, 25.000 Unterschriften fĂźr die WiedereinfĂźhrung des Wappens, das von 1949 bis 1994 verwendet wurde, sammelte und Gespräche mit den Vereinsverantwortlichen fĂźhrte
, kĂźndigte der Verein an, die Vereinsmitglieder Ăźber eine mĂśgliche Ănderung des Wappens abstimmen zu lassen. Auf der Mitgliederversammlung im Juli 2013 wurde mit einer Mehrheit von fast 80 Prozent die WiedereinfĂźhrung des alten, historischen Wappens zur Saison 2014/15 als das offizielle Wappen des VfB Stuttgart beschlossen und in der Satzung festgeschrieben.
Geschichte der Spielbekleidung bis 2013
Heim
Auswärts und Alternativ
VfB Stuttgart 1893 e. V.
| Zeitraum | Name |
|---|---|
| FV Stuttgart 93 | FV Stuttgart 93 |
| 1893â1894 | Carl Kaufmann |
| 1894â1908 | Alexander Gläser |
| 1908â1910 | Julius Dempf |
| 1910â1911 | Fritz Hengerer |
| 1912 | Wilhelm Hinzmann |
| Kronenklub Cannstatt | Kronenklub Cannstatt |
| 1897â1901 | Hermann Schmid |
| 1901â1905 | Karl Hahn |
| 1905â1908 | Hans Bittner |
| 1909â1910 | Richard Reissner |
| 1910â1912 | Eugen Imberger |
| VfB Stuttgart | VfB Stuttgart |
| 1912â1918 | Wilhelm Hinzmann |
| 1914â1918 | Julius Lintz (in Vertretung) |
| 1918â1919 | Gustav Schumm |
| 1919â1923 | Egon Reichsgraf von Beroldingen |
| 1923â1931 | Karl-Adolf Deubler |
| 1931â1932 | Albert Bauer |
| 1932â1944 | Hans Kiener |
| 1944â1968 | Fritz Walter (Ehrenpräsident) |
| 1969â1975 | Hans Weitpert |
| 1975â2000 | Gerhard Mayer-Vorfelder (Ehrenpräsident) |
| 2000â2003 | Manfred Haas (Ehrenpräsident) |
| 2003â2011 | Erwin Staudt (Ehrenpräsident) |
| 2011â2013 | Gerd E. Mäuser |
| 2013â2016 | Bernd Wahler |
| 2016â2019 | Wolfgang Dietrich |
| 2019â2024 | Claus Vogt |
| seit 2024 | Dietmar Allgaier |
Organe des e. V.
(Stand: 22. März 2025)cite-ref-126[123]
| Präsidium | Präsidium | Präsidium | Präsidium |
|---|---|---|---|
| Funktion | Name | Mitglied seit | weiteres Wirken |
| Präsident | Dietmar Allgaier | 1. August 2024 | Landrat , Landkreis Ludwigsburg |
| Mitglied | Andreas Grupp | 28. Juli 2024 | Director Real Estate, Aldi SĂźd |
| Mitglied | Stefan Jung | 22. März 2025 | Unternehmer |
| Vereinsbeirat | Vereinsbeirat | Vereinsbeirat | Vereinsbeirat |
| Bereich | Name | Mitglied seit | weiteres Wirken |
| Vorsitzender, Mitglieder und Fans | Rainer Weninger | 3. Dezember 2017 | |
| Stellvertretender Vorsitzender, Wirtschaft und Gesellschaft | AndrĂŠ BĂźhler | 3. Dezember 2017 | Direktor, Deutsches Institut fĂźr Sportmarketing Professor fĂźr Marketing & Sportmanagement |
| Wirtschaft und Gesellschaft | Michael Astor | 18. Juli 2021 | |
| Wirtschaft und Gesellschaft | Timo Theobald | 22. März 2025 | |
| Mitglieder und Fans | Jens Baierschmitt | 22. März 2025 | |
| Mitglieder und Fans | Christian DĂśring | 10. September 2023 | |
| Sport und Verein | Werner Gass | 18. Juli 2021 | |
| Sport und Verein | Kai Lechner | 22. März 2025 | |
| Sport und Verein | Marc Nicolai Schlecht | 3. Dezember 2017 | Facharzt fßr Orthopädie & Unfallchirurgie |
Abteilungen des Vereins
Junge Wilde (U11âU16)
Im Rahmen der Ausgliederung der Profiabteilung wurden die FuĂball-Jugendmannschaften U11âU16 an den e. V. Ăźbertragen.
E-Sport
Ab Juli 2017 gab es erstmals ein E-Sport-Team beim VfB Stuttgart.cite-ref-127[124] Die Spieler traten in Wettbewerben der FuĂballsimulation FIFA-Serie an. Die Spieler nahmen an internationalen Turnieren sowie an der Virtual Bundesliga teil.cite-ref-128[125] Im Juli 2020 gab der VfB bekannt, die Aktivitäten im professionellen E-Sport bis auf Weiteres einzustellen.cite-ref-129[126] Seit der Virtual-Bundesliga-Saison 2022/23 stellt der VfB wieder ein E-Sport-Team.cite-ref-130[127]
Faustballabteilung
Die Faustballabteilung wurde 1937 gegrĂźndet. Die Wurzeln gehen sogar in die 1920er-Jahre zurĂźck. Schon damals nutzten FuĂballer des VfB diese Sportart zum Ausgleich, die teilweise noch bei den Vorgängern des VfB, dem Kronenklub und dem Stuttgarter FV spielten. Die Faustballabteilung des VfB stellt heute bei den Männern eine Herrenmannschaft und drei Seniorenmannschaften in den Altersklassen M35, M55 und M60. AuĂerdem existieren eine Damenmannschaft und sowohl eine weibliche als auch eine männliche U16-Jugendmannschaft.cite-ref-131[128] Die Seniorenmannschaften spielen in den Verbandsligen und sind bei erfolgreichem Abschneiden in diesen Spielrunden fĂźr weitere Runden qualifiziert, wie die SĂźddeutsche und die deutsche Meisterschaftsrunde der Altersklassen. Die M50-Mannschaft (Männer ab 50 Jahren) holte in den Jahren 2004, 2005 und 2006 auf dem Feld und 2005 in der Halle die Titel bei den deutschen Meisterschaften.
FuĂballschiedsrichterabteilung
Die Schiedsrichterabteilung des VfB wurde bereits 1923 gegrĂźndet, wodurch der VfB zum ersten Verein in Deutschland mit einer eigenen Schiedsrichterabteilung wurde. Und so gehĂśrten dem VfB in den 1920er-Jahren in SĂźddeutschland am meisten Schiedsrichter an. Auch heute ist die Abteilung die zahlenmäĂig grĂśĂte, vereinseigene Schiedsrichterabteilung in Deutschland. Es existiert sogar eine Schiedsrichtermannschaft, die bei Freundschaftsspielen und Turnieren antritt. Es gibt momentan Ăźber 150 aktive Schiedsrichter in der Abteilung.
Hockeyabteilung
Auch die Geschichte der Hockeyabteilung reicht weit zurĂźck. Sie wurde bereits 1919 gegrĂźndet. Der VfB stellt momentan zwei Herrenmannschaften und zwei Damenmannschaften. Die erste Mannschaft der Damen wurden in der Hallensaison 2017/18 Meister und stieg in die Oberliga auf. Auf dem Feld spielen sie ebenfalls in der Oberliga Baden-WĂźrttemberg, der vierthĂśchsten deutschen Spielklasse im Hockey. Die erste Herrenmannschaft spielt im Hallenhockey in der 1. Verbandsliga, auf dem Feld seit dem Aufstieg 2021/2022 in der 2. Regionalliga SĂźd. Diese Abteilung verfĂźgt Ăźber einen zahlenmäĂig starken Unterbau bis hinunter zu den Minis.
Leichtathletikabteilung
Die Leichtathletikabteilung war bereits bei der Fusionierung Bestandteil des VfB. FrĂźher wurde die Abteilung oft von FuĂballern zum Ausgleich genutzt. So war Max Buffle, der 1912 das Tor der ersten FuĂballmannschaft hĂźtete, auch als Diskuswerfer erfolgreich. Die grĂśĂten Erfolge der Leichtathletikabteilung waren:
⢠Medaillen bei Olympischen Spielen: Helmar Mßller (1968 Bronze 4 à 400-m-Staffel), Leo Neugebauer (2024 Silber Zehnkampf)
⢠Medaillen bei Europameisterschaften (Freiluft): Karl Honz (1974 Europameister 400 m, 2. Platz 4 à 400-m-Staffel), Martin Weppler (1978 Europameister 4 à 400-m-Staffel), Yvonne Buschbaum (1998 und 2002 3. Platz Stabhochsprung)
⢠Medaillen bei Halleneuropameisterschaften: Helmar Mßller (1970 3. Platz 4 à 400-m-Staffel), Ulrich Strohhäcker (1970 3. Platz 4 à 400-m-Staffel), Hans-Dieter Hßbner (1970 3. Platz 4 à 400-m-Staffel), Karl Honz (1973 2. Platz 4 à 400-m-Staffel, 1975 Europameister 4 à 400-m-Staffel), Falko Geiger (1973 2. Platz 4 à 400-m-Staffel), Herbert Wursthorn (1980 3. Platz 800 m, 1981 Europameister 800 m), Martin Weppler (1981 2. Platz 400 m), Sabine Zwiener (1990 2. Platz 800 m), Yvonne Buschbaum (1998 2. Platz Stabhochsprung)
⢠Deutsche Meisterschaften: Neben zahlreichen Medaillen in Einzelwettbewerben waren die Staffeln des VfB Stuttgart erfolgreich. Die 4-mal-400-Meter-Staffel der Männer war 1973 und 1974 Deutscher Meister, in der Halle war die Staffel 1969, 1970 und 1975 Meister. Noch erfolgreicher war die 4-mal-800-Meter-Staffel, die von 1982 bis 1986 Deutscher Meister war. In der Halle gewann die 3-mal-1000-Meter-Staffel 1981 und 1983â1985.
Mit Hilfe von Sponsoren konnten 2015 die deutschen Spitzenathleten Marie-Laurence Jungfleisch und Fabian Heinle verpflichtet werden.cite-ref-132[129] Zudem wurde Alina Rotaru-Kottmann unter Vertrag genommen. 2020 wurde Niko Kappel, Goldmedaillengewinner bei den Paralympics 2016, unter Vertrag genommen.cite-ref-133[130] 2021 verpflichtete der VfB die Sprinterin Anna-Lena Freese,cite-ref-134[131] den Diskuswerfer David Wrobel und den KugelstoĂer Yannis Fischer.cite-ref-135[132] 2023 wurden der deutsche Rekordhalter im Zehnkampf Leo Neugebauer, die KugelstoĂerin Alina Kenzel und die Stabhochspringerin Anjuli Knäsche unter Vertrag genommen.cite-ref-136[133]
Tischtennisabteilung
Die Tischtennisabteilung wurde erst 1949 gegrĂźndet und ist somit die jĂźngste sportliche Abteilung beim VfB. Der Verein startete mit zwei Mannschaften in der Kreisklasse und schon 1952 schaffte die erste Mannschaft den Aufstieg in die Oberliga und somit die hĂśchste deutsche Spielklasse zu dieser Zeit. 1957 gelang abermals der Aufstieg in die Oberliga. Doch mit der Zeit verlor die Tischtennisabteilung immer mehr an Bedeutung und musste zwischenzeitlich sogar ihre Mannschaften zurĂźckziehen. Mittlerweile bestehen jedoch wieder fĂźnf Erwachsenenmannschaften von der Bezirksklasse bis zur Kreisliga sowie zwei Jugendmannschaften.
VfB-Garde
Die VfB-Garde, ehemals Alte Garde, ist keine Sportabteilung. Sie wurde 1953 anlässlich des 60-jährigen Jubiläums des VfB gegrĂźndet. Es geht in dieser Abteilung hauptsächlich um Geselligkeit unter den Mitgliedern, die sich zum grĂśĂten Teil aus ehemaligen Aktiven des VfB zusammensetzt. Gelegentlich gibt es auch repräsentative Aufgaben. Inzwischen ist die Garde, deren Mitglieder, die Gardisten, als Traditionsträger des Vereins gelten, eine feste GrĂśĂe beim VfB.cite-ref-leben-im-schatten-des-fu-balls-137-0[134]
Ehemalige Abteilungen des Vereins
Handballabteilung
Die Handballabteilung des VfB stellte einst mehrere Männer- und Frauenmannschaften, die vorzeigbare Erfolge wie die Wßrttembergische Meisterschaft feierten und teilweise in der Bezirksklasse antraten. Ebenso wie die Hockeyabteilung wurde sie 1919 gegrßndet. In den 1980er-Jahren brach die Abteilung ein, weil die meisten Spieler keine Perspektive mehr sahen, und so musste trotz aller Bemßhungen die letzte Mannschaft 1985 aus dem Spielbetrieb zurßckgezogen werden.cite-ref-leben-im-schatten-des-fu-balls-137-1[134]
VfB Stuttgart 1893 AG
â
Hauptartikel
:
VfB Stuttgart 1893 AG
Siehe auch
:
VfB Stuttgart/Namen und Zahlen
,
Saisonbilanzen des VfB Stuttgart
und
FuĂball-Bundesliga/Rekorde/VfB Stuttgart
Organe der ProfifuĂball-AG
(Stand: 1. Januar 2026)cite-ref-leitung2-138-0[135]
| Vorstand | Vorstand | Vorstand | Vorstand |
|---|---|---|---|
| Geschäftsbereich | Name | Mitglied seit | vorherige Position |
| Vorsitzender, Unternehmensstrategie und Kommunikation, Finanzen und Verwaltung, Marketing und Vertrieb | Alexander Wehrle | 21. März 2022 | Geschäftsfßhrer, 1. FC KÜln GmbH & Co. KGaA |
| Sport | Fabian Wohlgemuth | 1. Juli 2024 | Sportdirektor, VfB Stuttgart 1893 AG |
| Aufsichtsrat | Aufsichtsrat | Aufsichtsrat | Aufsichtsrat |
| Funktion | Name | Mitglied seit | weiteres Wirken |
| Vorsitzender | Dietmar Allgaier | 1. August 2024 | Präsident, VfB Stuttgart 1893 e. V. Landrat, Landkreis Ludwigsburg |
| Aufsichtsrat | Robert Ader | 16. Dezember 2025 | Vorsitzender der Geschäftsfßhrung, Porsche Deutschland GmbH |
| Aufsichtsrat | Michael RenĂŠ Eisenmann | 16. Dezember 2025 | Vice President Sales Controlling, Mercedes-Benz Cars |
| Aufsichtsrat | Tanja GÜnner | 28. September 2022 | Hauptgeschäftsfßhrerin, Bundesverband der Deutschen Industrie |
| Aufsichtsrat | Andreas Grupp | 28. Juli 2024 | Präsidiumsmitglied, VfB Stuttgart 1893 e. V. |
| Aufsichtsrat | Stefan Jung | 1. Juli 2025 | Präsidiumsmitglied, VfB Stuttgart 1893 e. V. |
| Aufsichtsrat | Alexander Kläger | 28. September 2022 | Präsident Region Mittel- und Osteuropa, SAP Deutschland SE & Co. KG |
| Aufsichtsrat | Bernadette Martini | 1. Juli 2025 | Hoteldirektorin, Hotel & Restaurant Lamm Mosbach |
| Aufsichtsrat | Klaus Rehkugler | 1. Juli 2025 | Vice President Product Management & Global Training, Mercedes-Benz Group AG |
| Aufsichtsrat | Albrecht Reimold | 29. Februar 2024 | Vorstand Produktion und Logistik, Porsche AG |
| Aufsichtsrat | Tobias RĂśschl | 28. September 2022 | Vorstand Vertrieb und Marketing, Jako AG |
| Aufsichtsrat | Serdar TaĹçĹ | 1. Juli 2025 | |
Profimannschaft
Profikader 2025/26
(Stand: 11. Januar 2026)cite-ref-139[136]
| Nr. | Nat. | Name | Geburtstag | Im Verein seit | Vertrag bis |
|---|---|---|---|---|---|
| TorhĂźter | TorhĂźter | TorhĂźter | TorhĂźter | TorhĂźter | TorhĂźter |
| 0 1 | Deutschland | Fabian Bredlow | 2. März 1995 | 2019 | 2027 |
| 21 | Deutschland | Stefan DrljaÄa | 20. April 1999 | 2024 | 2027 |
| 33 | Deutschland | Alexander NĂźbel | 30. September 1996 | 2023 | 2026 |
| 44 | Deutschland | Florian Hellstern II / U19 | 18. Oktober 2007 | 2017 | 2027 |
| Abwehr | Abwehr | Abwehr | Abwehr | Abwehr | Abwehr |
| 0 2 | Belgien | Ameen al-Dakhil | 6. März 2002 | 2024 | 2028 |
| 0 3 | Niederlande | Ramon Hendriks | 18. Juli 2001 | 2024 | 2028 |
| 0 4 | Deutschland | Josha Vagnoman | 11. Dezember 2000 | 2022 | 2028 |
| 0 7 | Deutschland | Maximilian Mittelstädt | 18. März 1997 | 2023 | 2028 |
| 14 | Schweiz | Luca Jaquez | 2. Juni 2003 | 2025 | 2029 |
| 15 | Deutschland | Pascal Stenzel | 20. März 1996 | 2019 | 2026 |
| 22 | Frankreich | Lorenz Assignon | 22. Juni 2000 | 2025 | 2029 |
| 23 | Frankreich | Dan-Axel Zagadou | 3. Juni 1999 | 2022 | 2026 |
| 24 | Deutschland | Jeff Chabot | 12. Februar 1998 | 2024 | 2028 |
| 29 | Deutschland | Finn Jeltsch | 17. Juli 2006 | 2025 | 2030 |
| Mittelfeld | Mittelfeld | Mittelfeld | Mittelfeld | Mittelfeld | Mittelfeld |
| 0 6 | Deutschland | Angelo Stiller | 4. April 2001 | 2023 | 2028 |
| 10 | Deutschland | Chris FĂźhrich | 9. Januar 1998 | 2021 | 2028 |
| 11 | Marokko | Bilal El Khannouss | 10. Mai 2004 | 2025 | 2026 |
| 16 | Turkei | Atakan Karazor (C) | 13. Oktober 1996 | 2019 | 2028 |
| 19 | Deutschland | Noah Darvich | 25. September 2006 | 2025 | 2029 |
| 28 | Danemark | Nikolas Nartey | 22. Februar 2000 | 2019 | 2026 |
| 30 | Spanien | Chema | 25. April 2005 | 2025 | 2030 |
| 35 | Serbien | Mirza ÄatoviÄ II / U19 | 1. Mai 2007 | 2022 | 2028 |
| 45 | Serbien | Lazar JovanoviÄ | 30. November 2006 | 2025 | 2029 |
| Sturm | Sturm | Sturm | Sturm | Sturm | Sturm |
| 0 8 | Portugal | Tiago TomĂĄs | 16. Juni 2002 | 2025 | 2029 |
| 0 9 | Bosnien und Herzegowina | Ermedin DemiroviÄ | 25. März 1998 | 2024 | 2028 |
| 17 | Deutschland | Justin Diehl | 27. November 2004 | 2024 | 2029 |
| 18 | Deutschland | Jamie Leweling | 26. Februar 2001 | 2023 | 2029 |
| 25 | Ecuador | Jeremy ArÊvalo | 19. März 2005 | 2026 | 2031 |
| 26 | Deutschland | Deniz Undav | 19. Juli 1996 | 2023 | 2027 |
| 27 | Algerien | Badredine Bouanani | 8. Dezember 2004 | 2025 | 2030 |
auch im Kader der zweiten Mannschaft
auch fĂźr die
A-Junioren
(U19) spielberechtigt (Jahrgang 2007 oder jĂźnger)
FĂźr eine komplette Auflistung aller Spieler der ersten Mannschaft des VfB Stuttgart seit VereinsgrĂźndung siehe Liste der Spieler des VfB Stuttgart.
Transfers der Saison 2025/26
(Stand: 11. Januar 2026)
| Zugänge | Zugänge |
|---|---|
| Spieler | Abgebender Verein |
| Sommerpause 2025 | Sommerpause 2025 |
| Lorenz Assignon | Stade Rennes |
| Chema | Real Madrid |
| Noah Darvich | FC Barcelona Atlètic |
| Lazar JovanoviÄ | FK Roter Stern Belgrad |
| Tiago TomĂĄs | VfL Wolfsburg |
| Silas | FK Roter Stern Belgrad (Leihende) |
| Nach Saisonbeginn | Nach Saisonbeginn |
| Badredine Bouanani | OGC Nizza |
| Bilal El Khannouss | Leicester City (Leihe) |
| Januar 2026 | Januar 2026 |
| Jeremy ArĂŠvalo | Racing Santander |
| Jovan MiloĹĄeviÄ | FK Partizan Belgrad (Leihende) |
| Abgänge | Abgänge |
|---|---|
| Spieler | Aufnehmender Verein |
| Sommerpause 2025 | Sommerpause 2025 |
| Benjamin Boakye | Arminia Bielefeld |
| Anrie Chase | FC Red Bull Salzburg |
| Jacob Bruun Larsen | FC Burnley |
| Wahid Faghir | Vejle BK |
| Jarzinho Malanga | SV Elversberg (Leihe) |
| Enzo Millot | al-Ahli |
| Juan JosĂŠ Perea | FC ZĂźrich * |
| Luca Pfeiffer | SV Elversberg ** |
| Luca Raimund | Fortuna DĂźsseldorf |
| Fabian Rieder | Stade Rennes (Leihende) |
| Dennis Seimen | SC Paderborn 07 (Leihe) |
| El Bilal TourĂŠ | Atalanta Bergamo (Leihende) |
| Jeong Woo-yeong | 1. FC Union Berlin *** |
| Nach Saisonbeginn | Nach Saisonbeginn |
| Nick Woltemade | Newcastle United |
| Januar 2026 | Januar 2026 |
| Yannik Keitel | FC Augsburg (Leihe) |
| Jovan MiloĹĄeviÄ | Werder Bremen (Leihe) |
| Silas | 1. FSV Mainz 05 |
| Leonidas Stergiou | 1. FC Heidenheim (Leihe) |
zuvor bereits an den FC ZĂźrich verliehen
zuvor von der Leihe an den
Karlsruher SC
zurĂźckgekehrt
zuvor bereits an den 1. FC Union Berlin verliehen
Trainer- und Betreuerstab 2025/26
(Stand: 30. Oktober 2025)
| Nat. | Name | Funktion | seit |
|---|---|---|---|
| Trainerstab | Trainerstab | Trainerstab | Trainerstab |
| Deutschland | Sebastian HoeneĂ | Cheftrainer | April 2023 |
| Deutschland | David Krecidlo | Co-Trainer | April 2023 |
| Deutschland | Malik Fathi | Co-Trainer | Juli 2023 |
| Deutschland | Steffen Krebs | Torwarttrainer | Juli 2021 |
| Deutschland | AndrĂŠ Filipovic | Athletiktrainer | Juli 2024 |
| Deutschland | Martin Franz | Athletiktrainer | April 2019 |
| Deutschland | Matthias Schiffers | Athletiktrainer | Juni 2010 |
| Deutschland | Marcus Fregin | Spielanalyst | Juli 2014 |
| Deutschland | Jasper Smets | Spielanalyst | Juli 2023 |
| Deutschland | Jan Schimpchen | Performanceanalyst | Juni 2022 |
| Deutschland | Florian Mohr | Leiter Performance | Juli 2024 |
| Vereinigte Staaten | Nate Weiss | Techniktrainer | Juli 2025 |
| Deutschland | Philip Kipp | Standardtrainer | Oktober 2025 |
| Management | Management | Management | Management |
| Deutschland | Fabian Wohlgemuth | Sportvorstand | Juli 2024 |
| Deutschland | Christian Gentner | Sportdirektor | November 2024 |
| Deutschland | Gßnther Schäfer | Teammanager | Juli 2015 |
| Deutschland | Markus RĂźdt | Direktor Sportorganisation | Juli 2019 |
| Deutschland | Peter Reichert | Betreuer Lizenzspielermannschaft | Oktober 2004 |
Erfolge
Meisterschaftserfolge
⢠Wßrttembergisch-badischer Meister: 1927
Pokalerfolge
⢠DFB-Supercupsieger: 1992
⢠DFL-Supercupfinalist: 2024
⢠Franz-Beckenbauer-Supercupfinalist: 2025
⢠Sßddeutscher Pokalsieger (2): 1933, 1958
⢠DFB-Hallenpokalfinalist (2): 1989, 1993
Internationale Erfolge
Der VfB in den Ewigen Tabellen
(Stand: Saisonende 2023/24)
national
⢠Ewige Tabelle der Bundesliga: 4. Platz, 2838 Punkte
⢠Ewige Tabelle der 2. Bundesliga: 63. Platz, 260 Punkte
⢠Ewige Tabelle des DFB-Pokals: 4. Platz, 429 Punkte
international
⢠Ewige Tabelle des FuĂball-Europapokals: 71. Platz, 300 Punkte Siehe auch: Liste der Europapokalspiele
⢠Ewige Tabelle der UEFA Champions League und des Europapokals der Landesmeister: 121. Platz, 35 Punkte
⢠Ewige Tabelle des Europapokals der Pokalsieger: 97. Platz, 23 Punkte
⢠Ewige Tabelle der UEFA Europa League und des UEFA-Cups: 20. Platz, 229 Punkte
⢠Ewige Tabelle des Messestädte-Pokals: 69. Platz, 13 Punkte
Die Jahrhundert-Elf
Zum 100-jährigen Jubiläum der Fusion des FV Stuttgart und des Kronenklubs Cannstatt im Jahr 2012 wurde eine âJahrhundert-Elfâ gewählt.cite-ref-140[137] Fans konnten dazu ihre Favoriten wählen.
| Pos | Spieler | fĂźr den VfB aktiv |
|---|---|---|
| TW | Deutschland Timo Hildebrand | 1999â2007 |
| V | Deutschland Karlheinz FĂśrster | 1975â1986 |
| V | Deutschland GĂźnther Schäfer | 1980â1997 |
| V | Brasilien Marcelo Bordon | 1999â2004 |
| M | Bulgarien Krassimir Balakow | 1995â2003 |
| M | Deutschland Guido Buchwald (EhrenspielfĂźhrer) | 1983â1994 |
| M | Deutschland Karl AllgĂśwer | 1980â1991 |
| M | Deutschland Sami Khedira | 2006â2010 |
| M | Deutschland Robert Schlienz | 1944â1958 |
| A | Deutschland JĂźrgen Klinsmann | 1984â1989 |
| A | Brasilien Giovane Ălber | 1994â1997 |
| Trainer | Deutschland Joachim LĂśw | 1996â1998 |
Zweite Mannschaft
Geschichte
Die zweite Mannschaft des VfB Stuttgart wurde bereits 1951 als Amateurmannschaft gegrĂźndet. Schon damals wollte der Verein einen Unterbau fĂźr die Lizenzspielermannschaft zum behutsamen Aufbau junger Spieler schaffen. Dieser Unterbau zählt mit fĂźr eine Amateurabteilung Ăźberdurchschnittlich vielen Titeln zu den erfolgreichsten Amateurabteilungen im deutschen FuĂball.
Die Anfänge der zweiten Mannschaft des VfB waren alles andere als einfach; der WĂźrttembergische FuĂballverband misstraute dem VfB, da damals viele Vereine versuchten, mit Hilfe von Amateurmannschaften Spielern Geld unter der Hand zukommen zu lassen. Und so durfte die Amateurmannschaft zunächst nur in der A-Klasse Stuttgart antreten, ohne die Chance aufzusteigen. Nachdem die Amateure in den Spielzeiten 1951/52, 1952/53 (damals mit 55:1 Punkten) und 1953/54 auĂer Konkurrenz Ăźberlegen Meister geworden waren, hatte der Verband ein Einsehen und lieĂ die Mannschaft in die zweite Amateurliga aufsteigen.cite-ref-141[138]
Nach fĂźnf Jahren in der zweithĂśchsten FuĂballamateur-Spielklasse Deutschlands stiegen die VfB-Amateure schlieĂlich in die erste Amateurliga auf. Unter Trainer Franz Seybold erreichte die Mannschaft 1960 Ăźberraschend den Titel âWĂźrttembergischer Amateurmeisterâ, obwohl der Kader mehrheitlich aus Spielern bestand, die frisch aus der Juniorenelf (einer damals bestehenden BrĂźcke zwischen A-Jugend und Amateurmannschaft) oder der dritten Mannschaft kamen. Sowohl die Juniorenmannschaft als auch das dritte Team wurden kurze Zeit später abgeschafft.
Viele Spieler wechselten aufgrund des Erfolges in die Lizenzspielermannschaft, so dass Seybold einen Neuaufbau starten musste. Dennoch wurden die VfB-Amateure in der Saison 1962/63 im Endspiel gegen den VfL Wolfsburg deutscher Amateurmeister. Nach diesem Triumph wurden die VfB-Amateure in Stuttgart euphorisch empfangen.
In der folgenden Saison kam mit Willi Entenmann ein Spieler zu den Amateuren, der in der Zukunft noch viele wichtige Funktionen beim VfB und bei seinen Amateuren ausĂźbte. Entenmann war es, der die Amateure 1980, 17 Jahre nach dem ersten Titel, als Trainer erneut zum deutschen Amateurmeister machte. Zuvor hatte die Mannschaft 1974 mit dem Erreichen des Viertelfinales des DFB-Pokals einen weiteren Achtungserfolg erzielt.
Aufgrund der zunehmenden Beachtung der Bundesliga rĂźckten die Amateure in den Folgejahren in der Ăśffentlichen Wahrnehmung zusehends in den Hintergrund. Dennoch spielte die Mannschaft fast durchgehend in der obersten Amateurliga. Allerdings stiegen die Amateure 1988 von der Oberliga in die Verbandsliga ab. Doch Jochen RĂźcker fĂźhrte die Mannschaft in die Oberliga zurĂźck. Dort schaffte man zunächst nicht die Qualifikation fĂźr die neue Regionalliga, die 1994/95 startete. In der Saison 1997/98 gelang dann schlieĂlich der Aufstieg in die Regionalliga. In der Saison 1999/2000 schafften es die VfB-Amateure mit Platz sechs, sich bei der Reduzierung der Regionalliga-Staffeln von vier auf zwei, fĂźr die neue SĂźd-Staffel zu qualifizieren.
In der Saison 2000/01 schlugen die Amateure die erste Mannschaft des damaligen Bundesligisten Eintracht Frankfurt in der ersten Runde des DFB-Pokals im Gottlieb-Daimler-Stadion mit 6:1.cite-ref-spon-90865-142-0[139] Bis heute ist dies der hĂśchste Sieg einer Amateurmannschaft gegen einen Bundesligisten im DFB-Pokal. Darauf wurde dem Amateurteam in der 2. Runde des DFB-Pokals die eigene Lizenzspielermannschaft zugelost, gegen die man mit 0:3 unterlag. Mittlerweile dĂźrfen zweite Mannschaften von Proficlubs nicht mehr am DFB-Pokal teilnehmen. In der damaligen VfB-Amateurelf schlug die Geburtsstunde der jungen Wilden, einem Begriff, der zunächst durch eine Schlagzeile der Stuttgarter Zeitung (âDie jungen Wilden schieĂen die Eintracht aus dem Pokalâ) nach dem Triumph im DFB-Pokal geprägt, und später als Slogan auf den Mannschaftsbus der Amateure Ăźbernommen wurde. Die Mannschaft um Spieler wie Aljaksandr Hleb, Andreas Hinkel, Ioannis Amanatidis und Kevin KurĂĄnyi, die später mit der ersten Mannschaft des VfB in der Champions League spielten, erreichte in dieser Saison in der neuen Regionalliga SĂźd mit dem zweiten Platz eine Position, die ersten Mannschaften zum Aufstieg in die 2. Bundesliga berechtigt hätten. Der Weggang der âjungen Wildenâ in die Profimannschaft fĂźhrte in der Folgesaison zu Platz 16 und somit zum Abstieg in die Oberliga Baden-WĂźrttemberg.
Mit einer neuen, jungen Mannschaft erreichten die VfB-Amateure den sofortigen Wiederaufstieg in der Saison 2002/03. In den Folgejahren schafften mit Mario Gómez, Serdar Tasci, Sami Khedira und Andreas Beck wieder Spieler den Sprung in die erste Mannschaft. Diesmal verkraftete die zweite Mannschaft dies besser und spielte bis zum Ende der Saison 2007/08 in der obersten Amateurspielklasse, der Regionalliga. Ab der Saison 2008/09 spielte die zweite Mannschaft im Gazi-Stadion auf der Waldau, da die Spielstätten fßr die neue eingleisige 3. Profi-Liga hÜheren Anforderungen entsprechen mßssen, die das vormals genutzte Robert-Schlienz-Stadion nicht erfßllte. Von der Saison 2011/12 an bis zu seinem Aufrßcken zur Bundesligamannschaft im November 2015 war Jßrgen Kramny der Trainer der Mannschaft. In den Spielzeiten 2010/11 bis 2012/13 sowie in der Saison 2014/15 war der VfB Stuttgart II jeweils die bestplatzierte zweite Mannschaft in Deutschland. (In der Saison 2013/2014 hatte die zweite Mannschaft von Borussia Dortmund bei gleicher Punktzahl lediglich eine um ein Tor bessere Tordifferenz.) Die Saison 2015/16 verlief wesentlich schlechter, sodass die Mannschaft bereits zwei Spieltage vor Saisonende als Absteiger aus der 3. Liga feststand. Mit dem Abstieg in die Regionalliga kehrte die Mannschaft in das Robert-Schlienz-Stadion zurßck. In der Saison 2018/19 folgte der Gang in die Oberliga. In der Saison darauf gelang der direkte Wiederaufstieg in die Regionalliga Sßdwest. In den Regionalligasaisons 2020/21 und 2021/22 konnte die Mannschaft den Klassenerhalt sichern und landete im Mittelfeld der Tabelle. Nach einem 8. Platz in der Saison 2022/23 gelang in der Saison 2023/24 ßberraschend die Meisterschaft und der Aufstieg in die 3. Liga.cite-ref-143[140] Die Mannschaft trägt ihre Heimspiele in der 3. Liga in der WIRmachenDRUCK Arena in Aspach aus.cite-ref-144[141]
Kader in der Saison 2025/26
(Stand: 22. Dezember 2025)cite-ref-145[142]
Laut der Spielordnung des DFB dßrfen in zweiten Mannschaften von Lizenzvereinen grundsätzlich nur Spieler eingesetzt werden, die während des gesamten Spieljahres (1. Juli bis 30. Juni) nicht älter als 23 Jahre sind (U23). Somit sind in der Saison 2025/26 grundsätzlich nur Spieler spielberechtigt, die am oder nach dem 1. Juli 2002 geboren wurden. Darßber hinaus dßrfen sich drei ältere Spieler gleichzeitig im Spiel befinden.cite-ref-146[143] Deren Geburtstag ist im Kader fett gekennzeichnet. A-Junioren (U19) sind spielberechtigt, wenn sie dem älteren U19-Jahrgang (2007) angehÜren oder 18 Jahre alt sind. Aus Grßnden der TalentfÜrderung sind in Ausnahmefällen auch Spieler des jßngeren U19-Jahrgangs (2008) spielberechtigt.cite-ref-147[144]
auch im Kader der ersten Mannschaft
noch fĂźr die
A-Junioren
spielberechtigt (U19; Jahrgang 2007 oder jĂźnger)
Transfers der Saison 2025/26
(Stand: 8. September 2025)
| Zugänge | Zugänge |
|---|---|
| Spieler | Abgebender Verein |
| Sommerpause 2025 | Sommerpause 2025 |
| Jerik von der Felsen | FC-Astoria Walldorf |
| Nuha Jatta | RB Leipzig |
| Tino Kaufmann | FC Rot-WeiĂ Erfurt (Leihende) |
| Tim KĂśhler | RB Leipzig |
| Jordan Majchrzak | Legia Warschau |
| Abdenego Nankishi | Werder Bremen |
| Mansour Ouro-Tagba | 1. FC KĂśln |
| Abgänge | Abgänge |
|---|---|
| Spieler | Aufnehmender Verein |
| Sommerpause 2025 | Sommerpause 2025 |
| Benjamin Boakye | Arminia Bielefeld |
| Finn BĂśhmker | VfB LĂźbeck |
| Rinto Hanashiro | Eintracht Frankfurt II |
| Jannik Hofmann | 1. FC NĂźrnberg (Leihende) |
| Elton Krasniqi | Vertragsende; Ziel unbekannt |
| Karlo Kuranyi | SGV Freiberg FuĂball * |
| Lukas Laupheimer | SGV Freiberg FuĂball |
| Luca Mack | FC Vaduz |
| Jarzinho Malanga | SV Elversberg (Leihe) |
| Leonhard MĂźnst | Viktoria KĂśln |
| Leon Reichardt | Hansa Rostock |
| Frederik Schumann | FC 08 Homburg |
| Laurin Ulrich | 1. FC Magdeburg (Leihe) |
| Nach Saisonbeginn | Nach Saisonbeginn |
| Eliot Bujupi | KVC Westerlo (Leihe) |
| Peter Reinhardt | FV Illertissen (Leihe) |
zuvor von der Leihe an den
FC 08 Villingen
zurĂźckgekehrt
Trainerstab
(Stand: 1. Juli 2025)
| Nat. | Name | Funktion | Funktion seit |
|---|---|---|---|
| Deutschland | Nico Willig | Cheftrainer | 2025 |
| Deutschland | Oliver Barth | Co-Trainer | 2023 |
| Deutschland | Mischa Leibfarth | Co-Trainer | 2024 |
| Deutschland | Markus Krauss | Torwarttrainer | 2025 |
| Deutschland | Timm Zudrell | Athletiktrainer | 2024 |
Erfolge
⢠Wßrttembergischer Amateurmeister: 1960, 1964, 1965, 1971
⢠Wßrttembergischer Pokalsieger: 1970, 1980, 1981, 2000
⢠DFB-Nachwuchsrunde: Vizemeister 1979, 1986
⢠Sßddeutscher Amateurmeister: 1963
FrauenfuĂballabteilung
â
Hauptartikel
:
VfB Stuttgart (FrauenfuĂball)
Am 1. Juni 2021 wurde zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte eine FrauenfuĂballabteilung gegrĂźndet.cite-ref-148[145] Seit dem 1. Juli 2022 ist die erste Frauenmannschaft Teil der AG.cite-ref-149[146] Der Spielbetrieb startete zur Saison 2022/23. Geplant ist der Aufbau mehrerer Teams im Aktiven- und Nachwuchsbereich, der durch eine Kooperation mit dem VfB ObertĂźrkheim, von dem man das Spielrecht fĂźr die Mannschaften Ăźbernahm, realisiert werden soll. Die erste Frauenmannschaft des VfB trat in ihrer Premierensaison in der viertklassigen Oberliga Baden-WĂźrttemberg an und stieg nach einem zweiten Platz in der Spielzeit 2022/23 in der folgenden Saison durch den Gewinn des Meistertitels in die drittklassige Regionalliga SĂźd auf. Dort gelang unmittelbar und ohne Niederlage ein weiterer Aufstieg in die 2. Frauen-Bundesliga. Spielort der Frauenmannschaft ist das Stadion des Polizeisportvereins Stuttgart, welches direkt neben der MHPArena liegt.
Die zweite Frauenmannschaft startete 2022 in der Landesliga und stieg 2024 in die Verbandsliga WĂźrttemberg auf. Die Mannschaft trägt ihre Spiele in der HafenbahnstraĂe auf dem Kunstrasenplatz des VfB ObertĂźrkheim aus.
Jugendarbeit der FuĂballabteilung
Die A- und die B-Jugend des Vereins spielen in der U19-DFB-Nachwuchsliga bzw. der U17-DFB-Nachwuchsliga, die zur Spielzeit 2024/25 die A-Junioren-Bundesliga und die B-Junioren-Bundesliga als hĂśchste deutsche Spielklassen in ihrer jeweiligen Altersklasse ablĂśsten. Die A-Jugend ist mit zehn Titeln Rekordmeister in ihrer Altersklasse, die B-Jugend mit sieben Meisterschaften auf dem zweiten Rang hinter Borussia Dortmund. Spieler wie Horst KĂśppel, Thomas Schneider, Andreas Hinkel, Thomas BrdariÄ, Michael Fink, Albert Streit, Mario GĂłmez, Hansi MĂźller, Karlheinz FĂśrster, Gerhard Poschner und viele andere haben den Wechsel vom Amateur- oder JugendfuĂball in den Profibereich beim VfB geschafft.
Geschichte
Die Jugendarbeit beim VfB begann bereits im Jahre 1918 mit dem damaligen VfB-Präsidenten Gustav Schumm. Er entwarf ein Konzept, das von den Grundsätzen her noch heute Bestand hat; er legte die Einteilung in A-, B- und C-Jugend fest und sah erzieherische MaĂnahmen vor.cite-ref-150[147] Diese neue Einteilung und die systematische Betreuung beim VfB wurden schon schnell belohnt, als die Zeitung Stuttgarter Tagblatt einen Pokal fĂźr eine A-Jugend-Runde stiftete, welche man als Vorreiter der Jugendstaffel bezeichnen kĂśnnte und die der VfB schlieĂlich gewann.
Nach der EinfĂźhrung der deutschen Meisterschaft der A-Jugend 1969 gewann die Mannschaft des VfB bereits 1973 die erste Meisterschaft. 1980 unterstrich der VfB seine Vorreiterrolle mit dem Bau des nach dem ehemaligen Präsidenten Fritz Walter benannten VfB-Jugendhauses in Cannstatt. Dieses FuĂball-Internat, welches die Voraussetzungen fĂźr Talente mitbringt, um Schule und FuĂball unter einen Hut zu bringen, kann man als bundesweites Pilotprojekt bezeichnen, welches viele Nachahmer fand.cite-ref-151[148] 1984 wurde man nach dem Gewinn der vierten A-Jugendmeisterschaft zum alleinigen Rekordmeister in dieser Altersklasse. In der B-Jugend konnte man 1986 die 1977 eingefĂźhrte deutsche Meisterschaft erstmals gewinnen. In der Saison 2001/02 stand der VfB in allen drei Endspielen (deutsche A-Jugendmeisterschaft, deutsche B-Jugendmeisterschaft und DFB-Jugend-Kicker-Pokal), verlor aber jeweils das Finale.
Einen medienwirksamen Sieg hat die B-Jugend des VfB in einem Spiel gegen die deutsche FuĂballnationalmannschaft der Frauen errungen, die mit 3:0 bezwungen wurde.cite-ref-taz-4344-152-0[149] Durch den Bau des Carl Benz Center hat der Verein eine nahe dem Vereinsgelände gelegene Unterbringung der VfB-Jugendakademie ermĂśglicht.
Strategie
Kernelemente der Stuttgarter NachwuchsfĂśrderung sind klare Strukturen, Kontinuität bei den Jugendtrainern, die MĂśglichkeit unabhängige Entscheidungen zu treffen und Verhaltensregeln â das sogenannte âABC der VfB-Jugendâ. Noch heute wird im Grunde ein Konzept verwendet, welches um 1990 von Helmut GroĂ und Ralf Rangnick entworfen wurde und von der E-Jugend bis zur Profimannschaft fĂźhrt. Alle vier Wochen gibt es spezielle Schulungen fĂźr den Trainerstab und dreimal im Jahr werden die Jugendspieler bei einer Bewertung an den hohen Anforderungen gemessen, um Spieler individuell nach Stärken und Schwächen fĂśrdern zu kĂśnnen. Ziel ist, bei den Spielern einen starken Charakter zu fĂśrdern. Von der E- bis zur B-Jugend tritt der VfB mit zwei Mannschaften in den jeweiligen Verbandsrunden an. In der A-Jugend tritt der Verein nur mit einer Mannschaft an, um den Leistungsgedanken in den Vordergrund zu stellen. Dieser wird in der F-Jugend hingegen nicht so hoch angesiedelt, weshalb der VfB dort keine Mannschaft stellt und in diesem Bereich mit dem MTV Stuttgart kooperiert, der eine KinderfuĂball-Akademie fĂźhrt, in der VfB-Trainer mehrere Schulungen durchfĂźhren.
Der VfB kooperiert zudem mit kommerziellen FuĂballschulen, anderen regionalen FuĂballvereinen und dem offiziellen Kooperationspartner FC St. Gallen. Verbindungen mit dem OlympiastĂźtzpunkt Stuttgart und den Eliteschulen des Sports in der Umgebung, bei denen SchĂźler dreimal pro Woche zum Training freigestellt werden, macht der Verein sich zunutze. FĂźr die besten Talente bietet der VfB sogar Ausbildungen zum Sport- und Fitnesskaufmann an. Es sind zwei Scouts fest angestellt, die neben den vielen Kontaktpersonen Talente mĂśglichst frĂźh melden. Die jährlichen VfB-Jugend- und -Talenttage dienen ebenfalls der Talentsichtung. Der Verein konzentriert sich zwar immer auf regionale Talente, aber nimmt vor allem ab der B-Jugend auch gerne Talente aus dem Ausland auf, die wie zum Beispiel Kevin KurĂĄnyi (der zwar deutscher StaatsbĂźrger ist, aber mit 15 noch nicht Deutsch sprechen konnte) erfolgreich eingebunden werden kĂśnnen. 20 Prozent der Jugendspieler des VfB sind im Besitz einer ausländischen StaatsbĂźrgerschaft.
GrĂśĂte Erfolge
A-Junioren
⢠Meister der A-Junioren-Regionalliga 1997, 1999, 2000
⢠Sieger des Mercedes-Benz Junior Cups 1995, 1996, 2000, 2002, 2007, 2024, 2025
B-Junioren
⢠Meister der B-Junioren-Regionalliga 2002, 2003, 2004, 2005
C-Junioren
⢠Sßddeutscher C-Junioren-Meister 1981, 1984, 1986, 1992, 1996, 1997, 1998, 2000, 2001, 2007, 2008, 2024
⢠Meister der C-Junioren-Regionalliga Sßd 2010
Bekannte ehemalige Jugendspieler
Im Folgenden eine Auswahl von Spielern, die vor ihrem ProfidebĂźt mindestens ein Jahr in der Jugendabteilung des VfB Stuttgart aktiv waren und mindestens 50 Spiele in einer der fĂźnf âgroĂenâ Ligen Bundesliga (beziehungsweise vor 1963 in der Oberliga), Premier League, Primera DivisiĂłn, Serie A und Ligue 1 absolviert haben (in der Klammer ist das Geburtsjahr des Spielers angegeben). Fettgedruckte Spieler stehen im aktuellen Profikader.
Stand: 11. Dezember 2020cite-ref-153[150]
⢠Griechenland Ioannis Amanatidis (1981)
⢠Holger Badstuber (1989)
⢠Oliver Barth (1979)
⢠Timo Baumgartl (1996)
⢠Andreas Beck (1987)
⢠Bosnien und Herzegowina Ermin BiÄakÄiÄ (1990)
⢠Fredi Bobic (1971)
⢠Michael Bochtler (1975)
⢠Marco Caligiuri (1984)
⢠Marvin Compper (1985)
⢠Daniel Didavi (1990)
⢠Thomas Epp (1968)
⢠Michael Fink (1982)
⢠Christian Gentner (1985)
⢠Serge Gnabry (1995)
⢠Mario Gómez (1985)
⢠Timo Hildebrand (1979)
⢠Andreas Hinkel (1982)
⢠Loris Karius (1993)
⢠Thilo Kehrer (1996)
⢠Jens Keller (1970)
⢠Rani Khedira (1994)
⢠Sami Khedira (1987)
⢠Joshua Kimmich (1995)
⢠Bernd Klotz (1958)
⢠Horst KÜppel (1948)
⢠Kevin Kurånyi (1982)
⢠Bernd Leno (1992)
⢠Bernd Martin (1955)
⢠Markus Miller (1982)
⢠Hansi Mßller (1957)
⢠Portugal Roberto Pinto (1978)
⢠Gerhard Poschner (1969)
⢠Thomas Reis (1973)
⢠Helmut Roleder (1953)
⢠Sebastian Rudy (1990)
⢠Gßnther Schäfer (1962)
⢠Julian Schieber (1989)
⢠Thomas Schneider (1972)
⢠Uwe Schneider (1971)
⢠Klaus-Dieter Sieloff (1942)
⢠Thomas Sobotzik (1974)
⢠Thomas Stickroth (1965)
⢠Alexander Strehmel (1968)
⢠Albert Streit (1980)
⢠Ungarn ĂdĂĄm Szalai (1987)
⢠Serdar TaĹçĹ (1987)
⢠Jeremy Toljan (1994)
⢠Sven Ulreich (1988)
⢠Boris VukÄeviÄ (1990)
⢠Roland Weidle (1949)
⢠Tobias Weis (1985)
⢠Timo Wenzel (1977)
⢠Timo Werner (1996)
⢠Reinhold Zech (1948)
⢠Simon Zoller (1991)
Organisationsstruktur
Seit 2017 ist die Lizenzspielerabteilung des Klubs in die VfB Stuttgart 1893 AG, die mehrheitlich dem Verein gehĂśrt, ausgegliedert.
Derzeit verfßgt der Verein ßber eine Beteiligungsgesellschaft (die hundertprozentige Tochter VfB Stuttgart Beteiligungs-GmbH). Diese wurde vom damaligen Präsidenten Manfred Haas im Jahr 2000 gegrßndet. Ziel der Beteiligungs-GmbH war es, dem Verein ßber ein Eigenkapitalmodell liquide Mittel zur Verfßgung zu stellen. Dazu zahlte eine Reihe von stillen Gesellschaftern Kapital in die Beteiligungsgesellschaft ein, welches dann wiederum dem Verein zur Verfßgung gestellt wurde (ßber dieses Konzept erwarb der Verein beispielsweise den Spieler Fernando Meira). Geschäftsfßhrer der GmbH waren Stefan Heim und Jochen RÜttgermann, bevor Thomas Hitzlsperger im März 2021 diese Aufgabe ßbernahm. Dieser wiederum wurde im März 2022 von Alexander Wehrle abgelÜst.
Als Anreiz fĂźr die stillen Gesellschafter wurde ein GroĂteil der Anteile eines zweiten Tochterunternehmens, der VfB Stuttgart Marketing GmbH, auf die Beteiligungsgesellschaft Ăźbertragen. Letztere hält derzeit 75,5 Prozent der Anteile an der Marketing GmbH, 24,5 Prozent liegen beim Stammverein. De jure gehĂśrt der VfB damit zu den wenigen Bundesligisten, die ihre Marketingrechte nicht an externe Unternehmen veräuĂert haben. De facto flieĂen groĂe Teile der Marketing-Einnahmen nicht an den Verein; zwischen Marketinggesellschaft und Beteiligungs-GmbH besteht ein ErgebnisabfĂźhrungsvertrag, so dass ein groĂer Teil der Einnahmen aus dem Marketing-Bereich direkt an die stillen Gesellschafter flieĂt. Rainer Mutschler und Jochen RĂśttgermann waren GeschäftsfĂźhrer der Marketing GmbH, bis sie durch Thomas Hitzlsperger im März 2021 abgelĂśst wurden. Im März 2022 Ăźbernahm Alexander Wehrle diese Aufgabe.
Mit der âVfB-Shopâ Vertriebs- und Werbe-GmbH verfĂźgte der VfB noch Ăźber ein weiteres Tochterunternehmen. Die Shop-GmbH war eine hundertprozentige Tochter des Vereins. Sie wurde 1978 gegrĂźndet und später zur VfB Stuttgart Merchandising GmbH umbenannt. Ihr Geschäftszweck bestand im Vertrieb von Fan- und Merchandising-Artikeln. Im März 2010 lĂśsten Rainer Mutschler und Jochen RĂśttgermann Ulrich Ruf als GeschäftsfĂźhrer ab.cite-ref-154[151] 2015 wurde die Merchandising GmbH vollständig liquidiert.cite-ref-155[152]
2006 grĂźndete der VfB mit der VfB Reha-Welt GmbH eine weitere Tochtergesellschaft, deren Geschäftszweck in der medizinischen Versorgung und dabei insbesondere in Rehabilitations- und PräventionsmaĂnahmen besteht. Diese Dienste bietet das Unternehmen nicht nur den VfB-Spielern, sondern auch Dritten an. Der VfB hält an der Reha-Welt 60 Prozent der Anteile, die restlichen Anteile liegen zu gleichen Teilen bei den Ărzten Thomas FrĂślich und Udo Buchholzer. GeschäftsfĂźhrer der Reha-Welt waren Markus Schmidt und Stefan Heim, der im März 2021 von Thomas Hitzlsperger abgelĂśst wurde. Hitzlsperger wiederum wurde im März 2022 von Alexander Wehrle abgelĂśst.
Stadion und Infrastruktur
Die MHPArena (2008â2023: Mercedes-Benz Arena, 1993â2008: Gottlieb-Daimler-Stadion, 1949â1993: Neckarstadion, zuvor Adolf-Hitler-Kampfbahn, nach dem Zweiten Weltkrieg fĂźr vier Jahre Century Stadium) wurde 1933 erbaut. Sie liegt an der MercedesstraĂe im Stadtbezirk Bad Cannstatt am Kreuzungspunkt zwischen der B 10 von Stuttgart nach Ulm und der B 14 von Stuttgart nach NĂźrnberg.
Die VereinsfĂźhrung einigte sich mit der Stadt Stuttgart auf einen Umbau des Stadions in eine reine FuĂballarena. Der VfB Stuttgart ist als stiller Teilhaber an den Umbaukosten beteiligt und steuerte 26 Mio. Euro bei. Der Umbau begann im Mai 2009 und wurde mit der Einweihungsfeier am 4. August 2011 abgeschlossen.cite-ref-156[153] Dabei wurde das Spielfeld tiefergelegt, zwei neue TribĂźnen hinter den Toren gebaut sowie die Haupt- und GegentribĂźne erweitert. Unterhalb der TribĂźne der UntertĂźrkheimer Kurve wurde die Sporthalle SCHARRena errichtet. Die Arena fasste vor Beginn der Umbauarbeiten 54.000, bei Nutzung mit Stehplätzen ca. 57.000 Zuschauer. Ab dem Umbau fasste sie 60.449 Zuschauer. Von Sommer 2022 bis März 2024 erfolgten in der Arena im Vorfeld der FuĂball-Europameisterschaft 2024 verschiedene BaumaĂnahmen. Dadurch sank die Kapazität des Stadions in der Saison 2022/23 auf 47.500 Plätze.cite-ref-umbau-157-0[154] FĂźr die Hinrunde der Spielzeit 2023/24 wurde die Kapazität auf 56.589 Plätze begrenzt. Nach der endgĂźltigen Fertigstellung der HaupttribĂźne Ende März 2024 konnte wieder die volle Kapazität von 60.058 Plätzen ausgeschĂśpft werden.cite-ref-158[155]
Ebenfalls in der MercedesstraĂe befindet sich das VfB-Clubzentrum â ein Gelände mit 3500 m² Nutzfläche, in dem Geschäftsstelle/Verwaltung, Restaurant mit Nebenzimmer und Kegelbahn sowie der gesamte Sportbereich untergebracht sind. Auf dem Gelände des Clubzentrums liegt auch das Robert-Schlienz-Stadion, der Austragungsort von Spielen der Jugend- und Amateurmannschaften des VfB.
Zur FuĂball-Weltmeisterschaft 2006 wurde zudem im Carl Benz Center die VfB-Welt gebaut. Darin ist ein groĂes Dienstleistungscenter (Ticketing, Sport Shop, VfB Marketing), die VfB-Jugendakademie, das Rehazentrum der VfB Reha-Welt, mehrere Restaurants sowie Veranstaltungsräume fĂźr Sport- und Freizeitevents beheimatet. Auch ein VfB-Museum soll dort einziehen.
Auf der Stuttgarter Einkaufsmeile, der KĂśnigstraĂe und im Breuningerland in Ludwigsburg betreibt der Verein Shops, in dem Merchandising-Produkte verkauft werden.
Zuschauer und Fans des VfB
| Saison | Spiel- klasse | DauerÂkarten | Schnitt | LigaÂschnitt [ 160 ] [ 159 ] |
|---|---|---|---|---|
| 1963/64 | Bundesliga | | 40.959 | 24.624 |
| 1964/65 | Bundesliga | | 31.167 | 27.052 |
| 1965/66 | Bundesliga | | 27.190 | 23.185 |
| 1966/67 | Bundesliga | | 30.558 | 23.299 |
| 1967/68 | Bundesliga | | 25.948 | 20.090 |
| 1968/69 | Bundesliga | | 21.440 | 21.407 |
| 1969/70 | Bundesliga | | 20.735 | 19.979 |
| 1970/71 | Bundesliga | | 18.654 | 20.661 |
| 1971/72 | Bundesliga | | 21.352 | 17.932 |
| 1971/72 | Bundesliga | | 15.185 | 16.387 |
| 1973/74 | Bundesliga | | 25.533 | 20.566 |
| 1974/75 | Bundesliga | | 26.504 | 22.021 |
| 1975/76 | 2. Bundesliga | 0 2.202 | 11.330 | 0 6.076 |
| 1976/77 | 2. Bundesliga | 0 1.372 | 22.689 | 0 5.973 |
| 1977/78 | Bundesliga | 0 5.125 | 53.567 | 25.937 |
| 1978/79 | Bundesliga | 0 7.800 | 41.297 | 24.024 |
| 1979/80 | Bundesliga | 0 8.887 | 33.405 | 23.026 |
| 1980/81 | Bundesliga | 0 8.722 | 30.073 | 22.535 |
| 1981/82 | Bundesliga | 0 8.526 | 26.126 | 20.524 |
| 1982/83 | Bundesliga | 0 6.768 | 27.526 | 20.198 |
| 1983/84 | Bundesliga | 0 7.081 | 31.076 | 19.340 |
| 1984/85 | Bundesliga | 0 8.144 | 22.648 | 18.841 |
| 1985/86 | Bundesliga | 0 6.003 | 21.638 | 17.665 |
| 1986/87 | Bundesliga | 0 6.506 | 20.699 | 19.402 |
| 1987/88 | Bundesliga | 0 6.510 | 26.313 | 18.646 |
| 1988/89 | Bundesliga | 0 7.526 | 26.895 | 17.631 |
| 1989/90 | Bundesliga | 0 8.746 | 24.684 | 19.765 |
| 1990/91 | Bundesliga | 0 9.271 | 28.987 | 20.508 |
| 1991/92 | Bundesliga | 10.148 | 33.553 | 22.634 |
| 1992/93 | Bundesliga | 11.257 | 26.872 | 24.173 |
| 1993/94 | Bundesliga | 0 9.609 | 27.434 | 26.100 |
| 1994/95 | Bundesliga | 0 9.352 | 30.547 | 27.702 |
| 1995/96 | Bundesliga | 0 9.227 | 29.087 | 29.107 |
| 1996/97 | Bundesliga | 10.653 | 38.661 | 28.681 |
| 1997/98 | Bundesliga | 14.782 | 36.700 | 31.112 |
| 1998/99 | Bundesliga | 13.174 | 29.034 | 30.901 |
| 1999/2000 | Bundesliga | 0 9.500 | 28.971 | 28.920 |
| 2000/01 | Bundesliga | 0 8.611 | 24.124 | 28.421 |
| 2001/02 | Bundesliga | 0 9.314 | 26.097 | 31.047 |
| 2002/03 | Bundesliga | 0 9.256 | 31.251 | 31.911 |
| 2003/04 | Bundesliga | 15.600 | 41.728 | 35.048 |
| 2004/05 | Bundesliga | 16.960 | 38.350 | 35.183 |
| 2005/06 | Bundesliga | 16.874 | 36.266 | 38.191 |
| 2006/07 | Bundesliga | 15.000 | 45.439 | 37.644 |
| 2007/08 | Bundesliga | 25.000 | 50.899 | 38.612 |
| 2008/09 | Bundesliga | 25.000 | 51.979 | 41.904 |
| 2009/10 | Bundesliga | 25.000 | 41.065 | 41.802 |
| 2010/11 | Bundesliga | 25.000 | 39.041 | 42.673 |
| 2011/12 | Bundesliga | 30.000 | 55.089 | 45.116 |
| 2012/13 | Bundesliga | 30.000 | 50.054 | 42.623 |
| 2013/14 | Bundesliga | 27.500 | 50.498 | 43.501 |
| 2014/15 | Bundesliga | 27.500 | 50.801 | 42.685 |
| 2015/16 | Bundesliga | 28.500 | 50.693 | 42.421 |
| 2016/17 | 2. Bundesliga | 26.500 | 50.423 | 21.738 |
| 2017/18 | Bundesliga | 31.500 | 56.278 | 43.879 |
| 2018/19 | Bundesliga | 33.000 | 54.625 | 43.467 |
| 2019/20 [ Anm. 1 ] | 2. Bundesliga | 30.000 | 51.657 | 20.372 |
| 2020/21 [ Anm. 2 ] | Bundesliga | | 0 8.750 | 0 3.256 |
| 2021/22 [ Anm. 3 ] | Bundesliga | | 31.247 | 22.369 |
| 2022/23 | Bundesliga | 28.000 | 46.430 | 42.966 |
| 2023/24 | Bundesliga | 33.200 | 55.118 | 39.490 |
| 2024/25 | Bundesliga | 36.300 | 59.265 | 38.655 |
| 2025/26 | Bundesliga | 36.000 | | |
Nachdem der VfB 1975 zum ersten Mal in die Zweite Liga abgestiegen war, begann der Verein, Dauerkarten zu verkaufen. Dieses Angebot nahmen viele Anhänger wahr, und so zog der Kern in die heutige Cannstatter Kurve um den A-Block herum um.
Nachdem die FuĂballmannschaft 1977 in die Bundesliga zurĂźckgekehrt war, bedeutete der in der Bundesligasaison 1977/78 aufgestellte Rekord von durchschnittlich Ăźber 53.000 Zuschauern pro Heimspiel bis zur Saison 1998/99 den hĂśchsten je in der Bundesliga gemessenen Zuschauerschnitt. Der VfB zählte nun schon 120 offizielle Fan-Clubs. Doch wie bei anderen Vereinen auch, machten kleine, zahlenmäĂig unbedeutend erscheinende rechtsradikale Gruppierungen der VereinsfĂźhrung Probleme, und so begann der Verein, in einer mit den Fan-Clubs gegrĂźndeten Interessensgemeinschaft Karteikarten Ăźber Fan-Club-Mitglieder anzulegen. Als nach der Aufstiegseuphorie Ende der 1970er-Jahre der Erfolg ausblieb, sanken die Zuschauerzahlen wieder. Dadurch fielen die Interessensgemeinschaft und die meisten Fan-Clubs auseinander und nur die treusten Fans blieben.
Erst als die FIFA ankĂźndigte, bis zum Jahr 2000 alle Stehplätze abschaffen zu wollen, und die Dauerkarteninhaber der Stehplätze bei ihrem Hilferuf gegen diese Entscheidung vom Verein unterstĂźtzt wurden, kamen sich der VfB und die Fans wieder näher.cite-ref-164[161] Am 11. Juli 1990 wurde schlieĂlich die Organisation Offizieller Fan-Club (OFC) geschaffen, die bis heute Bestand hat. Fan-Clubs, die sich der Organisation anschlieĂen, bekommen sowohl VergĂźnstigungen und Privilegien, als auch Pflichten wie eine Clubsatzung mit einem deutlichen Bekenntnis zur Gewaltfreiheit, einer demokratischen Struktur, einer Mindestanzahl von zehn Mitgliedern und einem aktiven Clubleben.
So gewann der VfB noch im Jahr 1990 70 OFCs mit insgesamt rund 2.000 Mitgliedern fßr sich, und beim folgenden Umbau des Stadions blieb der A-Block mit seinen Stehplätzen erhalten. Seither gingen Gewaltaktionen bei den Fans auf ein Minimum zurßck.
Erfolgsphasen wie die deutsche Meisterschaft 1992 oder die Erfolge zu Zeiten des âmagischen Dreiecksâ mit dem DFB-Pokal-Gewinn 1997 fĂźhrten kurzfristig zu einem Anstieg der Zuschauerzahlen. Anfang 1997 begann die Fanszene, sich neu zu organisieren, als mit dem âCommando Cannstatt 1997â (CC) die erste Ultras-Gruppierung entstand, die heute ein einflussreicher Bestandteil der Szene ist. Das Commando setzt auf eine UnterstĂźtzung der Mannschaft unter anderem mit Choreographien und Leuchteffekten und orientiert sich an italienischen Vorbildern. Anfangs gab es sowohl von Seiten anderer Fans, als auch vom Verein BerĂźhrungsängste. Der VfB warf dem Commando Cannstatt wegen des fĂźnfzackigen Sterns auf dem Logo, der im Sommer 1997 verboten wurde, einerseits Nähe zur Rote Armee Fraktion und andererseits wegen der Frakturschrift im Logo Rechtsradikalismus vor. Das Commando bekräftigte jedoch, dass diese Symbole fĂźr die Ultras-Gruppierung keine hintergrĂźndige Bedeutung hätten und die Gruppe zugleich keine politische Ausrichtung verfolge. Das Commando Cannstatt gilt als grĂśĂte Ultras-Gruppierung in der Cannstatter Kurve.
Den grĂśĂten Zuschauerboom nach der Wiederaufstiegseuphorie 1977â79 erlebte der VfB zu Zeiten der âjungen Wildenâ, als in der Saison 2003/04 ein Schnitt von 41.728 erreicht wurde â zwei Jahre zuvor hatte der Zuschauerschnitt noch 26.097 betragen. ZurĂźckzufĂźhren war der Zuschauerboom auf die rasante sportliche Verbesserung der Mannschaft; hatten die FuĂballer in der Saison 2000/01 erst am vorletzten Spieltag den Klassenerhalt gesichert, so erreichte der VfB zwei Jahre später die Vizemeisterschaft und die Champions League.
Die Karten fĂźr die Champions-League-Vorrunde mit Gegnern wie Manchester United waren in Rekordzeit vergriffen, und so erkannte die VereinsfĂźhrung des VfB mit dem neuen Präsidenten Erwin Staudt ein bisher noch nicht ausgeschĂśpftes Potential an Fans in der Region. Der VfB initiierte eine Mitgliederkampagne, welche unter dem Motto âWir packen Schalkeâ den VfB zum zweitgrĂśĂten deutschen Verein machen sollte. In der Rangliste der grĂśĂten deutschen Sportvereine erreichte der VfB zwar zeitweilig Platz 3, holte den FC Schalke 04 jedoch nie ein. Dennoch vervierfachte sich die Mitgliederzahl des VfB zwischen 2000 und 2005 von 7.000 auf 30.000 Mitglieder, weswegen die Mitgliederkampagne vom VfB als erfolgreich angesehen wurde.
Der enorme Anstieg der Mitgliederzahl lässt sich unter anderem mit den Erfolgen des VfB in der Champions League erklären; wer 2004 beispielsweise eine Karte fßr das Achtelfinalspiel der Champions League gegen den FC Chelsea haben wollte, musste entweder Vereinsmitglied, OFC-Mitglied oder Dauerkarteninhaber sein.
Die Anzahl der offiziellen Fan-Clubs stieg rapide auf 265 an. Diese befinden sich hauptsächlich in der Umgebung, aber es gibt auch im restlichen Bundesgebiet und sogar im Ausland (z. B. Taiwan, Latri Kunda/Gambia und Sßdtirol) OFC. Zur besseren Koordination unter den VfB-Fans institutionalisierte sich 2001 auf Anregung des Vereinsvorstandes der Fan-Ausschuss als offizielles, in der Vereinssatzung legitimiertes Gremium des VfB. Der Fan-Ausschuss wird vom Vorstand eingesetzt und trifft sich alle fßnf oder sechs Wochen. Er besteht aus 15 Mitgliedern und setzt sich aus allen Fanschichten des VfB zusammen; von Vereinsseite gehÜren dem Ausschuss die beiden Fanbeauftragten sowie Direktor Jochen Schneider an. Das Gremium soll im Dialog fanspezifische Themen ansprechen und helfen LÜsungen zu finden. Erste Erfolge waren zum Beispiel die Grßndung der VfB-Fan-Treffs mit Hilfe des Ausschusses.
Zur weiteren Verbesserung der Fankoordination wurde der VfB Anhängerverband Stuttgart e. V. gegrßndet. Der Fan-Ausschuss des VfB setzte sich mit der Grßndung das Ziel, die 265 offiziellen Fan-Clubs in einer Struktur zusammenzufassen. Auch einzelne Personen kÜnnen dem Anhängerverband beitreten. Sowohl eingetragenen und somit rechtsfähigen, als auch nicht rechtsfähigen Fan-Clubs, die nur durch protokollierte Vertreter und eine Satzung legitimiert sind, ist der Beitritt mÜglich. Die OFCs bleiben dabei zwar autark, die Vergßnstigungen gehen jedoch auf den Anhängerverband ßber. Dieser Verband ist das erste auf demokratischem Wege gewählte Organ, welches die OFCs beim VfB vertritt, und soll fßr den VfB die einzige anerkannte Fanvertretung werden. Momentan sind 171 offizielle Fanklubs sowie 74 Einzelmitglieder im Anhängerverband zusammengeschlossen.
Durch die Werbung des Vereins fĂźr neue Vereins- und Fanclub-Mitglieder erweiterte sich der Kern der VfB-Fans, vom A-Block zum B-Block und in weitere Bereiche der Cannstatter Kurve. Kurz nach dem Gewinn des Meistertitels 2007 konnte das 40.000. Mitglied vermeldet werden.cite-ref-165[162] Am 17. Dezember 2017 gab der VfB bekannt, dass dem Verein mittlerweile Ăźber 60.000 Mitglieder angehĂśren.cite-ref-166[163] Vor dem ErĂśffnungsspiel der 2. FuĂball-Bundesliga 2019/20 gegen Hannover 96 wurde das 70.000 Mitglied geehrt.cite-ref-167[164] Am 12. Mai 2023 gab der Verein bekannt, die Marke von 80.000 Mitgliedern Ăźberschritten zu haben.cite-ref-168[165] Seit Beendigung des Stadionumbaus 2011 beträgt der Zuschauerschnitt (mit Ausnahme der Spielzeiten 2020/21 und 2021/22, in denen aufgrund der COVID-19-Pandemie die erlaubte Stadionkapazität teilweise erheblich reduziert war, und der Spielzeit 2022/23, in der aufgrund des Umbaus der HaupttribĂźne die Kapazität verringert war) konstant Ăźber 50.000.
Maskottchen
FĂźr Kinder und Jugendliche gibt es den VfB-Fritzle-Club, der 4- bis 16-jährigen VfB-Fans verschiedene VergĂźnstigungen bringt.cite-ref-169[166] Fritzle ist seit 1992 das Maskottchen des VfB Stuttgart und ist damit eines der ältesten Maskottchen in der FuĂball-Bundesliga.cite-ref-170[167] Das Maskottchen stellt einen Alligator dar. Im Jahre 1992 hatte Dieter HoeneĂ, zu diesem Zeitpunkt Manager des VfB, die Idee, einen Sympathieträger auĂerhalb der Mannschaft zu erschaffen. Daraufhin konnten VfB-Fans zunächst Vorschläge einsenden, wie dieses neue Maskottchen aussehen soll. In der SDR-Sendung Sport im Dritten wurden letztlich sechs Vorschläge vorgestellt und den Zuschauern zur Abstimmung gestellt.cite-ref-171[168] Bei der Abstimmung darĂźber votierten etwa ein Drittel der VfB-Fans fĂźr einen Alligator im VfB-Trikot. Auf dem Mannschaftsfoto des VfB Stuttgart in der Saison 1992/93 wurde ein groĂes Ei mit roten FĂźnfecken ähnlich einem FuĂball neben der vorderen Sitzreihe platziert.cite-ref-172[169] zum ersten Mal der Ăffentlichkeit präsentiert wurde das Maskottchen dann am 26. August 1992 vor dem ersten Heimspiel gegen den 1. FC NĂźrnberg. Zunächst wurde es âVfB Alligatorâ genannt. Am 6. Juni 1993, also kurz vor seinem ersten Geburtstag, wurde in der TV-Sendung Sport im Dritten wiederum mit einer Ted-Abstimmung Ăźber den Namen entschieden. Zur Auswahl standen Fetz, Julius, Alwin, Joschi und Fritzle. 43,3 Prozent der Anrufer entschieden sich fĂźr den Namen Fritzle.cite-ref-173[170] 2015 wurde Fritzle von Zuschauern des Fernsehsenders Sport1 zum schĂśnsten Maskottchen der Bundesliga gewählt.cite-ref-174[171]
Derbys, Rivalitäten und Freundschaften
Stuttgarter Stadtderby
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Hauptartikel
:
Stuttgarter Stadtderby
Das Stuttgarter Stadtderby ist eines der ältesten Derbys in Deutschland. Bereits in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts herrschte ein harter Kampf zwischen dem in Bad Cannstatt ansässigen VfB und den Stuttgarter Kickers aus Degerloch. Das letzte groĂe Stadtderby in der Bundesliga war grundlegend fĂźr die weitere sportliche Entwicklung beider Vereine: In der Saison 91/92 ging es fĂźr den VfB um die Meisterschaft und fĂźr die Kickers um den Klassenerhalt. Der VfB wurde am Ende der Saison Deutscher Meister und die Kickers stiegen ab. Seither gab es kein Pflichtspiel zwischen beiden ersten Mannschaften mehr.
Baden-WĂźrttemberg-Derby
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Hauptartikel
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Baden-WĂźrttemberg-Derby
Das zwischen WĂźrttembergern und Badenern bestehende starke Konkurrenzdenken findet sich auch auf der Ebene des FuĂballs wieder: Die beiden Vereine der beiden baden-wĂźrttembergischen Landesteile, der VfB und der Karlsruher SC, blicken auf eine lange Rivalität zurĂźck.
SĂźdderby
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Hauptartikel
:
SĂźdderby
Eine traditionsreichere Rivalität ist jene mit dem FC Bayern Mßnchen. Ein Bundesligaspiel zwischen den beiden Vereinen, die in jßngerer Vergangenheit als die beiden erfolgreichsten Sßddeutschlands gelten, ist das sogenannte Sßdderby.
Andere Rivalitäten
Auch zu anderen Vereinen pflegen die Anhänger des VfB Rivalitäten; typische Beispiele sind der SC Freiburg, Hertha BSC und der FC Schalke 04.
Die Rivalität zu den Berlinern ist durch deren Freundschaft mit dem KSC begrßndet. Diejenige mit dem ebenfalls badischen SC Freiburg ist vergleichsweise jung und wesentlich weniger intensiv als jene mit dem KSC und die Begegnungen werden von VfB-Fans auch nicht als Derby bezeichnet. Zurßckzufßhren ist sie unter anderem auf das Fehlen anderer regionaler Derbys, nachdem der KSC in der Saison 1997/98 aus der Bundesliga abgestiegen war.
Als der FC Schalke 04 Felix Magath nach Gelsenkirchen holen wollte, nachdem er mit dem VfB 2003 gerade Vizemeister geworden war, entwickelten sich Spannungen mit dem FC Schalke 04. Vor allem der damalige Schalke-Manager Rudi Assauer und Magath, der noch eine Saison beim VfB blieb, setzten sich damals in der Ăffentlichkeit auseinander. Zudem wurde es in Fankreisen negativ aufgenommen, dass auch der Manager Horst Heldt sowie Spieler wie Kevin KurĂĄnyi oder Marcelo Bordon zu Schalke 04 wechselten.
Fanfreundschaften
Auf Ultraebene gibt es freundschaftliche Kontakte zu den Fanszenen vom SSV Reutlingen 05 und zum 1. FC Kaiserslautern, sowie international zum AC Cesena und zur AS Saint-Ătienne.cite-ref-175[172] Die Fanfreundschaft zum FCK wird mittlerweile auch von einer breiteren Fanbasis gelebt, was sich unter anderem an entsprechenden Fahnen, Aufklebern und Spruchbändern in beiden Fanlagern zeigt.cite-ref-176[173]
Kooperationen
2005 unterzeichneten Erwin Staudt und Dieter FrĂśhlich, der Präsident des FC St. Gallen, einen Kooperationsvertrag zwischen dem VfB und St. Gallen. In dieser Kooperation sollten sich die Vereine gegenseitig bei der Ausbildung von Spielern unterstĂźtzen und zum beiderseitigen Nutzen Spieler austauschen. So wurden zum Beispiel einige Spieler des VfB, die noch keine Chance auf einen Stammplatz hatten, nach St. Gallen ausgeliehen. Seit 2014 sind der MTV Stuttgart und die Sportagentur SchwabenSport Managementcite-ref-177[174] Kooperationspartner des Vereins. Im Jahr 2019 wurde eine Kooperation mit der SG Sonnenhof GroĂaspach vereinbart.cite-ref-178[175] Im darauffolgenden Jahr wurden Jugendkooperationen mit dem SC Pfullendorf,cite-ref-179[176] dem VfR Heilbronn,cite-ref-180[177] dem VfB Friedrichshafen,cite-ref-181[178] dem SV Kickers Pforzheim,cite-ref-nlz-2020-182-0[179] dem 1. FC Eislingencite-ref-nlz-2020-182-1[179] und dem FSV Hollenbachcite-ref-183[180] bekanntgegeben. Im Jahr 2021 wurden Kooperationen mit dem VfR Aalen,cite-ref-184[181] der TSG Balingencite-ref-nlz-2021-185-0[182] und dem Champions-Park Freudenstadtcite-ref-nlz-2021-185-1[182] geschlossen. Im Jahr 2022 wurde eine Kooperation mit Eintracht Trier geschlossen.cite-ref-186[183] 2024 schloss der VfB eine Kooperation mit dem indischen Verein Sudeva Delhi FC.cite-ref-187[184] 2025 wurde eine Kooperation mit dem FC SĂŁo Paulo geschlossen.cite-ref-188[185]
Sponsoren und Freundeskreis
Sponsoren
| Sponsoren und AusrĂźster des VfB Stuttgart seit 1975 [ 186 ] [ 187 ] | Sponsoren und AusrĂźster des VfB Stuttgart seit 1975 [ 186 ] [ 187 ] | Sponsoren und AusrĂźster des VfB Stuttgart seit 1975 [ 186 ] [ 187 ] | Sponsoren und AusrĂźster des VfB Stuttgart seit 1975 [ 186 ] [ 187 ] | Sponsoren und AusrĂźster des VfB Stuttgart seit 1975 [ 186 ] [ 187 ] | Sponsoren und AusrĂźster des VfB Stuttgart seit 1975 [ 186 ] [ 187 ] |
|---|---|---|---|---|---|
| Zeitraum | AusrĂźster | Hauptsponsor | Hauptsponsor | Ărmelsponsor | Ărmelsponsor |
| Zeitraum | AusrĂźster | Name | Branche | Name | Branche |
| 1975â1976 | Adidas | kein Sponsor | kein Sponsor | kein Sponsor | kein Sponsor |
| 1976â1977 | Adidas | Frottesana | Textilien | kein Sponsor | kein Sponsor |
| 1977â1978 | Erima | Frottesana | Textilien | kein Sponsor | kein Sponsor |
| 1978â1979 | Adidas | Frottesana | Textilien | kein Sponsor | kein Sponsor |
| 1979â1980 | Erima | Canon | Elektronik | kein Sponsor | kein Sponsor |
| 1980â1982 | Adidas | Canon | Elektronik | kein Sponsor | kein Sponsor |
| 1982â1986 | Adidas | Dinkelacker | Brauerei | kein Sponsor | kein Sponsor |
| 1986â1987 | Adidas | Sanwald Extra | Brauerei | kein Sponsor | kein Sponsor |
| 1987â1997 | Adidas | SĂźdmilch | Milchverarbeitung | kein Sponsor | kein Sponsor |
| 1997â1999 | Adidas | GĂśttinger Gruppe | Finanzen | kein Sponsor | kein Sponsor |
| 1999â2002 | Adidas | Debitel | Telekommunikation | kein Sponsor | kein Sponsor |
| 2002â2005 | Puma | Debitel | Telekommunikation | kein Sponsor | kein Sponsor |
| 2005â2010 | Puma | EnBW | Energie | kein Sponsor | kein Sponsor |
| 2010â2012 | Puma | Gazi | Milchverarbeitung | kein Sponsor | kein Sponsor |
| 2012â2017 | Puma | Mercedes-Benz Bank | Finanzen | kein Sponsor | kein Sponsor |
| 2017â2019 | Puma | Mercedes-Benz Bank | Finanzen | Gazi | Milchverarbeitung |
| 2019â2023 | Jako | Mercedes-Benz Bank | Finanzen | EQ | Automobil |
| 2023â2025 | Jako | Winamax | Wettanbieter | hep | Solar |
| seit 2025 | Jako | Landesbank Baden-WĂźrttemberg | Finanzen | hep | Solar |
Die Geburt des Sponsorings beim VfB geht auf das Jahr 1976 zurĂźck, als der VfB sich in der 2. Bundesliga am Abgrund befand. Damals wurde der Freundeskreis des VfB Stuttgart gegrĂźndet, welcher den Verein nicht nur finanziell unterstĂźtzte, sondern Tipps fĂźr die eigene Vermarktung des VfB gab und den Verkauf von Souvenirs startete. Zur Saison 1976/77 wurde dann das Textilunternehmen Frottesana zum ersten Trikotsponsor des VfB. Die Nachfolger dieses Unternehmens wurden Canon, Dinkelacker, Sanwald Extra, SĂźdmilch, die GĂśttinger Gruppe, debitel und schlieĂlich EnBW. Mit Beginn der Saison 2010/11 wurde Garmo mit seiner Molkereiproduktemarke GAZi fĂźr zwei Jahre Trikotsponsor des VfB. Zur Saison 2012/13 wurde die Mercedes-Benz Bank Haupt- und Trikotsponsor des VfB und blieb dies elf Jahre bis 2023.cite-ref-191[188]cite-ref-192[189]cite-ref-193[190] Von 2023 bis 2025 war Winamax, ein franzĂśsischer Anbieter von Onlinepoker und Sportwetten, Trikotsponsor.cite-ref-194[191] Seit 2025 ist die Landesbank Baden-WĂźrttemberg Hauptsponsor des VfB.cite-ref-195[192]
Mit der Zeit wurde schlieĂlich ein Sponsoren-Pool geschaffen, dessen Mitglieder sich als Offizieller Partner des VfB Stuttgart bezeichnen konnten. Erwin Staudt schuf dann schlieĂlich die neu geordnete Sponsorenpyramide, in der Sponsoren als Premium Partner Ăźber den normalen Team Partnern und den in der Pyramide noch weiter unten befindlichen Servicepartnern steht. Bei Heimspielen werden derzeit 336 Laufmeter Bandenwerbung präsentiert. AusrĂźster beim VfB war bis zum Ende der Saison 2018/19 Puma, nachdem die lange Partnerschaft mit Adidas 2002 beendet worden war. Seit der Spielzeit 2019/20 ist Jako AusrĂźster des VfB Stuttgart.cite-ref-196[193]
Freundeskreis
Der Freundeskreis wurde 1976 gegrĂźndet und unterstĂźtzte den Verein damals finanziell, gab Tipps fĂźr die Vermarktung des VfB und der Verkauf von Souvenirs startete. Der VfB Freundeskreis verfolgt den Zweck, den FuĂballsport im Allgemeinen und die Interessen des VfB Stuttgart im Besonderen, speziell dessen Jugendarbeit, zu fĂśrdern und zu unterstĂźtzen.cite-ref-197[194] Die Jugendarbeit wird unter anderem durch eine regelmäĂige Jahresspende sowie zusätzliche Spendenzahlungen fĂźr Weihnachts- und Meisterfeiern gefĂśrdert.cite-ref-198[195]
Der Freundeskreis wird gefßhrt von einem ehrenamtlichen Vorstand. Dieter Hundt leitete den Freundeskreis während seiner 15-jährigen Tätigkeit als 1. Vorsitzender von 1988 bis 2003, welche mit seinem Wechsel in den VfB-Aufsichtsrat endete. Auf ihn folgte Arnulf Oberascher, Vorstandsvorsitzender der Metallux AG mit Sitz in Leutenbach bei Stuttgart.cite-ref-199[196] Am 23. Februar 2015 wurde der Freundeskreis als Freundeskreis des VfB Stuttgart e. V. in das Vereinsregister eingetragen.cite-ref-200[197] Am 9. November 2015 stellte sich Arnulf Oberascher nicht mehr zur Wahl. Auf ihn folgte Klaus-Dieter Feld. Ab dem 27. November 2017 war Jßrgen Schlensog Vorsitzender.cite-ref-201[198] Am 16. November 2021 wurde Markus Scheurer zum Vorsitzenden gewählt.cite-ref-202[199]
Literatur
⢠Oskar Beck, Hans Reski: Der VfB Stuttgart â Schwabenstreiche. Kiepenheuer & Witsch, KĂśln 1989, ISBN 3-462-01976-7.
⢠Stefan Radomski: Deutschlands groĂe FuĂballmannschaften Teil 2: VfB Stuttgart 1920â1992. AGON-Sportverlag, Kassel 1993, ISBN 3-928562-27-4.
⢠Thomas Haid, Thomas PlaĂmann: VfB Stuttgart-Fan. Tomus Verlag, MĂźnchen 1997, ISBN 3-8231-1103-5.
⢠Oskar Beck, Martin Hägele, Ludger Schulze: Stuttgart kommt, Der VfB. Wero Press, 1997, ISBN 3-9805310-6-6.
⢠Deutscher Pokalsieger 1997. AGON-Sportverlag, 2000, ISBN 3-89784-117-7.
⢠Klaus Schlßtter: Lächeln mit dem VfB. Wero Press, Pfaffenweiler 2003, ISBN 3-9808049-7-6.
⢠Harald Jordan: Mythos VfB. DMZG Druck- und Medienzentrum Gerlingen, 2005, ISBN 3-927286-59-1.
⢠Volker Jäger: FuĂball-Junkie. Aus dem Leben eines Anhängers. Books on Demand, 2005, ISBN 3-8334-2842-2.
⢠Oliver BÜhnisch: Eine Zeitreise in Weià und Rot. Books on Demand, Norderstedt 2006, ISBN 3-8334-5020-7.
⢠Hardy Grßne: Mit dem Ring auf der Brust. Die Geschichte des VfB Stuttgart. Verlag Die Werkstatt. GÜttingen 2007. ISBN 978-3-89533-593-8.
⢠Gregor Hofmann: Der VfB Stuttgart und der Nationalsozialismus. Hofmann, Schorndorf 2018, ISBN 978-3-7780-3133-9.
Weblinks
Commons
: VfB Stuttgart
â Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
⢠Website der VfB Stuttgart 1893 AG
Anmerkungen
cite-note-zuz19-831. Der Zuschauerdurchschnitt bezieht sich nur auf die Spiele vom 1. bis 25. Spieltag, da die restlichen neun Spiele aufgrund der COVID-19-Pandemie unter Ausschluss von Zuschauern stattfanden.
cite-note-zuz20-842. Der Zuschauerdurchschnitt bezieht sich nur auf die ersten beiden Heimspiele der Saison, in denen nur wenige Zuschauer zugelassen wurden. Die restlichen Spiele fanden aufgrund der COVID-19-Pandemie unter Ausschluss von Zuschauern statt. Ebenfalls fand kein Dauerkartenverkauf statt.
cite-note-zuz21-853. Der Zuschauerdurchschnitt bezieht sich nur auf 13 der 17 Heimspiele der Saison, da in den restlichen vier Heimspielen aufgrund der COVID-19-Pandemie keine Zuschauer zugelassen waren. Die Spiele mit Zuschauern fanden teilweise mit reduzierter HÜchst-Kapazität des Stadions statt. Ebenfalls fand kein Dauerkartenverkauf statt.
Einzelnachweise
cite-note-mitglieder-11. VfB Stuttgart in der Datenbank von kicker.de. Abgerufen am 18. Juli 2025.
cite-note-22. â VfB Stuttgart Leichtathletik. In: vfb-leichtathletik.de. VfB Stuttgart 1893 e. V., abgerufen am 23. Oktober 2019.
cite-note-0-33. â VfB Hockey. In: vfb-hockey.de. VfB Stuttgart 1893 e. V., abgerufen am 23. Oktober 2019.
cite-note-44. â Faustball. In: vfb.de. VfB Stuttgart 1893 AG, abgerufen am 23. Oktober 2019.
cite-note-55. â William Cail: County Football â Recollections of Northumberland Football. In: Francis Marshall (Hrsg.): Football â The Rugby Union Game. Cassell & Company, 1892, S. 447 (Online vom Internet Archive [abgerufen am 27. April 2014]).
cite-note-66. â Christoph Meyer: Cannstatt â Deutschlands erste FuĂballstadt. In: Schwarzwälder Bote. 3. April 2013, abgerufen am 24. Oktober 2019.
cite-note-77. â Bad Cannstatt eine Wiege des deutschen FuĂballs. In: stuttgart.de. Landeshauptstadt Stuttgart, 10. April 2013, abgerufen am 24. Oktober 2019.
cite-note-brustring-vorwort-88. â Hardy GrĂźne: Mit dem Ring auf der Brust â Die Geschichte des VfB Stuttgart. 2. Auflage. Verlag Die Werkstatt, GĂśttingen 2007, ISBN 978-3-89533-593-8, Vorwort, S. 7.
cite-note-99. â 1893 GrĂźndung des âFuĂballvereins Stuttgartâ (Memento vom 4. Mai 2010 im Internet Archive)
cite-note-heineken-1010. â Philipp Heineken: Erinnerungen an den Cannstatter Fussball-Club. Hermann Meister, Heidelberg 1930, S. 39, 86.
cite-note-1212. â Roland Binz: Räumliche Sozialisation und FuĂball in Europa. (PDF; 106 kB) Technische Universität Dortmund, abgerufen am 24. Oktober 2019.
cite-note-1414. â FV Stuttgart 1893 â Chronik 1900 (Memento vom 15. Juli 2010 im Internet Archive)
cite-note-dauer-im-wandel-1515. â Harald Jordan: Dauer im Wandel. In: 100 Jahre. VfB Stuttgart, 1993, ISBN 3-9802290-4-1, S. 156, 162, 163, 167, 169, 170.
cite-note-hardy-gr-ne-1818. â Hardy GrĂźne: Mit dem Ring auf der Brust. S. 17, 18, 38, 40, 93.
cite-note-2020. â September 1897: GrĂźndung des Kronenklub Cannstatt. In: vfb.de. VfB Stuttgart 1893 AG, abgerufen am 23. Oktober 2019.
cite-note-234. Tabellen bis 1963 (Memento vom 31. August 2010 im Internet Archive)
cite-note-hochgerechnet-245. Zuschauerstatistik ist anhand vorhandener Zahlen hochgerechnet â Entnommen aus Mit dem Ring auf der Brust. S. 255.
cite-note-endrunde-256. Meisterschaftsendrunde ist in Zuschauerstatistik einbezogen â Entnommen aus Mit dem Ring auf der Brust. S. 255.
cite-note-chronik-1917-18-2727. â Vereinschronik 1917/18 (Memento vom 10. August 2010 im Internet Archive)
cite-note-3131. â Vereinschronik 1945 (Memento vom 11. November 2007 im Internet Archive): Wie alles anfing: âSportkapitalistenâ auf KohlezĂźgen
cite-note-stz-2012-14-06-3232. â Peter Stolterfoht: Trikot mit braunen Flecken. In: Stuttgarter Zeitung. 6. April 2012, abgerufen am 24. Oktober 2019.
cite-note-337. Dritte Strophe des VfB-Lieds. Dem VfB gewidmet von Mitglied Wilhelm Ullrich. VfB-Lied (Memento vom 2. Mai 2009 im Internet Archive)
cite-note-chronik-1944-3434. â Vereinschronik 1944 (Memento vom 11. November 2007 im Internet Archive)
cite-note-3535. â Harald Jordan: Die Stadt und ihr Verein. In: 100 Jahre. VfB Stuttgart, 1993, ISBN 3-9802290-4-1, S. 254.
cite-note-3636. â Nils Havemann: Fussball unterm Hakenkreuz. Campus Verlag, 2005, ISBN 3-593-37906-6. eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche
cite-note-3737. â Hans Dieter Baroth: Stuttgart: Ăberreste des Stadions werden zu Brennholz. In: Hans Dieter Baroth (Hrsg.): Anpfiff in Ruinen. FuĂball in der Nachkriegszeit und die ersten Jahre der Oberligen SĂźd, SĂźdwest, West, Nord und Berlin. Klartext-Verlag, Essen 1990, ISBN 3-88474-454-2, S. 8â10.
cite-note-3838. â Gerd Krämer: Die erste Meisterschaft. In: 100 Jahre. VfB Stuttgart, 1993, ISBN 3-9802290-4-1, S. 114.
cite-note-3939. â Centenary of Girondins de Bordeaux 1983. In: rsssf.org. Erik Garin, 29. September 2019, abgerufen am 24. Oktober 2019.
cite-note-4141. â Oliviero Beha: Indagine sul calcio. Biblioteca Universale Rizzoli, Mailand 2013, ISBN 978-88-586-5561-0, S. 152.
cite-note-4646. â BjĂśrn Brinkmann: Stuttgart: Mayer-Vorfelder soll vorzeitig abdanken. In: Welt. 2. Mai 2000, abgerufen am 24. Oktober 2019.
cite-note-4747. â Markus Berg: VfB Stuttgart: Auch Hansi MĂźller tritt zurĂźck. In: Welt. 26. Januar 2001, abgerufen am 24. Oktober 2019.
cite-note-4848. â Rangnick zurĂźckgetreten â kommt Magath? In: Spiegel Online. 23. Februar 2001, abgerufen am 23. Oktober 2019.
cite-note-4949. â Dieter Hundt neuer Aufsichtsratsvorsitzender. In: Frankfurter Allgemeine. 29. Oktober 2002, abgerufen am 24. Oktober 2019.
cite-note-5151. â Ex-Profi Helmut Roleder will VfB-Präsident werden. In: spox.com. 23. Mai 2011, abgerufen am 24. Oktober 2019.
cite-note-5252. â Gerd Mäuser neuer VfB-Präsident (Memento vom 12. Januar 2012 im Internet Archive)
cite-note-5353. â Der Kreis schlieĂt sich. In: vfb.de. VfB Stuttgart 1893 AG, abgerufen am 23. Oktober 2019.
cite-note-5454. â Michael HedstĂźck: VfB Stuttgart will Anteile an Investoren verkaufen. In: finance-magazin.de. 3. April 2017, abgerufen am 5. Juli 2017.
cite-note-5555. â Veränderung im Vorstand. In: vfb.de. VfB Stuttgart 1893 AG, 10. April 2013, abgerufen am 23. Oktober 2019.
cite-note-5656. â Mandat niedergelegt. In: vfb.de. VfB Stuttgart 1893 AG, 17. Juni 2013, abgerufen am 23. Oktober 2019.
cite-note-5757. â Neuer Aufsichtsratsvorsitzender gewählt. In: vfb.de. VfB Stuttgart 1893 AG, 18. Juni 2013, abgerufen am 23. Oktober 2019.
cite-note-5858. â Aufsichtsrat benennt Präsidentschaftskandidaten. In: vfb.de. VfB Stuttgart 1893 AG, 2. Juli 2013, abgerufen am 23. Oktober 2019.
cite-note-mv2013-5959. â Bernd Wahler ist Präsident. In: vfb.de. VfB Stuttgart 1893 AG, 22. Juli 2013, abgerufen am 23. Oktober 2019.
cite-note-6060. â Trennung von Bruno Labbadia. In: vfb.de. VfB Stuttgart 1893 AG, 26. August 2013, abgerufen am 23. Oktober 2019.
cite-note-6161. â Thomas Schneider ist neuer Cheftrainer. In: vfb.de. VfB Stuttgart 1893 AG, 26. August 2013, abgerufen am 23. Oktober 2019.
cite-note-6262. â Das Tor fällt zu spät. In: vfb.de. VfB Stuttgart 1893 AG, 25. September 2013, abgerufen am 23. Oktober 2019.
cite-note-6363. â Schade, schade, schade. In: vfb.de. VfB Stuttgart 1893 AG, 29. August 2013, abgerufen am 23. Oktober 2019.
cite-note-6464. â Patrick Mayer: Stuttgart trennt sich von Fredi Bobic. In: sport. 10. Februar 2015, abgerufen am 24. Oktober 2019.
cite-note-6565. â Armin Veh tritt als Cheftrainer zurĂźck. In: vfb.de. VfB Stuttgart 1893 AG, 24. November 2014, abgerufen am 23. Oktober 2019.
cite-note-6767. â Gunter Barner: Der Nächste! Dutt muss gehen, Luhukay im Anflug. In: StN.de. 17. Mai 2016, abgerufen am 24. Oktober 2019.
cite-note-6969. â Christoph Ruf: Zwei unterschiedliche Welten. In: Spiegel Online. 16. September 2016, abgerufen am 23. Oktober 2019.
cite-note-7070. â Hannes Wolf wird neuer Cheftrainer. In: vfb.de. VfB Stuttgart 1893 AG, 20. September 2016, abgerufen am 23. Oktober 2019.
cite-note-7171. â Heiko Hinrichsen, Gregor PreiĂ: Die 100-Millionen-Euro-Frage des VfB Stuttgart. In: StN.de. 31. Mai 2017, abgerufen am 24. Oktober 2019.
cite-note-7272. â Profil der VfB Stuttgart 1893 AG. In: firmenwissen.de. Abgerufen am 4. August 2017.
cite-note-7373. â VfB beendet Zusammenarbeit mit Jan Schindelmeiser. In: vfb.de. VfB Stuttgart 1893 AG, 4. August 2017, abgerufen am 23. Oktober 2019.
cite-note-7474. â Michael Reschke wird Sportvorstand des VfB Stuttgart. In: vfb.de. VfB Stuttgart 1893 AG, 5. August 2017, abgerufen am 23. Oktober 2019.
cite-note-7676. â Bundesliga: Tayfun Korkut wird neuer Trainer beim VfB Stuttgart. In: Zeit Online. 20. Februar 2018, abgerufen am 24. Oktober 2019.
cite-note-7777. â Netzreaktionen: âKĂźndigung ist raus, Dauerkarte verschenktâ. In: Stuttgarter Zeitung. 29. Januar 2018, abgerufen am 30. Mai 2018.
cite-note-7979. â Michael Reschke abberufen, Thomas Hitzlsperger neuer Sportvorstand. In: vfb.de. VfB Stuttgart 1893 AG, 12. Februar 2019, abgerufen am 12. Februar 2019.
cite-note-8181. â Der VfB Stuttgart trennt sich von Trainer Markus Weinzierl. In: SWR. 20. April 2019, abgerufen am 24. Oktober 2019.
cite-note-8282. â Der VfB trennt sich von Markus Weinzierl. In: vfb.de. VfB Stuttgart 1893 AG, 20. April 2019, abgerufen am 23. Oktober 2019.
cite-note-8683. â Wolfgang Dietrich tritt zurĂźck. In: stuttgarter-zeitung.de. 15. Juli 2019, abgerufen am 24. Oktober 2019.
cite-note-8885. â Hitzlsperger kandidiert als VfB-Präsident. In: SĂźddeutsche Zeitung. 30. Dezember 2020, abgerufen am 21. Januar 2021.
cite-note-8986. â Hitzlsperger begrĂźnde2021-01-19t Kandidatur mit âRissâ im VfB. In: SWR Sport. 30. Dezember 2020, abgerufen am 21. Januar 2021.
cite-note-9087. â Marko Schumacher: Datenaffäre beim VfB Stuttgart: Ermittlungen mit Hindernissen. In: Stuttgarter Zeitung. 19. Januar 2021, abgerufen am 21. Januar 2021.
cite-note-9188. â Mitteilung des Aufsichtsrats. In: vfb.de. 13. Februar 2021, abgerufen am 13. Februar 2021.
cite-note-9289. â Vereinsbeirat nominiert Claus Vogt. In: vfb.de. 14. Februar 2021, abgerufen am 14. Februar 2021.
cite-note-9390. â Rainer Mutschler legt Amt im VfB Präsidium nieder. In: vfb.de. 15. Februar 2021, abgerufen am 17. Februar 2021.
cite-note-9491. â Dr. Bernd Gaiser legt Mandate nieder. In: vfb.de. 17. Februar 2021, abgerufen am 17. Februar 2021.
cite-note-9592. â Vereinsbeirat entsendet Rainer Adrion in das Präsidium des VfB Stuttgart 1893 e. V. In: vfb.de. 18. Februar 2021, abgerufen am 30. Juni 2021.
cite-note-9693. â AnkĂźndigung zur Mitgliederversammlung 2020 und 2021. In: vfb.de. 12. März 2021, abgerufen am 30. Juni 2021.
cite-note-9794. â Claus Vogt als VfB-Präsident wiedergewählt. In: vfb.de. 18. Juli 2021, abgerufen am 20. Juli 2021.
cite-note-9895. â Hitzlsperger verlässt VfB Stuttgart. In: faz.net. 15. September 2021, abgerufen am 15. September 2021.
cite-note-hitzlsperger-9996. â Thomas Hitzlsperger Ăźbergibt an Alexander Wehrle. In: vfb.de. 17. März 2022, abgerufen am 21. März 2022.
cite-note-10097. â Der VfB Stuttgart stellt Pellegrino Matarazzo frei. In: vfb.de. 10. Oktober 2022, abgerufen am 10. Oktober 2022.
cite-note-10198. â Michael Wimmer verlässt den VfB. In: vfb.de. 5. Dezember 2022, abgerufen am 5. Dezember 2022.
cite-note-10299. â Vertragsverlängerung mit Sven Mislintat VfB Stuttgart 17. Dezember 2020
cite-note-103100. â Der VfB Stuttgart und Sven Mislintat trennen sich. In: VfB.de. Abgerufen am 30. November 2022.
cite-note-104101. â Fabian Wohlgemuth wird Sportdirektor des VfB. In: vfb.de. 3. Dezember 2022, abgerufen am 3. Dezember 2022.
cite-note-105102. â Bruno Labbadia wird VfB-Cheftrainer. In: vfb.de. 5. Dezember 2022, abgerufen am 5. Dezember 2022.
cite-note-106103. â Sebastian HoeneĂ Ăźbernimmt fĂźr Bruno Labbadia. In: vfb.de. 3. April 2023, abgerufen am 3. April 2023.
cite-note-107104. â transfermarkt.de, abgerufen am 24. Oktober 2023.
cite-note-108105. â Tobias Maierhofer: PSG wirft Stuttgart aus CL - ManCity mĂźht sich ins Playoff. 29. Januar 2025, abgerufen am 2. April 2025.
cite-note-109106. â SWR Sport: Mitgliederversammlung des VfB Stuttgart: Präsident Vogt abgewählt. In: swr.de. 28. Juli 2024, abgerufen am 29. Juli 2024.
cite-note-110107. â Dietmar Allgaier weiterhin Präsident des VfB Stuttgart 1893. In: vfb.de. 22. März 2025, abgerufen am 24. März 2025.
cite-note-1118. Hardy GrĂźne: Mit dem Ring auf der Brust. Die Geschichte des VfB Stuttgart. 1. Auflage. Verlag Die Werkstatt, GĂśttingen 2006, ISBN 3-89533-533-9, S. 254.
cite-note-histabt-1129. Schriftliche Auskunft per E-Mail vom 9. Juli 2012 durch Peter Schmid, Mitarbeiter der Historischen Abteilung des VfB Stuttgart.
cite-note-11310. Satzung des Kronenklub Cannstatt.
cite-note-11411. Initiative âPro altes VfB Wappenâ: Retro ist in (Memento vom 28. Juni 2012 im Internet Archive)
cite-note-11512. Tobias Schall: Das Ende des Wappenstillstands. In: stuttgarter-zeitung.de. 19. April 2012, abgerufen am 24. Oktober 2019.
cite-note-11613. Verein FV Stuttgart 1893 Jahrgang 1894 (Memento vom 1. Dezember 2012 im Internet Archive)
cite-note-11714. Verein FV Stuttgart 1893 Jahrgang 1911 (Memento vom 1. Dezember 2012 im Internet Archive)
cite-note-11815. Aktivitäten. In: cc97.de. Commando Cannstatt, abgerufen am 24. Oktober 2019.
cite-note-11916. 25. Juni 1950. In: vfb.de. VfB Stuttgart 1893 AG, abgerufen am 23. Oktober 2019.
cite-note-12017. 22. Juni 1952. In: vfb.de. VfB Stuttgart 1893 AG, abgerufen am 23. Oktober 2019.
cite-note-12118. 17. April 1954. In: vfb.de. VfB Stuttgart 1893 AG, abgerufen am 23. Oktober 2019.
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cite-note-12320. 21. Juni 1953. In: vfb.de. VfB Stuttgart 1893 AG, abgerufen am 23. Oktober 2019.
cite-note-12421. Henrik Lerch: VfB Stuttgart: Der Brustring und die Sponsoren. In: stuttgarter-zeitung.de. 17. April 2012, abgerufen am 24. Oktober 2019.
cite-note-12522. 13. Mai 1998. In: vfb.de. VfB Stuttgart 1893 AG, abgerufen am 23. Oktober 2019.
cite-note-126123. â Organe des VfB Stuttgart 1893 e. V.
cite-note-127124. â eSports beim VfB. In: vfb.de. VfB Stuttgart 1893 AG, 19. Juli 2017, abgerufen am 23. Oktober 2019.
cite-note-128125. â Julia Klassen: Der Weltklassespieler Marcel Lutz. In: Stuttgarter-Zeitung.de. 6. April 2018, abgerufen am 29. November 2018.
cite-note-129126. â eSports-Engagement wird beendet. In: vfb.de. VfB Stuttgart 1893 AG, 15. Juli 2020, abgerufen am 6. Oktober 2020.
cite-note-130127. â Restart des eSports beim VfB. In: vfb.de. VfB Stuttgart 1893 AG, 27. Juli 2022, abgerufen am 27. Juli 2022.
cite-note-131128. â Die VfB Faustballabteilung. In: vfb.de. VfB Stuttgart 1893 e. V., abgerufen am 6. Oktober 2020.
cite-note-132129. â Jungfleisch und Heinle im VfB-Trikot. In: vfb-leichtathletik.de. VfB Stuttgart 1893 e. V., 10. November 2015, abgerufen am 23. Oktober 2019.
cite-note-133130. â VfB Stuttgart nimmt Paralympics-Sieger Niko Kappel unter Vertrag. VfB Stuttgart 1893 e. V., 22. Oktober 2020, abgerufen am 22. Oktober 2020.
cite-note-134131. â Sprinterin Anna-Lena Freese startet fĂźr den VfB. VfB Stuttgart 1893 e. V., 31. März 2021, abgerufen am 31. März 2021.
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48.7895611111119.2347694444444coordinatesKoordinaten: 48° 47Ⲡ22,4ⳠN, 9° 14Ⲡ5,2ⳠO